Chronisches Ermüdungs Syndrom hat die gleiche Geschlechtsverteilung wie CMD

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Psychol Med. 2005 Sep;35(9):1317-26.Click here to readLinks

The epidemiology of chronic fatigue in the Swedish Twin Registry.

Department of Laboratory Medicine, Karolinska Institutet at Karolinska University Hospital Huddinge, Stockholm, Sweden.

BACKGROUND: Chronic fatigue syndrome (CFS) remains an idiopathic and controversial entity. METHOD: We screened 31405 individual members of the Swedish Twin Registry (aged 42-64 years) for the symptoms of fatiguing illness via a telephone questionnaire. We refined self-reported symptoms via data from several national registries and from physician review of all available medical records in order to approximate closely the dominant case definition of CFS. FINDINGS: The 6-month prevalence of CFS-like illness was 2.36% (95% CI 2.19-2.53) and was markedly higher in women than men, odds ratio 3.92 (95% CI 3.24-4.72) with no significant association with age or years of education. There was a highly significant association with occupation that disappeared after accounting for gender. INTERPRETATION: CFS-like illness may be more common that previously acknowledged. There is a marked increase in risk by gender. Previous reports that CFS is more prevalent in individuals in certain occupational categories were not confirmed and may have been due to confounding by gender.


Übersetzung


    Die Verteilung des Chronischen Ermüdungs Syndroms in der schwedischen Zwillings Datenbank
   
    Evengård B, Jacks A, Pedersen NL, Sullivan PF.

    Department of Laboratory Medicine, Karolinska Institutet at Karolinska University Hospital Huddinge, Stockholm, Sweden.


    Hintergrund: Das chronische Ermüdungssyndrom (CFS) bleibt eine idiopathische (wir wissen nicht woher) und kontroverse (umstrittene) Diagnose. Methode: Wir unternahmen eine Reihenuntersuchng von 31.405 individuellen Personen aus der Schwedischen Zwillings Datenbank im Alter zwischen 42 und 64 Jahren nach Symptomen von Müdigkeitskrankheit durch eine telefonische Befragung. Wir verfeinerten die von den Personen selbst berichteten Symptome durch Daten von verschiedenen nationalen Registern und von allen Krankheitsgeschichten, die zur Verfügung standen und ärztlich überarbeitet wurden, um damit möglichst dicht an die entscheidende Krankheits Definition von CFS zu gelangen.
    Ergebnisse: Die Vorkommen von CFS ähnlichen Erkrankungen innerhalb von 6 Monaten bei den 31.305 Teilnehmern lag bei 2,36% und war erheblich höher bei Frauen als Männern. Die Rate Frau zu Mann beträgt 3,92 ; wobei das Alter und die Bildung keine Rolle spielen. Zwar schien es eine Abhängigkeit zum Beruf zu geben, diese verschwand jedoch, sobald das Geschlecht mit eingerechnet wurde.

Interpretation: CFS ähnliche Erkrankungen scheinen häufiger aufzutreten, als bisher angenommen. Es gibt ein hohes Frau / Mann Gefälle im Erkrankungsrisiko. Altere Berichte, wonach CFS bei bestimmten Berufen häufiger vorkommt, konnten nicht bestätigt werden, und sind vermutlich auf das Nichtberücksichtigen des Geschlechts zurückzuführen.

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