Zahnfilm DE - für chronische Gesichtsschmerzen
Orientieren Sie sich bitte um auf Zahnfilm.de
| Ankündigungen |
Liebe Leser und Leserinnen.
Ihnen werden diese Feinheiten der Verwaltung der Internet Seite Zahnfilm.de möglicherweise auf die Nerven gehen. Aber im Zuge der Erneuerung der Blog Software bot es sich an, auch gleich die überflüssigen Umleitungen innerhalb der Domain Zahnfilm.de wegzunehmen.
Ab sofort residiert der neueste Hauptteil von Zahnfilm.de nicht mehr unter der Adresse, die Sie gerade lesen, nämlich www.zahnfilm.de/af , sondern wieder unter www.zahnfilm.de. Das bedeutet auch, dass ab sofort alle neuen Inhalte nur noch unter der Stammadresse veröffentlicht werden. Dazu kommt, dass alle Inhalte, die Sie hier lesen können, auch jetzt schon vorne erhalten und darüberhinaus das neue Forum nur dort anklicken können.
Kurzum: Ziehen Sie einfach um auf www.zahnfilm.de
Hinweis: Ab dem 01.07.2012 werden Sie von hier automatisch weitergeleitet auf www.zahnfilm.de
Aktualisiert (Dienstag, den 31. Januar 2012 um 15:34 Uhr)
Herpes Virus Ausbruch kompliziert Wurzelbehandlung
Den Patienten habe ich instruiert, dass seine Schmerzerscheinungen mit Pochen, Stechen und Blitzen wahrscheinlich keine Folge der Wurzelbehandlung darstellen, sondern auf eine akute Entzündung des mittleren Trigeminus Astes rechts durch HSV zurückzuführen ist. Darum habe ich den Zahn unbehandelt gelassen und stattdessen dem Mann eine mittlere Packung Aciclovir mit der Maßgabe , 5 Stück davon pro Tag niederzukämpfen, verordnet. Aktualisiert (Dienstag, den 24. Januar 2012 um 18:37 Uhr) In eigener Sache: Zahnfilm.DE wird im Jan 2012 grundrenoviert
Es läßt sich nicht mehr länger hinausschieben, dass der Blog Zahnfilm.de einer grundlegenden Erneuerung unterzogen werden muss. Erstbesucher wundern sich vielleicht über diese Ankündigung, wer aber über die Einstiegsseite "zahnfilm.de" hierhin findet, sieht direkt das altbackene Design der Ursprünge dieser Seite. Dazu kommen handfeste Probleme mit der PHP-Software der Einstiegsseite, die seit Jahren nicht mehr aktualisiert werden kann weil der Hersteller nicht mehr existiert. Das machen sich viele illegalen Drücker im Internet für Triple X Angebote leider zu nutze, um ihre zweifelhaften Angebote mitten meine Datenbank vollautomatisiert abzulegen, bevorzugt in der Forumseite von "zahnfilm.de". Dagegen helfen keine manuellen Bemühungen mehr, sondern ein Radikalumzug auf eine Software, die im Halbjahresrhytmus gegen solche Machenschaften gehärtet wird. Außerdem will dazu der Hersteller der Software von "zahnfilm.de/af", also die Seite, die Sie jetzt gerade betrachten, die hier verwendete Version nur noch bis Ende des Jahres unterstützen. Danach nicht mehr. Auch hier ist ein Umzug von der Version 1.5.25 auf die - inkompatible - Version 1.7 erforderlich. Alleine dafür veranschlage ich 50 Mannstunden. Ich bitte meine Leser aus diesen Gründen um Verständnis, dass es in der Zeit vom 15. Januar 2012 bis etwa MItte Februar 2012:
Aktualisiert (Dienstag, den 17. Januar 2012 um 08:28 Uhr) B-Steri aus China selbst repariert
Dieses Gerät hatte bisher 2 Pannen. Und zwar beobachteten wir relativ schnell nach der Lieferung ungewolltes "Wasserlassen unter sich" des Teiles am Schluss jedes Sterilisationsvorganges. Die Ursache ließ sich nach Abschrauben (6 Kreuzschlitzschrauben) der linken Gehäusewand leicht erkennen: Eine loses Schlauchende für die Auslüftung des Kessels. Mit Hilfe eines Kunststoff Kabelbinders war dieses Problem leicht zu lösen.
