Neuropathischer Härtefall 2

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In meinem eigenen Forum hier fragt "Marco" am 31.12.2010 nach. Leider merke ich die Brisanz der Anfrage erst heute und antworte mit den Kommentaren im zweiten Teil mit dem Beginn "---".

 

Hallo Bitte um Hilfe. Folgendes hat sich bei mir zugetragem. Vor drei Jahren hatte ich im Unterkiefer auf einmal ein Druck gefühl es war am zweiten Zahn hinter dem linken Eckzahn. (Kann den Zahn leider nicht anders beschreiben) Es wurde immer schlimmer bis der Hauptnerv den ganzen unterkiefer zum Krampfen brachte. Da dieser Zehn schon über Jahre Wurzelbehandelt war wurde diese ohne Röngenbild sofort entfernt. Der Dr. sagte es kam dunkles Blut. Nach entfernung waren die schmerzen die sich über Wochen aufgebaut hatten, zweit Tage später weck. Nach einer Woche war ich beschwerdenfrei. Ein Jahr später fing der erste Zahn hinter dem Eckzahn an druck aufzubauen. Auch dieser war schon Wurzelbehandelt, das Röntgenbild lies eine Entzündung an der Wurzelspitze erahnen. Da die Schmerzen fortlaufend über eine Woche zunahmen, entfernte man dieses Zahn. Es setzte eine schlechte Wundheilung ein und die Alveole vereiterte. Man hat diese Wunde drei mal angefrischt und ausgekratzt. Es war unerklärlich warum diese Wunde nicht heilen wollte. Ein weiteres Röntgenbild zeige eine Kleine entzündung am Zahn davor, als am Eckzahn. Dies sollte die erklärung für die schlechte Wundheilung sein weil von dort Bakterien immer wieder in die Alveole einwandern. Man behandelte die Alveole mit CHKM weiter und nach vier Wochen war alles gut verheilt. Die Entündung am Eckzahn war noch vorhande machte aber keine großen Probleme. Vier Woche später hatte ich ein druck gefühl am Eckzahn. Auf einmal kamen Tierische Nervenschmerzen dazu. Ich mußte ins Krankenhaus und erhielt Infustionen gegen die Schmerzen. Man schickte mich zu meinen Zahnarzt mit der Diagnose Osteomylitis mit Trigeminusreizung. Um diesen zuerhalten nahm man die alte Wurzelfüllung raus und behandelte den Kanal mit CHKM, es wurde wieder ruhiger und die großen Schmerzen verschwanden. Jedoch brachte diese Behandlung über mehrere Woche nicht den erfolg. Es flackerte immer wieder auf. Um den Zahn zuerhalten wurde eine WSR im Februar gemacht. Nach der WSR traten immer wieder erhebliche beschwerden auf, sogar mit leichten schwellungen an der Wange. Aber es war zum aushalten. Der Kieferdoktor sagte das sei vielleicht Nervlich bedingt und ich sollte zum Neuologen. Dieser machte ein MRT vom Schädel hörte sich meine Schmerz Geschichte an und sagte. Ja. Da war oder ist wohl eine Trigeminusreizung da. Im MRT ist kein gefäß Nervenkontaqkt zusehen, keinen Tumore oder Läsionen auf oder am Nerv. Nur zwei kleine dafür alte unbedeutede Ischämien. Ich bekam Lyrica. das brachte aber nicht soviel. Im Mai wurde der Eckzahn geröngt, man sah das das schwarze loch von der WSR keine Heilung zeigte. Im gegenteil es zog sich am Eckzahn an der seite hoch. Man