Aus Aufbißschienen werden Aufschißbienen

Bewerte diesen Beitrag

Vorbemerkung

Nachfolgend zitiere ich einen Thread aus einem Internet Forum der Kategorie Zahnmedizin Beratung von www.onmeda.de, der im Juni/Juli 2010 erschien. Es schreiben die Betroffene „Unglücksrabe“, der diensttuende Beratungszahnarzt Dr. Schmitz-Hüser und ein Überraschungsgast Dr. Eckhard Langer. Die Patientin „Unglücksrabe“ hatte bereits im August 2009 das zweifelhafte Vergnügen, in Zahnfilm DE einen Artikel unter dem Titel Die Prothetik wird es nicht richten gewidmet zu bekommen, weil damals schon absehbar war, dass es sich um eine Endlos Nummer handeln würde.

 

sany0054Bildbeschreibung : Das Bild kommt NICHT (!) vom hier besprochenen Internet-Fall, sondern aus einem früheren Artikel in Zahnfilm ZE. Wie im Bild gut ersichtlich ist, beißt kein einziger Zahn außer dem allerletzten (ganz links) zusammen. Und dieser so genannte massive Vorkontakt verhindert, dass die Patientin alle anderen Zähne im Schlußbiss aufeinander bekommt. Der Clou des Artikel besteht nun darin, zu zeigen, dass solche Bisse a) keine Ausnahmen darstellen und b) keineswegs mit Beschwerden im Kiefergelenk oder dessen Umgebung einhergehen. Nachzulesen hier.

 

Anfrage von Unglücksrabe

Sehr geehrter Herr Schmitz-Hüser, ich weiß nicht, wie es weitergehen soll: Vorgeschichte: 2 neue Brücken im Oberkiefer Backenzahnbereich über jeweils 4 Zähne vor 3 Jahren, mit abschließender Bisshebung, danach war nix mehr wie vorher, Schmerzen, Schwindelattacken, ganzer Körper schräg ….. Dann: 2 Jahre Schienentherapie (adjustierte Aufbisschiene im Unterkiefer zur Entlastung der Kiefergelenke in zentrischer Kondylenposition – 24 Std/Tag) bei beidseitiger Diskusverlagerung ohne Reposition, Tendenz zum frontal offenen Biss, multiplen manualtherapeutischen Befunden …. habe mittlerweile nur noch mit 3 Zähnen im rechten Backenzahnbereich zum Gegenkiefer Kontakt, der Rest hängt komplett in der Luft, kann man gut und gerne einen Euro durchschieben teilweise.
Jetzt stünde endlich neue Prothetik geplant: nach Abdrucknahme für Planungsmodelle und Gesichtsbogen Vorschlag des Zahnarztes: Mehr oder wenige mein kompletter Ober- und Unterkiefer müssen neu gemacht werden, d. h. so rund 16 – 20 Zähne, teils bereits überbrückte, aber auch einige Echte (muss Näheres noch mal erfragen, – diese Info hat mich nämlich erstmal total ausgenockt) – das Beste: keiner kann mir sagen, ob und wie es mir danach geht und es stehen dann auch vermutlich noch etliche Einschleifmaßnahmen im Mund an der neuen Prothetik an – Zu Beginn der Schienentherapie hieß es noch, dass wenn ich mit der Schiene eine gute schmerzfreie Position von Kiefer und Körper wiedergefunden hätte, die Schienenposition auf neue Prothetik übertragen werden könnte. Wieso jetzt auch noch im Mund sschleifen und alles nur noch Risiko ?? auch stellt sich die große Frage ob und inwieweit die Krankenkasse sich an den Kosten beteiligt, da es sich bei dieser Aktion erstmal um Langzeitprovis handelt. –( Ich habe keinen Job mehr, und selbst wenn ich einen hätte, das ist doch der pure Wahnsinn) ich weiß nicht, ob ich mich auf die Aktion einlassen soll, v. a. da ja auch etliche echte Zähne bei dieser Aktion „kaputt“ gehen. Es kann doch nicht sein, dass ich mich jetzt über 2 Jahre konsequent daran gehalten habe und diese Schiene beinahe rund um die uhr getragen habe und jetzt scheitert die ganze Aktion daran, dass die Zahnärzte mich entweder gleich ablehnen, als wandelnde Katastrophe oder mir solche Vorschläge unterbreiten. Denn in meinen Augen sollte man doch zumindest echte Zähne erhalten und eine so umfangreiche Prothetik bei einem funktionsgestörten Menschen erscheint mir mehr als bedenklich von den Kosten einmal ganz abgesehen. Aber bitteschön was kann ich noch tun, wohin mich wenden ?? Der Eintritt“ in eine ZA-Praxis ist ja jedesmal mit etlichen 100Euro verbunden, damit ein ZA überhaupt in der Lage ist mir eine Auskunft zu geben muss er ja denn immer erstmal eine Funktionsanalyse machen, oder Abdrücke oder oder …. Das kann doch alles nicht mehr sein. Ich bin mittlerweile wirklich mehr als am verzweifeln. Für einen Rat wäre ich Ihnen sehr verbunden MFG  Unglücksrabe

