Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam nein

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SchwachSuper 

Lesen Sie auch die Artikel  Klartext: das hilft nicht bei Migräne und Füllung hält trotz zahnärztlichem Schwachmat 25 Jahre  aus der Rubrik Welches Füllungsmaterial

 

Den folgenden Artikel habe ich frecherweise - ohne den Autor vorher zu fragen - schlichtweg aus Der Zahnarzt Woche (DZW) Ausgabe 34/09 Seite 4 abgeschrieben, weil der Inhalt sich 100% mit der Meinung von Zahnfilm DE zur Frage "welches Füllungsmaterial" deckt. Der Autor möge es mir verzeihen.

 

Energiesparlampen ja, Amalgam nein

Von Zahnarzt Carlheinz Swaczyna, Krefeld

  Der Einsatz von Amalgam aus europäischer und medizinischer Sicht

Der Versuch, sich mit belastbaren Zahlen einer qualitätsgesicherten, evidenzbasierten Beurteilung von Füllungsmaterialien zu nähern, ist in Deutschland praktisch unmöglich. Auch die auf der IDS neu vorgestellte 10. Auflage des Dental Vademecum 2009/2010, das Standardwerk für Informationen über Dentalprodukte der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), enthält ohne deren Schuld wieder keine vollständigen Angaben zu sämtlichen Inhaltsstöffen (von mehr als 35 möglichen) von Kompositen.

  Die Zusammensetzung von Dentalamalgamen hingegen ist vollständig zugänglich. So wirkt das Silber in Amalgam als bakteriostatisch wirksame Substanz der Entstehung von Sekundärkaries entgegen. Bestandteile von Kompositfüllungen stehen im Gegensatz dazu im Verdacht, Bakterienwachstum und -besiedelung zu fördern. Hinzu kommt, dass es keinerlei verlässliche Daten zu Füllungsarten und Füllungsmaterialien und deren jährlicher Anzahl in Deutschland gibt. Weder die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und BZÄK noch das Statistische Bundesamt, die Gesundheitsministerien oder Krankenkassen verfügen über verwertbare Zahlen. Durch die Abrechnungsmodalitäten werden diese Zahlen noch undurchsichtiger, da sich hinter abgerechneten Amalgamfüllungen - legal - zunehmend Kunststoffrestaurationen verbergen oder - illegal - durch unerlaubte Zuzahlungen derselbe Effekt einstellt.

 Hochschullehrer, KZVen, Kassen in der Pflicht

  An etlichen Hochschulen werden zudem Amalgamfüllungen am Patient gar nicht mehr gelehrt. Dies nur am Phantom zu lehren und dann zu behaupten, es sei Teil der Lehre, ist schlechterdings skandalös. Diesen Umstand dann mit einer nachlassenden Nachfrage zu begründen, ist zynisch, da ohne Angebot eine Nachfrage gar nicht erst aufkommen kann. Da die Zahnärzte, anders als bei Amalgam, weder in der Hochschule noch aus anderen Quellen die Zusammensetzung von Kompositen erfahren, ist sogar das Einverständnis der Patienten gegenüber diesen Füllungswerkstoffen juristisch fragwürdig, setzt doch eine wirksame Behandlungseinwilligung eine vollständige Aufklärung des Patienten voraus. Diese sähe vermutlich anders aus, würden für Komposite und Amalgam die gleichen Maßstäbe hinsichtlich der Bestandteile und deren möglicher Nebenwirkungen angelegt. 

Unter diesen Gesichtspunkten ist die Qualifikation der "amalgamfreien Hochschulen" zur Approbationserteilug genaus zu hinterfragen wie auch die Duldung der Teilnahme von Praxen ohne Amalgamanwendung an der kassenzahnärztlichen Versorgung seitens der Krankenkassen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, die zunehmend unter Verweigerung einer kassenversorgungskonformen Füllungstherapie stattfindet. Aus den genannten Gründen ist es überdies nach Auskunft der Gesundheitsökonomen aus der medizinischen Versorungsforschung praktisch unmöglich, die volkswirtschaftlichen Auswirkungen eines vollständigen Verzichts auf Amalgam in der kassenzahnärztlichen Versorgung der Bundesrepublik Deutschland zu kalkulieren. Dies würde auch die zahn- und allgemeingesundheitlichen Folgeschäden einbeziehen. die durch die Nichtinanspruchnahme der an sich kassenkonformen Versorgung zustande kommen, wenn diese nicht mehr flächendeckend angeboten wird. 