beschloss diesen Eckzahn nach misslungener WSR nun doch zuentfernen. Nun nam das übel seine lauf. Der Zahn wurde mitte Mai entfernt und vernäht. Drei Tage später konnte ich vor Schmerzen nicht Aufstehen. Die Fäden wurden gezogen die Wunde eröfnet. Der Blutpfropf herraus genommen. Dieser war im unteren Bereich vereiter, trotz Antibiotika Clyndamycin und Tavanic. Man säuberte die Wunde und frischt diese an. Nach ungelogen 90 Einlagen schloß sich die Wunde im Sptember. Zwischen zeitlich wurde sie noch eimal revidiert und ich bekamm Antibiotika als infusion. Ab Oktober war ich fast durch weck beschwerdenfrei bis auf kleine Rückfälle mit einem stechen oder Ziehen. Alle Medikamente wurden bereits im Sptember abgesetzt. 15. Dezember es gibt druck im Kiefer wo der Eckzahn war. Es wurde ein Röntgenbild gemacht. man sah das alles soweit in ordnung ist aber innerlich keine große Heilung da war. Von Aussen war nicht zusehen. alles bestens. Ich sollte zuwarten. Die schmerzen nahmen zu stechen, brennen und ziehen bis stärke 5. Ich sollte zuwarten und wieder Lyrica aufdosieren. Die Schmerzen nahmen jede bewegung in der Wange oder Lippe lösten schmerzen im Eckzahn bereich aus. Ich sollte weiter zuwarten. Es war eine Woche vergangen. Die Ärzte Meinten das könnten spannungen von der Heilung sein oder was Neuralgisches. Dann kam der Abend wo nix mehr ging. Im Liegen ging es noch aber nach dem Aufstehen wurde es so schlimm das ich wieder ins KH mußte. Ich bekamm schmerz Infusionen. Der Neurologe meinte das ist keine Typische oder Idiophatische Trigeminusneuralgie. Im liegen ging es mit den Schmerz nur im Stehen oder beim Kopf vorbeugen wird es richtig schlimm. Da KH schickte mich am zum meinem Zahnarzt. Dieser Schnitt die verheilte Wunde auf, wo ich auch zu zustimmte. Innerlich keine große Heilung und nach seiner Aussage ein ganz kleinwenig Matsch auf dem Knochen. Dieser wurde untersucht. Es handelte sich um Zystenähnliches Entzündugsgewebe. Dies geschah alles am 22. 12. Bis jetzt ist meine Wange noch geschwollen, ich kann kaum oder schlecht sprechen. Im liegen geht es da kann ich essen und sprechen. In der senkrechten wird alles scchwer. die Schmerzen sind nur bei bewegung des Gesicht da. bis klasse 3, kann man aber steigern wenn man weiter macht auf 8. Wenn ich auf den Mundwickel leicht drücke kommen sofort schmerzen. alles ist so empfindlich. Es kribbelt und sticht dann. Ich und die Ärzte wissen nicht mehr weiter. Sie meinen es sind die Nerven und nix geht mehr. Die anderen meinen das geht wieder weck wenn es Heilt. Die Wunde sieht sehr gut aus und erklärt aber nicht die empfindlichkeit. Die schwellung ist auch noch da. Ich bin schon soweit das ich mir die Nerven veröden lasse. Aber jeder Rät mir ab davon. Die Medikament bringen nichts. Hab Lyrica und Gabamazepin ausprobiert. Wo Kann ich hingehen ? Wer kann mir helfen ? Eine Klinik ? Wenn das so weiter geht dreh ich durch und verlieren meien Job. Bin für jede Hilfe Dankbar.   Grüße Marco