Beim Einbau des neuen Teiles zeigte sich, dass der Aufbau des Sterilisator von innen recht sauber ausgeführt ist und für einen alten Zerleger von Elektronik Teilen keine wirklichen Herausforderungen darstellt. Insbesondere sind alle Elektro-Ventile gut beschriftet (lateinisch) und die zuführenden Leitungen auf der Steuerplatine einfach wiederzuerkennen. Im Bild 2 ist die Platine abgebildet und im Bildzentrum der Stecker für den Temperatursensor E1. Und auch hier schlägt Murphy's Gesetz zu: Wenn man die 16. Schraube am Gehäusedeckel festgezogen hat, stellt man fest, dass die Dichtung fehlt ... Als ich den Sensor komplett neu installiert, im Dampferzeuger festgeschraubt und das Kabel hitzegeschützt verlegt hatte, stellte sich heraus, dass das eigentliche Problem nicht der Temperatur Sensor war, sondern nur der gottverdammte Stecker.
Ergebnis: Gerät funktioniert wie gewohnt.
Ungewohnte Offenheit Ich (Joachim Wagner, Zahnarzt) bin jetzt ganz sicher, das richtige Gerät gekauft zu haben, übrigens für den angenehmen Kurs von Euro 1.000,-- plus Importabgaben. Vor diesem Chinasteri besaß ich 2 verschiedene "Sterimax" B-Sterilisatoren von Aesculap, gewartet durch eine einschlägig bekannte Firma in Düsseldorf. Auch an diesen Teilen hatte ich meinen Akkuschrauber angesetzt, um eine piepsende Betriebsstörung zu beseitigen. Aber die beteiligten Firmen (Hersteller und Wartung) geben sich bei dem deutschen Produkt alle Mühe, die Fehlermeldungen der Prozessorplatine hinter kryptischen Ziffern zu verbergen, deren Bedeutung sie ihrem Nutzer nicht mitteilen wollen. Ohne eine solche Unterstützung und der Lieferung von Ersatzteilen ist der Nutzer auf das nicht ganz nachvollziehbare Geschäftsgebahren der Wartungsfirma angewiesen, die es bei allen bisherigen "Wartungen" und Reparaturen geschafft hatte, die 1.000 Euro Marke locker zu überspringen. Bei gefühlten 2 Vorkommnissen dieser Art im Jahr, sucht auch der Zahnarzt nach Alternativen.
Fazit: Der Medenstar B-Steri aus Shanghai ist für den Einsatz in der Prärie (z.B. in Leverkusen, weit ab vom Schuß des Herstellers und seiner Händler) geeignet, weil er über eine halbintelligente Fehlermeldung und Dokumentation verfügt. Deshalb kann er von einem durchschnittlich begabten Elektriker ohne Geheimwissen gewartet werden. Das deutsche Gerät für den ca. 5-fachen Preis verweigert solche Auskünfte und erzwingt ärgerliche Boxenstopps beim Spezialisten im Wert von jeweils des Neupreises des Asien-Gerätes. Selbst wenn der Chinese noch innerhalb des nächsten Jahres (Gesamtlaufzeit dann 2 Jahre) eine Blutgrätsche hinlegen sollte (= nicht mehr zu reparieren wäre), ist der Neukauf schon eine beschlossene Sache. Aktualisiert (Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 13:09 Uhr) RDC/TMD Rev 2.0 - Achse 1: Wie wird TMD (CMD) heute eingeteilt?
Nachfolgend übersetze ich die Tabelle 1 aus dem wissenschaftlichen Papier " Research Diagnostic Criteria for Temporomandibular Disorders: Future Directions", dessen Einordnung und Bewertung hier in Zahnfilm.de aufgeführt ist. Wie bereits dort geschrieben, ist zu erwarten, dass das nachfolgend vorgestellte Diagnoseraster in wenigen Jahren zum amtlichen System auch in Deutschland aufsteigen wird.
Tabelle 1 Änderungen an der ursprünglichen Achse I, einschließlich der zusätzlichen diagnostischen Untergruppen und Begriffe Änderungen sind kursiv dargestellt. A bezeichnet Diagnosen, die durch das RDC / TMD Validation Projekt *) als zutreffend erkannt wurden; B bezeichnet Bedingungen, die mit der Diagnose einhergingen unter Berücksichtigung der Daten des RDC / TMD Validation Projectes.