Dieser - für ein datenmäßig ansonsten beinahe beunruhigend lückenloses Land wie Deutschland - Mangel and epidemiologischen Daten lässt nur über den Umwege eine Spekulation über den Stand der Dinge zu. Das gilt auch für die Folgen der beobachteten Entwicklung oder ein etwaiges Verbot von Amalgam aufgrund des unlängst getroffenen Beschlusses der Umweltminister der Vereinigten Nationen bei ihrem Treffen in Nairobi. Dabei wurde eine Arbeitsgruppe beauftragt, den Beschluss bis zum nächsten Treffen des UNEP (UN-Umweltprogramms) - Verwaltungsrates 2011 in eine Verordnung umzusetzen.

Für die Europäische Union gelten ab 2011 ein Exportverbot und schärfere Laberbestimmungen. Einerseits soll zwar die Quecksilberbelastung in der EU reduziert werden, wobei das Amalgam weiterhin im Fokus bleibt, andererseits soll sich jetzt jedermann nur noch mit quecksilberträchtigen Energiesparlampen aufrüsten. Massive Zweifel an der Kompetenz der EU-Gremien drängen sich hier geradezu auf.

In den USA kam eine 2007 erschienene Studie aufgrund verlässlicher Zahlen zu dem Ergebnis, dass der Verzicht auf Amalgam erhebliche kurz- und langfristige Folgen hätte. Die persönlichen Kosten für Zahnbehandlung würden sich dramatisch erhöhen und weniger Behandlungen würden nachgefragt. Folgeschäden nicht nur zahnmedizinischer Art nähmen demnach zu und führten zu einer hohen Belastung des Gesundheitswesens und somit der Volkswirtschaft. Allein im ersten Jahr etwa nach einem Verbot würde dies in den USA 8,2 Milliarden US-Dollar ausmachen. Die gegenwärtige Wirtschaftskrise ist dabei noch gar nicht berücksichtigt. Es wäre sicher interessant, diese Auswirkungen auch für Deutschland und die EU zu errechnen. 

Eine interessante Studie, wiederum aus den USA, bei der auch Interessenkonflikte (etwa durch die Nähe der Autoren zu bestimmten Materialien und Firmen) auszuschließen sind, findet sich in der Februarausgabe des JADA. Diese seriöse Studie beschreibt zutreffend die alltägliche Situation des Praktikers, sich mit der Notwendigkeit des Ersetzens einer vorhandenen Füllung durch eine neue auseinandersetzen zu müssen. Dabei ist zumeist ebenso wie in der Studie das genaue Ater der Füllung unbekannt und die Gründe für eine Neuanfertigung variieren.

Im vorliegenden Fall wurde die Behandlungsbedürftigkeit vorhandener Restaurationen in einem Zeitraum von der Erstuntersuchung bis zu einem Jahr danach bei 2.780 jungen US Marinesoldaten untersucht. 964 (15,2%) der bei der Erstuntersuchung vorhandenen Amalgamfüllungen und 199 (17,4%) der Kompositfüllungen wurden als behandlungsbedürftig eingeschätzt. Von den klinisch akzeptablen Füllungen waren innerhalb des Beobachtungszeitraumes 14,2 % Amalgamfüllungen und 16,7 % Komposit Restaurationen zu erneuern.

