Neuropathisches Schmerzmodell

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Phase 1 bis 3

Das oben abgebildete Schmerzschema wurde zuerst 1991 durch die Wissenschaftler Cervero & Laird vorgeschlagen. Phase 1:  Ein Nadelstich, oder vergleichbares verursacht einen akuten, aber nur kurz anhaltenden Schmerz im Bewußtsein (= Zentral Nerven System). Die Phase 2: Eine entzündete Stelle am Daumen führt zum tagelangen Feuern der schmerzleitenden Nerven in das Rückenmark, das selber schon innerhalb des schwarzen Kastens (= Zentrales Nerven System) liegt. Innerhalb des Rückenmarks sorgen Rückkopplungsschleifen für eine zusätzliche Verstärkung der Signale und erhöhen damit die Empfindlichkeit. Phase 3:  Beschädigungen der direkt  schmerzführenden Nervleitungen ändern die Schaltpläne im ZNS so, dass eigentlich nicht zuständige Tastsignalwege irgendwie auf die Schmerzbahnen umgeschaltet werden, was dann dazu führt, dass eine  leichte Berührung der Haut mit einer Feder zu enormen Schmerzempfindungen führt.

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