I.a. Myofasziale Schmerzen (Triggerpunkt Schmerz) A Gruppe II: Diskus Verschiebungen II.a. Diskusverlagerung mit Reposition A mit bildgebendem Verfahren Gruppe III: Arthralgie / Arthritis / Arthrose III.a. Gelenkschmerzen A / akute Kiefergelenkentzündung Gruppe IV: Kiefergelenk Hypermobilität IV.a. Subluxation (Teilauskugelung) / Luxation (Auskugelung) des Kiefergelenks B Gruppe V: Spannungskopfschmerz mit Musculus Temporalis Muskelempfindlichkeit V.a. Sporadisch auftretender episodischer Kopfschmerz vom Spannungstyp mit Einbeziehung des M. temporalis B
Erläuterungen 1. Alle in "CMD" geschulten "Spezialisten" sollten hier die glasklare Trennung zwischen der Gruppe römisch I und römisch II zur Kenntnis nehmen . Denn diese bedeutet nichts anderes, als dass es eine Gruppe römisch I an TMD Patienten (4:1 Frauen) gibt, die keineswegs etwas mit ihrem Kiefergelenk haben. Sonst würden sie in die Gruppe II fallen. Gruppe II hat in der neuen Rev 2.0 als Bedingung "bildgebende Verfahren" stehen. Damit ist keine Axiografie oder ähnlich ungenaue Messungen gemeint, sondern ein MRT = Kernspinbild. Natürlich gibt es auch Patienten mit der Kombinationsdiagnose von Gruppe I und Gruppe II gleichzeitig, aber - und das ist der wichtigste Punkt dieses Diagnoseschemas - Gruppe I hat mit Gruppe II bis zum Beweis des Gegenteils per Kernspin grundsätzlich keinen direkten Zusammenhang. Das wird bis heute in Deutschland nicht korrekt gesehen. 2. Die Neuerungen der Rev 2.0 betreffen in erster Linie die neuen Gruppen römisch IV und V, in denen die selten vorkommende Kiefergelenk Hypermobilität (= zu lockere Bänder) angesprochen wird und die viel häufigeren Übergangszustände zwischen TMD und Cephalgien (= Kopfschmerzen). 3. Sowohl in Gruppe I als auch in Gruppe II taucht die begrenzte Mundöffnung in der Kriterienbeschreibung auf. Das klingt für Laien und bis heute auch viele "Fachleute" nach ähnlichen Ursachen. Falsch gedacht. In Gruppe I verhindert die schmerzende Muskulatur das komplette Öffnen, in Gruppe II ist es das Gelenk.
Kommentar An der Kursiv Schreibweise ist leicht zu erkennen, welche Änderungen in der 20 Jahre alten Festlegung der RDC/TMD jetzt vorgenommen werden sollen. Betroffen sind vor allem Erweiterungen des Schemas und Festlegungen der Diagnosebedingungen, nicht aber das Grundgerüst. Die strenge Trennung im Kopf des Untersuchers zwischen muskulärer TMD (= Gruppe I) und Gelenksfällen (= Gruppe II) bleibt die Stärke des Diagnoseschemas RDC/TMD. Der deutsche "Spezialist" fragt sich jetzt natürlich verwundert: "Und wo bleibt die Okklusion, die Funktion und die ganze Gnathosophie?" Die Antwort ist einfach: "Kannste knicken"
*) Das RDC/TMD Validation Project liest sich etwas mühselig. Dahinter stecken die konzertierten Anstrengungen vieler wissenschaftlicher Gruppen um den ganzen Globus verteilt, die einzelnen Diagnosepunkte des RDC/TMD Schemas auf ihren Gehalt an nachvollziehbarer und nachprüfbaren Eigenschaften qualitativ abzusichern. Es ist eben ein Unterschied, ob ich nur die Behauptung in den Raum stelle, dass es die Gruppe Ib (= muskuläre TMD mit begrenzter Mundöffnung) gibt, oder durch genau beschriebene Studien zeigen kann, wie man solche Patienten einwandfrei herausfinden kann. Aktualisiert (Freitag, den 06. Januar 2012 um 04:24 Uhr) |
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Diesen China Sterilisator mit der Spezifikation B (aktuell geforderte Geräteeinrichtung mit Vakuumpumpe zum Leerpumpen der Kammer vor dem Einblasen des überhitzten Wasserdampfes) betreibe ich seit März 2011. Selbstverständlich verfügt das Chinagerät auch über einen eigenen mitgelieferten Drucker, der alle Sterilisationszyklen fortlaufend nummeriert und den Verlauf dokumentiert.
Etwas schwieriger gestaltete sich ein Fehler, der erst nach etwa 6 Monaten auftrat. Das Gerät fing an, penetrant zu piepsen und zeigte in der unteren Anzeige "E1" an. Der Blick in die Bedienungsanleitung offenbarte, dass E1 der Temperatursensor des Dampferzeugers mit elektrischer Heizung ist. Per Rücksprache mit dem LIeferanten "Medenstar" über Email übersandte mir dieser kurzfristig ein Auswechselteil für diesen Sensor.
Darum griff ich zur Redneck Lösung: ich setzte den Stecker mit rotem Kunststoff in der Dose fest.
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Wir fangen vorne an: Das ist eine Goldkrone aus 2005
Darauf beisst Patientin K. seit 2005 in dieser Form.
Damit keine...
Folgender Fall: Meine zahnärztliche Assistentin beantragt für einen 42- jährigen Patienten einen neuen Unterkiefer Zahnersatz, weil der alte Teleskop-Kronen getragene Ersatz buchstäblich...