Die Autoren fanden einen signifikant höheren Erneuerungsbedarf für Kompositrestaurationen gegenüber Amalgamfüllungen, unabhängig davon, ob es sich um Füllungsversagen oder andere Erneuerungsgründe handelte. Insgesamt waren 30 % der posterioren Füllungen zu erneuern. Obwohl es sich dabei um eine junge militärische Population handelte, mussten mehr von anfänglich vorhandenen Komposit- als Amalgamfüllungen ausgewechselt werden. Bestätigt wurden die höhere Anfälligkeit mehrflächiger gegenüber einflächiger Füllungen und die Korrelation mit dem allgemeinen Kariesrisiko. Viele der ersetzten Restaurationen waren weniger als fünf Jahre alt und genügten daher weder den mittleren Verweildauern von Amalgam (zwischen acht und elf Jahren) noch von Komposit (sechs bis neun Jahre). Berücksichtigt man außerdem die zunehmende Verwendung von Kompositen, so kann überdies eine negative statistische Verzerrung zuungusten von Amalgamfüllungen nicht ausgeschlossen werden, da diese ja zunehmend im Vergleich zu Kompositen älter sind.

Nach diesen Ergebnissen kommen die Autoren zu dem Schluss, dass nicht ästhetische Erwägungen und/oder Patientenwünsche, sondern auch die Erneuerungshäufigkeit von posterioren Füllungen als maßgebliches Kriterium für die Entscheidung über das Füllungsmaterial mit einbezogen werden muss. Komposite sind daher nur für Patienten mit einem geringen bis mäßigen  Kariesrisiko geeignet. Die Kavitätengröße beschränkt ihren Indikationsbereich. Die entsprechenden Herstellervorgaben samt einer sorgfältigen Füllungstechnik sind exakt einzuhalten.

Auch eine andere Studie aus 2007 lässt Zweifel an der Zuverlässigkeit von interproximalen Kompositfüllungen aufkommen. Dort wurde festgestellt, das ein hoher Prozentsatz junger Erwachsener mit solchen Füllungen eine Sekundärkaries entwickelt.

Yes! We care!

Es ist angesichts dieser Studien nicht nachvollziehbar, dass hierzulande alleine einige Hochschullehrer weitreichende gesundheitspolitische Entscheidungen dadurch treffen dürfen, dass sie Amalgamfüllungen aus der konservierenden Versorgung ausschließen, indem sie diese nicht mehr lehren. Vielleicht wäre es in diesem Zusammenhang auch an der Zeit, dass etwa in Fachzeitschriften alle wissenschaftlichen Beiträge eine Erklärung zum Ausschluss von Interessenkonflikten enthalten, damit man sich ein eigenes Bild von der Unabhängigkeit der jeweiligen Studien machen kann.

Dieser Beitrag zur evidenzbasierten Zahnmedizin steht seit langem aus! Schließlich ist Wissenschaft auch die Verpflichtung zur Öffentlichkeit, und die letzten vollständig verfügbaren, aber teils veralteten Daten zu oft hochtoxischen und allergenen Komposit-Bestandteilen stammen aus 1998. In der Summe hat sich die Menge dieser Stoffe pro Individuum vervielfacht und ist daher ganz anders zu beurteilen als seitdem, will man den tatsächlichen wissenschaftlichen Kriterien Rechnung tragen.

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in der gesellschaftspolitisch das Thema Arbeitslosigkeit in den Vordergrund rückt, kann sich meiner Meinung nach weder die akademische Zahnmedizin noch die niedergelassene Zahnärzteschaft eine derartige wissenschaftliche und therapeutische Verantwortungslosigkeit leisten. Eine bewährte Versorgung aus ideologischen Gründen, akademischer Eitelkeit und in erster Linie pekuniären Gründen weder zu lehren noch anzubieten, ist mit ethischem zahnärztlichen Verhalten nicht in Einklang zu bringen, da es die Zahngesundheit der uns anvertrauten Patienten unnötigerweise und mit unabschätzbaren Folgen gefährdet.