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 ChefAdministrator     Beiträge: 613       Beitrag   Verfasst am: 10.01.11 - 08:19     Hallo Marco, Sie schrieben:  Bitte um Hilfe. Folgendes hat sich bei mir zugetragem. Vor drei Jahren hatte ich im Unterkiefer auf einmal ein Druck gefühl es war am zweiten Zahn hinter dem linken Eckzahn. (Kann den Zahn leider nicht anders beschreiben) Es wurde immer schlimmer bis der Hauptnerv den ganzen unterkiefer zum Krampfen brachte. Da dieser Zehn schon über Jahre Wurzelbehandelt war wurde diese ohne Röngenbild sofort entfernt. Der Dr. sagte es kam dunkles Blut. --- ist normal. 

Nach entfernung waren die schmerzen die sich über Wochen aufgebaut hatten, zweit Tage später weck. Nach einer Woche war ich beschwerdenfrei. --- ja 

Ein Jahr später fing der erste Zahn hinter dem Eckzahn an druck aufzubauen. Auch dieser war schon Wurzelbehandelt, das Röntgenbild lies eine Entzündung an der Wurzelspitze erahnen. Da die Schmerzen fortlaufend über eine Woche zunahmen, entfernte man dieses Zahn. Es setzte eine schlechte Wundheilung ein und die Alveole vereiterte. --- was statistisch bereits auffällig ist, weil der 4-er ganz ganz selten eine Alveolitis sicca verursacht.  

Man hat diese Wunde drei mal angefrischt und ausgekratzt. Es war unerklärlich warum diese Wunde nicht heilen wollte. Ein weiteres Röntgenbild zeige eine Kleine entzündung am Zahn davor, als am Eckzahn. Dies sollte die erklärung für die schlechte Wundheilung sein weil von dort Bakterien immer wieder in die Alveole einwandern. --- Nie im Leben glaube ich das. Bakterien können nicht im Röntgenbild geortet werden, glauben Sie es einfach. 

Man behandelte die Alveole mit CHKM weiter und nach vier Wochen war alles gut verheilt. Die Entündung am Eckzahn war noch vorhande machte aber keine großen Probleme. Vier Woche später hatte ich ein druck gefühl am Eckzahn. Auf einmal kamen Tierische Nervenschmerzen dazu. --- das passt zusammen, leider. 

Ich mußte ins Krankenhaus und erhielt Infustionen gegen die Schmerzen. Man schickte mich zu meinen Zahnarzt mit der Diagnose Osteomylitis mit Trigeminusreizung. --- Verzweiflungsdiagnose sage ich dazu. Trigeminusreizung ist korrekt, Osteomyelitis ist Unsinn. 

Um diesen zuerhalten nahm man die alte Wurzelfüllung raus und behandelte den Kanal mit CHKM, es wurde wieder ruhiger und die großen Schmerzen verschwanden. Jedoch brachte diese Behandlung über mehrere Woche nicht den erfolg. Es flackerte immer wieder auf. --- weil es keine Bakterien schuld sind.  

Um den Zahn zuerhalten wurde eine WSR im Februar gemacht. --- das war ein Fehler 

Nach der WSR traten immer wieder erhebliche beschwerden auf, sogar mit leichten schwellungen an der Wange. Aber es war zum aushalten. Der Kieferdoktor sagte das sei vielleicht Nervlich bedingt und ich sollte zum Neuologen. --- aha, jetzt also doch. 

Dieser machte ein MRT vom Schädel hörte sich meine Schmerz Geschichte an und sagte. Ja. Da war oder ist wohl eine Trigeminusreizung da. Im MRT ist kein gefäß Nervenkontaqkt zusehen, --- das wäre die Abteilung Trigeminus Neuralgie, die sie aber nicht haben. 

keinen Tumore oder Läsionen auf oder am Nerv. Nur zwei kleine dafür alte unbedeutede Ischämien. Ich bekam Lyrica. das brachte aber nicht soviel. Im Mai wurde der Eckzahn geröngt, man sah das das schwarze loch von der WSR keine Heilung zeigte. Im gegenteil es zog sich am Eckzahn an der seite hoch. Man beschloss diesen Eckzahn nach misslungener WSR nun doch zuentfernen. --- der nächste Fehler  

Nun nam das übel seine lauf. Der Zahn wurde mitte Mai entfernt und vernäht. Drei Tage später konnte ich vor Schmerzen nicht Aufstehen. Die Fäden wurden gezogen die Wunde eröfnet. Der Blutpfropf herraus genommen. Dieser war im unteren Bereich vereiter, trotz Antibiotika Clyndamycin und Tavanic. --- Quatsch, da war gar nichts vereitert. 

