Dr. Daniel Laskin: 55 Jahre im Dienst der TMD Forschung

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daniellaskin

Engagierter Praktiker

Über die 55 Jahre seiner Karriere als Kieferchirurg, Lehrer, Forscher, Autor und Administrator, hat Dr. Daniel M. Laskin das Leben vieler Menschen verbessert.

Nach Jahren der Behandlung einer Patientin für chronische Schmerzen im Kinnbereich, stellte Dr. Daniel Laskin kürzlich fest, dass sich ihr Zustand so verbessert habe, dass sie nicht mehr seine Aufmerksamkeit benötigt. Dies war zwar eine gute Nachricht, trotzdem verließ sie sein Büro weinend, weil sie ihn nun nicht mehr sehen würde.

Andere Patienten haben ähnliche Bindungen erlebt. Laskin erhält immer noch Weihnachtskarten und Geschenke von Patienten, die er vor mehr als 25 Jahren behandelte.

Diese Reaktionen sind ein Beleg für die unzähligen Menschen, deren Leben Laskin über seinen 55-jährigen Karriere als Kieferchirurg, Lehrer, Forscher, Autor und Administrator berührt hat.

Nach seiner D.D.S. Ernennung (Dr. der Zahnmedizin) an der Indiana University School of Dentistry, wechselte Laskin zum UIC College of Dentistry (University of Illinois at Chigago), um den Master-Abschluss in Kieferchirurgie zu erlangen.

Laskin wählte die Oralchirurgie ", weil sie mehr wissenschaftlich orientiert als andere Spezialitäten, und mehr integriert mit Anatomie und Physiologie war", erklärt er. "Und das gefiel mir."

Laskins Interesse in der Forschung entwickelte sich aus der wissenschaftlichen Atmosphäre, die er am UIC als Doktorand unter seinem Mentor (Doktorvater) Dr. Bernard G. Sarnat, (DDS 1940-er ), ehemaliger Leiter der Universitäts Abteilung Mund- und Kieferheilkunde, erfahren hatte.

Nach Abschluss seines Diploms wechselte Laskin in die Klinik für Mund- und Kieferheilkunde als Lehrer  und wurde schließlich zum ordentlichen Professor und Abteilungsleiter dort ernannt. Er diente auch als klinischer Professor in der Abteilung für Chirurgie im UIC College of Medicine.

Ein Wendepunkt in Laskin Karriere kam 1963, als er gebeten wurde, der zweite Hauptforscher in einer mit dem Geld des National Institutes of Health finanzierten Studie über das Kiefergelenk (Kiefer) und dessen Probleme zu werden. Das Projekt setzte ihn auf eine Forschungslinie, die er bis bis zum heutigen Tag weiterverfolgt.

Zehn Millionen Menschen leiden in den USA an TMD Erkrankungen, die Schmerzen, Kopfschmerzen, beschränkte Kieferbewegungen und Schwierigkeiten beim Kauen verursachen können. Im Jahr 1963 gründete Laskin das Kiefergelenks- und Gesichtsschmerzen Forschungs Center der Universität.

Eines der wichtigsten Errungenschaften Laskins in TMJ war es, die Probleme des Kiefergelenks von denen der Muskulatur zu trennen. Er zeigte auch, dass die Anordnung der Zähne nicht zu diesen Problemen beitragen.

Diese Erkenntnisse haben die Behandlungen für Kiefergelenk Schmerzen geklärt,und dabei das Einschleifen des Gebisses stark reduziert ebenso wie den Einsatz von invasiver Chirurgie und Kronen. "Diese Forschung hat zu einem eher konservativen Ansatz bei der Bewältigung dieser Patienten geführt", und beseitigt unnötige Behandlungen, berichtet er.

Der Autor von mehr als 900 wissenschaftliche Arbeiten und 16 Bücher, fungierte Laskin als Herausgeber des Journals von Mund- und Kieferheilkunde 1972 bis 2002. Sein Magazin Editorials (Vorworte) sprachen oft die Bedeutung der Erkennung und die Reaktion auf Anzeichen von Kindes- und Ehepartnermissbrauch bei Patienten an.

Laskin verließ die UIC in 1983 um Professor und Vorsitzender der Abteilung für Mund-, Kiefer-und Gesichtschirurgie an der School of Dentistry an der Medical College of Virginia / Virginia Commonwealth University zu werden.

Im Alter von 81, bleibt Laskin auch weiter aktiv als Forscher und Kliniker, um weiterhin zu seinem großen Erbe beizutragen. "Ich liebe was ich tue", sagt er. "Ich fühle ich kann immer noch einen Beitrag leisten." Autor: Kevin-McKeough

 

 

Devoted Practitioner

Over his 55-year career as an oral surgeon, teacher, researcher, author and administrator, Dr. Daniel M. Laskin has improved the lives of many

After years of treating a female patient for chronic jaw pain, Dr. Daniel Laskin recently determined that her condition had improved so that she no longer needed his care. While this was good news, she left his office crying because she wouldn’t be seeing him anymore.

Other patients have formed similar attachments. Laskin still receives holiday cards and gifts from patients he treated more than 25 years ago.

These responses are a testament to the countless lives Laskin has touched over his 55-year career as an oral surgeon, teacher, researcher, author and administrator.

After earning his D.D.S. degree from Indiana University’s School of Dentistry, Laskin came to UIC’s College of Dentistry to earn a master’s degree in oral surgery.

Laskin chose oral surgery “because it was more scientifically oriented than other specialties, and incorporated more anatomy and physiology,” he explains. “And that appealed to me.”

Laskin’s interest in research grew out of the scholarly atmosphere he encountered at UIC as a graduate student, and the tutelage he received from his mentor Dr. Bernard G. Sarnat, ms ’40 dent, dds ’40, former head of the College’s Department of Oral and Maxillofacial Surgery.

After completing his graduate degree, Laskin joined the Department of Oral and Maxillofacial Surgery as an instructor, eventually becoming a full professor and department head. He also served as a clinical professor in the Department of Surgery in UIC’s College of Medicine.

A turning point in Laskin’s career came in 1963, when he was asked to be a co-principal investigator on a National Institutes of Health-funded study on temporomandibular (jaw) joint problems, which set him on a line of research that he continues to pursue to this day.

Ten million people nationwide suffer from temporomandibular joint (TMJ) disorders, which can cause pain, headaches, restricted jaw movements and difficulty chewing. In 1963, Laskin established the College’s Temporomandibular Joint and Facial Pain Research Center.

One of Laskin’s major research achievements in TMJ was isolating problems of jaw muscles from those of the jaw joint. He also demonstrated that the arrangement of teeth do not contribute to these problems.

These findings have clarified treatments for jaw joint pain, greatly reducing bite equilibration and use of invasive surgery and crowns. “This research has led to a more conservative approach in managing these patients,” and eliminated unnecessary treatments, he reports.

The author of more than 900 research papers and 16 books, Laskin served as editor of the Journal of Oral and Maxillofacial Surgery from 1972 to 2002. His magazine editorials often addressed the importance of recognizing and responding to signs of child and spousal abuse in patients.

Laskin left UIC in 1983 to become professor and chairman of the Division of Oral and Maxillofacial Surgery in the School of Dentistry at the Medical College of Virginia/Virginia Commonwealth University.

At age 81, Laskin remains active as both a researcher and clinician, continuing to add to his formidable legacy. “I love what I do,” he says. “I still feel I can make a contribution.” —Kevin McKeough

 


 

Der Originalartikel erschien im Alumni Magazine der UIC (Universität of Illinois at Chicago)

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