Kommentare   

 
0#330Wofür welches Füllungsmaterial?joeditt2012-12-09 16:19
Falls das eine Rolle spielt: ich bin Jahrgang 1957. Die Zähne waren bis vor einiger Zeit in - weitgehend - gutem Zustand (insgesamt sind es noch [32-4=]28-3=25 [extrahiert: nach und nach alle 8er, zuletzt 27, 37 und 46, demnächst sicher 47), allerdings hat mein langsames, aber permanentes Zahnfleischproblem (stetiger Rückzug, ständiges leichtes Bluten unter unterschiedlich deutlich, aber rundum zunehmend freiliegenden Zahnhälsen) zu einer leichten Lockerung aller geführt (43 wandert vor, 32 hängt möglicherweise nur noch an Gefäß und Nerv, ist nicht belastbar, scheint aber sonst noch in Ordnung).
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0#329Wofür welches Füllungsmaterial?joeditt2012-12-09 16:08
Tut mir leid, ich kenn mich nach der Lektüre genauso wenig aus, wie davor.

Ich hatte drei Goldfüllungen, nacheinander in den 90ern eingesetzt (zumindest eine davon nach einem Amalgam-Vorläufer - ob, wo und wie viele wirklich, weiß ich aber nicht mehr): 15, 24 und 25. Eine (24) wirde ab 2008 immer lockerer: herausgelöst, wieder eingesetzt, nach rund einem Jahr neuerlich locker, neuerlich neu eingesetzt, und schließlich durch Amalgam ersetzt (Abstand zum 25er-Gold-Inlay zumindest 0,5mm).

Was auch bedeutet, dass ich jetzt zwei Metall(legierungs?/-mischungs?)-Arten im Mund habe.

Was ist davon zu halten?

Welche Materialien wären bei nötigem Füllungs-Ersatz, welches für neue Füllungen zu empfehlen?
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0#328RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinmelanie2011-11-08 10:36
das mit den Energiesperlampen ist wie beim Amalgam.
Quecksilber ist im Mund des Menschen, in den Enrgiesparlampen ungefährlich.
Aber muß dann in beiden Fällen als Sondermüll entsorgt werden.
Da kann doch was nicht stimmen.
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+1#327RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinsven2011-11-08 09:54
zitiere Manuela:
zitiere sven:
zitiere Manuela:
Laut WHO gehört Quecksilber zu den "10 giftigsten Substanzen auf der Welt".


Was hat dann eine solche Substanz dann in Energiesparlampen zu suchen, die flächendeckend in Büros und Haushalten eingeführt wurden.
Beim Zerbrechen einer solchen Lampe besteht akute Vergiftungsgefahr. Dieses - wissenschaftlich erwiesene - Risiko ist insbesondere in Familien mit Kindern gegeben, - wie leicht kann eine Lampe mal zerbrechen :sigh:


Genau - Quecksilber hat auch nichts in Lampen zu suchen, .. zumal der größte Teil der Bevölkerung die zerbrochenen Birnen im Hausmüll entsorgen werden.


Die Glühbirnen sollten ja im Hausmüll entsorgt werden.
Aber Energiesparlampen müssen eigens zu einer speziellen Sammelstelle gebracht werden, weil sie hochgiftig sind und im Hausmüll zerbrechen können und dann akute Vergiftungsgefahr besteht.
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0#326RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinManuela2011-11-08 09:28
zitiere sven:
zitiere Manuela:
Laut WHO gehört Quecksilber zu den "10 giftigsten Substanzen auf der Welt".
Jeder logisch und normal denkende Menschen muss ich doch fragen, was eine solche Substanz im Kopf nur wenige Zentimeter weg vom Gehirn zu suchen hat?