Man säuberte die Wunde und frischt diese an. Nach ungelogen 90 Einlagen schloß sich die Wunde im Sptember. Zwischen zeitlich wurde sie noch eimal revidiert und ich bekamm Antibiotika als infusion. Ab Oktober war ich fast durch weck beschwerdenfrei bis auf kleine Rückfälle mit einem stechen oder Ziehen. Alle Medikamente wurden bereits im Sptember abgesetzt. 15. Dezember es gibt druck im Kiefer wo der Eckzahn war. Es wurde ein Röntgenbild gemacht. man sah das alles soweit in ordnung ist aber innerlich keine große Heilung da war. Von Aussen war nicht zusehen. alles bestens. Ich sollte zuwarten. Die schmerzen nahmen zu stechen, brennen und ziehen bis stärke 5. Ich sollte zuwarten und wieder Lyrica aufdosieren. --- ja unbedingt.  

Die Schmerzen nahmen jede bewegung in der Wange oder Lippe lösten schmerzen im Eckzahn bereich aus. --- jetzt geht es auch noch in die neuralgiforme Sorte weiter. 

Ich sollte weiter zuwarten. Es war eine Woche vergangen. Die Ärzte Meinten das könnten spannungen von der Heilung sein oder was Neuralgisches. Dann kam der Abend wo nix mehr ging. Im Liegen ging es noch aber nach dem Aufstehen wurde es so schlimm das ich wieder ins KH mußte. Ich bekamm schmerz Infusionen. Der Neurologe meinte das ist keine Typische oder Idiophatische Trigeminusneuralgie. --- soviel wußten wir auch schon vorher 

Im liegen ging es mit den Schmerz nur im Stehen oder beim Kopf vorbeugen wird es richtig schlimm. Da KH schickte mich am zum meinem Zahnarzt. Dieser Schnitt die verheilte Wunde auf, wo ich auch zu zustimmte. --- ganz krasser Fehler  

Innerlich keine große Heilung und nach seiner Aussage ein ganz kleinwenig Matsch auf dem Knochen. Dieser wurde untersucht. Es handelte sich um Zystenähnliches Entzündugsgewebe. Dies geschah alles am 22. 12. Bis jetzt ist meine Wange noch geschwollen, ich kann kaum oder schlecht sprechen. Im liegen geht es da kann ich essen und sprechen. In der senkrechten wird alles scchwer. die Schmerzen sind nur bei bewegung des Gesicht da. bis klasse 3, kann man aber steigern wenn man weiter macht auf 8. Wenn ich auf den Mundwickel leicht drücke kommen sofort schmerzen. alles ist so empfindlich.  --- Ihr Trigeminus spielt verrückt, viel klarer kann ein Fall nicht aussehen. 

Es kribbelt und sticht dann. Ich und die Ärzte wissen nicht mehr weiter. Sie meinen es sind die Nerven und nix geht mehr. Die anderen meinen das geht wieder weck wenn es Heilt. Die Wunde sieht sehr gut aus und erklärt aber nicht die empfindlichkeit. Die schwellung ist auch noch da. Ich bin schon soweit das ich mir die Nerven veröden lasse. --- Bei Ihrer Erkrankung - und die hat den Namen Trigeminus Neuropathie - ist die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Nervverödung genau 31%. Also eher schlecht. Ich werde demnächst die Studie veröffentlichen. 

Aber jeder Rät mir ab davon. Die Medikament bringen nichts. Hab Lyrica und Gabamazepin ausprobiert. Wo Kann ich hingehen ? --- Ich rate Ihnen zu 2 Maßnahmen. 1. Keinen einzigen Eingriff durch den Zahnarzt Kieferchirurg oder wemauchimmer im Bereich der gezogenen Zähne zulassen! 2. Amitriptylin langsam hochdosieren, anfangen mit 10 mg pro Tag abends.  Gute Besserung Joachim Wagner

 

 

Kommentar

Ich bin erschüttert. Dass die Zahnärzte und Kieferchirurgen bei dieser Herausforderung alt aussehen, das bin ich gewöhnt. Aber wir schreiben 2011 und es ist die verdammte Pflicht der Neurologen, den alten Mist von der Neuralgie des Trigeminus als wichtigste Krankheit des 5. Hirnnerven endlich zu beerdigen. Ungefähr 5 % meiner weiblichen Kundschaft (ca. 1% der männlichen) hat definitiv ein Problem mit ihrem Trigeminus, aber eben KEINE Neuralgie. Das ist doch gar nicht so schwer zu kapieren. Hört mir jemand zu?

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