Was hat dann eine solche Substanz dann in Energiesparlampen zu suchen, die flächendeckend in Büros und Haushalten eingeführt wurden.
Beim Zerbrechen einer solchen Lampe besteht akute Vergiftungsgefahr. Dieses wissenschaftlich erwiesene Risiko ist insbesondere in Familien mit Kindern gegeben, - wie leicht kann eine Lampe mal zerbrechen :sigh:


Genau - Quecksilber hat auch nichts in Lampen zu suchen, genauso ein Blödsinn der hier verzapft wird, zumal der größte Teil der Bevölkerung die zerbrochenen Birnen im Hausmüll entsorgen werden.
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0#325RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinmelanie2011-11-08 09:22
Es werden ja nicht nur die Patienten, sondern auch die Menschen in der Industrie und Arbeiter bei der Quecksilbergewinnung vergiftet.
Selbst Kinder werden schon im Bergbau in den Drittländer für den Quecksilberabbau eingesetzt.
Und unsere Politiker sehen auch hier tatenlos zu
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0#324RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinmelanie2011-11-08 09:18
zitiere sven:
zitiere Manuela:
Laut WHO gehört Quecksilber zu den "10 giftigsten Substanzen auf der Welt".
Jeder logisch und normal denkende Menschen muss ich doch fragen, was eine solche Substanz im Kopf nur wenige Zentimeter weg vom Gehirn zu suchen hat?


Was hat dann eine solche Substanz dann in Energiesparlampen zu suchen, die flächendeckend in Büros und Haushalten eingeführt wurden.
Beim Zerbrechen einer solchen Lampe besteht akute Vergiftungsgefahr. Dieses wissenschaftlich erwiesene Risiko ist insbesondere in Familien mit Kindern gegeben, - wie leicht kann eine Lampe mal zerbrechen :sigh:


genau aus diesem Grunde wegen Amalgam, Energiesparlampem, Thiomersal, gehört ein weltweites Quecksilberverbot.
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+1#323RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinReinhard2011-11-08 09:18
zitiere Manuela:
zitiere Guest:
Meine Autoimmunkrankheit ist 2 Jahre nach meiner ersten Amalgamfüllung zum Ausbruch gekommen, und nun ? War das Amalgam Schuld oder nicht ? War es vielleicht der Streß ? Man weiß es einfach nicht.

Hallo Guest, die Beweisführung ist hier eben schwierig, da im Rückschluss niemand sagen kann, ob die Autoimmunkrankheit ohne Amalgam entstanden wäre.

Die Beweisführung ist ganz einfach. Es ist wissenschaftlich durch mehrere Studien erwiesen, dass Schwermetalle, besonders Quecksilber und Gold, Autoimmunreaktionen auslösen können. Wem nützt der Beweis, ob die MS eines einzelnen Patienten durch Amalgamfüllungen entstanden ist? Dem Patienten nicht, denn wenn er vernünftig ist, wird er sich unbedingt die Amalgamfüllungen entfernen lassen. Den verbohrten schulmedizinischen Ideologen nützt es auch nichts. Die ignorieren Fakten einfach.
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+2#322RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinsven2011-11-08 09:13
zitiere Manuela:
Laut WHO gehört Quecksilber zu den "10 giftigsten Substanzen auf der Welt".
Jeder logisch und normal denkende Menschen muss ich doch fragen, was eine solche Substanz im Kopf nur wenige Zentimeter weg vom Gehirn zu suchen hat?


Was hat dann eine solche Substanz dann in Energiesparlampen zu suchen, die flächendeckend in Büros und Haushalten eingeführt wurden.
Beim Zerbrechen einer solchen Lampe besteht akute Vergiftungsgefahr. Dieses wissenschaftlich erwiesene Risiko ist insbesondere in Familien mit Kindern gegeben, - wie leicht kann eine Lampe mal zerbrechen :sigh:
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0#321RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinManuela2011-11-08 08:35
Laut WHO gehört Quecksilber zu den "10 giftigsten Substanzen auf der Welt".
Jeder logisch und normal denkende Menschen muss ich doch fragen, was eine solche Substanz im Kopf nur wenige Zentimeter weg vom Gehirn zu suchen hat?

eu-koordination.de/.../...
Zitat: "Das giftige Schwermetall ist laut Weltgesundheitsorganisation eine der weltweit zehn schädlichsten Substanzen für die menschliche Gesundheit."
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0#320RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinManuela2011-11-08 08:13
zitiere Guest:
Meine Autoimmunkrankheit ist 2 Jahre nach meiner ersten Amalgamfüllung zum Ausbruch gekommen, und nun ? War das Amalgam Schuld oder nicht ? War es vielleicht der Streß ? Man weiß es einfach nicht.

Hallo Guest, die Beweisführung ist hier eben schwierig, da im Rückschluss niemand sagen kann, ob die Autoimmunkrankheit ohne Amalgam entstanden wäre. Tatsache ist es, dass die Autoimmunkrankheiten stark zugenommen haben und ja bekanntlich viele Menschen Amalgam im Mund haben, allerdings mit rückläufiger Tendenz, da heute kaum noch jemand Amalgam will, wenn auch mehr aus ästhetischen Gründen und nicht wegen der Toxizität. Wir werden es wahrscheinlich nicht mehr erleben. Wenn in 100 Jahren die Autoimmunerkrankungen rückläufig sind, weil kein Amalgam mehr verwendet wird, weiß man's wahrscheinlich. Ich vermute, dass man dann allerdings wieder nach anderen Gründen suchen wird und nicht mehr an Amalgam denkt.
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0#319RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinmelanie2011-11-07 18:52
nicht nur Amalgam, auch Gold kann Autoimmunerkrankungen auslösen, vor allem Rheuma.
Das schlimmste ist Gold und Amalgam gleichzeitig im Mund oder direkt nach der Amalgamentfernung Goldfüllungen einbringen.
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0#318RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinmelanie2011-11-07 18:13
zitiere Guest:
Meine Autoimmunkrankheit ist 2 Jahre nach meiner ersten Amalgamfüllung zum Ausbruch gekommen, und nun ? War das Amalgam Schuld oder nicht ? War es vielleicht der Streß ? Man weiß es einfach nicht.


Hallo Guest

Wurde das Amalgam entfernt?
Wie viel Amalgamfüllungen hatten Sie ingesamt
Haben Sie noch andere Metalle wie Gold oder die biligen Metalle im Mund ?
Haben Sie eine Ausleitung oder einen Schwermetalltest gemacht ?
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0#317RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinGuest2011-11-07 17:04
Meine Autoimmunkrankheit ist 2 Jahre nach meiner ersten Amalgamfüllung zum Ausbruch gekommen, und nun ? War das Amalgam Schuld oder nicht ? War es vielleicht der Streß ? Man weiß es einfach nicht.
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+6#316ReinhardReinhard2011-11-07 12:43
Die Ausführungen des Zahnarztes Carlheinz Swaczyna sind nur Ideologie, weil weit entfernt von den naturwissenschaftlichen Fakten. Diese sind:
- Quecksilber wird in den Organen gespeichert;
- Blut, Urin und Stuhl sind nicht geeignet, die Organbelastung zu erkennen.
Es gibt weltweit keine einzige Studie, die bei Beachtung dieser Fakten Amalgam befürwortet oder verharmlost.
Wer eine solche Studie kennt, möge sie nennen!
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0#315RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinManuela2011-11-06 21:25
Zitat-"Neben der Fähigkeit der Zahnpulpa bzw. der Odontoblastenzellschicht als Abwehrreaktion auf bakterielle Mikroorganismen in kariösen Läsionen, Tertiärdentin als eine Art
Schutzbarriere zu bilden (Schroeder, 1992), war die Reaktion in der quantitativen Analyse
auf immunregulatorischer Ebene eine neue und interessante Entdeckung. Es wird sogar ein Zusammenhang zwischen überschießenden Immunreaktionen, verursacht durch große kariöse Defekte, und gegebenenfalls daraus resultierenden irreversiblen Pulpitiden und periradikulären, entzündlichen Prozessen vermutet (Hellwig et al., 2003). (Seite 51)"
Interessant.....man kommt zu immer neuen Erkenntnissen! Es wird beschrieben, dass kariöse Defekte sogar zu "Immunreaktionen" führen.....das bedeutet im Endeffekt Autoimmunkrankheiten, während Hg (was wirklich hochtoxisch ist) nach eurer Meinung aber nichts macht.
hss.ulb.uni-bonn.de/.../...
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+3#314RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinManuela2011-11-05 08:26
Ich kann es nicht verstehen, mit welcher Dreistigkeit und Überheblichkeit "totgeschwiegen" wird.
Gestern kam in 3sat eine Sendung über die "Totschweiger".........da gehen einem doch die Augen auf!!!
www.3sat.de/.../index.html
Und dann ist man so naiv und alles ist immer "ach so seriös". Da werden die Patienten mit solch einer "Seriosität" betrogen nach Strich und Faden. Dr. Marcus Rall (Patientensicherheit) hat in der Sendung mal ganz deutlich ausgesprochen, dass mit diesem Verhalten endlich Schluss sein muss. Und mit dieser Dreistigkeit wird bei Amalgam auch gelogen......Wenn es darum geht Fehler oder Schuld zuzugeben ist die ganz Seriosität dahin!
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0#313RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinmelanie2011-11-05 06:39
Hallo Manuela,

danke für Dein Interesse, für einen Erfahrungsausstausch, werde mich bei Dir melden.

Viele Grüße
Melanie
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+9#312RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinSchulze2011-11-05 02:57
Zahnfüllungen aus Amalgam bleiben umstritten:

web.de/.../...

besserwisserr
Wenn Amalgam nicht im Mund ist, ist es Sondermüll. Aber wer hat schon gerne Sondermüll im Mund? In Singapur und Russland ist es verboten. Bei uns ja auch überall, nur im Mund nicht. Seltsam, seltsam.....
27.10.2011, 14:41 Uhr
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+1#311RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinsven2011-11-04 22:06
zitiere Manuela:
Und Sie sind also der Spitzmerker der weiß was "fundiert" ist und was nicht. ..

Da bin ich nicht der einzige, der das wahrnimmt.

Aber führen sie ruhig weiter ihre Monologe :zzz
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0#310RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinManuela2011-11-04 21:56
zitiere sven:
zitiere Manuela:
Hallo Sven, Sie wollen wohl Zensur oder soll der Herr Wagner Monologe mit sich selbst führen?


"Zensur!" das brüllen alle Trolle :zzz
Denn Regeln durchkreuzen ihr Spiel und diese scheuen sie deshalb, wie der Teufel das Weihwasser. Schließlich können sie dann nicht mehr mit ihrem Spam Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Fundierte Diskussionsbeiträge beizusteuren sind sie ja nicht in der Lage und liegt auch nicht im Interesse von Trollen wie Ihnen und Melanie.

Und Sie sind also der Spitzmerker der weiß was "fundiert" ist und was nicht. Sie machen sich leicht, andere als Trolle zu bezeichnen und machen doch nichts anderes. Das mit den Trollen ist doch nur eine faule Ausrede um andere Meinungen nicht gelten zu lassen. Bevormunden Sie doch nicht die Leser, damit diese sich eine eigene Meinung bilden können.
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0#309RE: Abgeschrieben: Energiesparlampen ja, Amalgam neinManuela2011-11-04 21:50
Hallo Sven, vielleicht ist ihnen diese Quelle in der Diskussion seriös genug. :-)
Im Artikel oben hat Herr Wagner z.B. geschrieben....
"So wirkt das Silber in Amalgam als bakteriostatisch wirksame Substanz der Entstehung von Sekundärkaries entgegen. Bestandteile von Kompositfüllungen stehen im Gegensatz dazu im Verdacht, Bakterienwachstum und -besiedelung zu fördern. "

Tja, Silber mag "bateriostatisch" wirken, aber wie wirkt es toxikologisch.
Es schädigt Enzyme und vergiftet Fische und natürlich macht das vor dem Menschen mal wieder halt....na so was!!!!
Lesen Sie Seite 16, "Wirkung des Silbers"
(Universität Karlsruhe).
rz.uni-karlsruhe.de/.../...
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