Antwort von Schmitz Hüser

ich kann am Vorgehen nichts Bemängeln, es liegt ein Missverständnis vor: Der ZA hat Sie über alles aufgeklärt. Mittels der Funktionstherapie und Schiene werden Sie in einen schmerzfreien Zustand versetzt. Wenn dieses Ziel erreicht ist – und das ist es ja anscheinend – soll diese Position in Prothetik umgesetzt werden. >>Zu Beginn der Schienentherapie hieß es noch, dass wenn ich mit der Schiene eine gute schmerzfreie Position von Kiefer und Körper wiedergefunden hätte, die Schienenposition auf neue Prothetik übertragen werden könnte. Wieso jetzt auch noch im Mund sschleifen und alles nur noch Risiko ?? << Auf Prothetik übertragen, heißt auf den neuen Zahnersatz übertragen und dafür müssen Zähne behandlet werden. Sie sagen doch selbst, dass nur noch drei Zähne sich berühren. Und das Umformen findet mittels Kronen, Teilkronen etc statt. Abgesehen davon ist das wichtigste Ziel der Behandlung die Schmerz- und Beschwerdefreiheit, das ist erreicht. Dass eine Funtkionstherapie von Ihnen gezahlt werden musste, ist auch korrekt, die gesetzliche Versicherung übernimmt diese Leistungen nicht. Nach Ihrer Beschreibung ist die Behandlung korrekt und sinnvoll. Dass dabei Kosten entstehen ist Teil des Spiels.Gruß Peter Schmitz-Hüser

Antwort von Unglücksrabe

Sehr geehrter Herr Schmitz-Hüsser, muss heute nochmal auf obigen Eintrag zurückkommen. Da haben auch Sie mich glaube ich falsch verstanden. Mir war schon klar, dass eine Prothetik nach Schienentherapie ansteht. Ich war nur so geschockt über den Umfang derselbigen. Zudem kann ich auch nicht verstehen, wie man munter erst einen Patienten für viel Geld kaputt machen kann, dieser Patient dann viel Geld für eine Schienentherapie hinlegen muss und dann erneut einen Haufen Geld um wieder an passende Prothetik zu kommen, und man für das alles keinerlei Unterstützung seitens der Krankenkasse bekommt, und auch keiner einem sagen kann, ob man jemals wieder fit wird. .. Aber dies nur am Rande. Mir geht es heute um die Bestimmung der Bisshöhe. Als der Zahnarzt mich mit der damaligen Prothetik in diese CMD Geschichte reingebracht hat, hat er lt. Obergutachter eine Bisshebung um 5 mm vorgenommen. Danach konnte ich nicht mehr gerade stehen und gehen, hatte erstmals Kiefergelenksschmerzen, vorher v. a. Sehstörungen links, Schwindelattacken und HWS-Probleme, Kopfschmerzen, … Es wurde keine vorherige Erprobung der neuen Höhe durchgeführt, sondern alte Brücken raus, und neue erhöhte Brücken rein … das war´s, lediglich 3 Wochen dazwischen erhöhte Provisorien die mich gleich nach dem Einsetzen erstmals in extreme Schmerzzustände getrieben haben. … Dann 2,5 Jahre Schienentherapie. Also nochmals mehr Höhe. Ich konnte die gesamte Schienenzeit über keine entspannte Kieferruhelage einnehmen, aufgrund der extremen Höhe. Lag halt meist mit den Zähnen auf der Schiene auf, habe jede Sekunde genossen, in der ich nicht diese Schiene getragen habe. Essen ging auch nur ohne. Am Ende dieser Schienentherapie nur noch Kontakt auf drei Zähnen im rechten Backenzahnbereich zum Gegenkiefer, vorne und links runde 2-3 mm Luft !! So, jetzt Schiene weg, komplette Backenzahnbereich über 16 Zähne wird neu gemacht, ebenso der Frontzahnbereich alles mit Langzeitprovis, das ganze abgesenkt auf Höhe des ersten Schienenkontaktpunktes, da ein weiteres Absenken lt. ZA meine Kiefergelenke wieder in die Kompression führen würde. D. h. zum einen, dass auch der Frontzahnbereich erneuert werden muss, da ich ja noch immer den seit der Bisshebung entstandenen offenen Biss habe und was wirklich schlimm ist, ich habe auch jetzt nicht die Möglichkeit eine entspannte Unterkieferruheschwebe einzunehmen. Ich muss mich ständig zwingen meinen Mund und Kiefer aberwitzig nach unten hängen zu lassen um keine Zahnkontakte zu haben. Und ich glaube nicht, dass es sich hierbei um eine erneute Phase der Adaption handelt, das wird nämlich jeden Tag schlimmer. Meinem Gefühl nach ging es jetzt die ersten 3-4 Wochen relativ gut, weil sich mein Gesicht und Kiefer erstmal „gefreut“ haben von der Schienenhöhe runterzukommen, hatte Probleme überhaupt Zahnkontakte mit OK und UK herzustellen. Nunmehr haben sich meine Muskeln meines Empfindens soweit entspannt, dass sie registrieren, dass das noch immer alles zu hoch ist. Mir tun mittlerweile schon alle Zähne weh und mein ganzes Gesicht ist total angespannt nur noch, ebenso schmerzt der Bereich ums linke Ohr, links hinten „knalle“ ich auch hauptsächlich mit den Zähnen aufeinander. Das kann doch alles nicht mehr sein. Ich kann ja nicht mal mehr richtig lächeln, weil ich bei diesem Versuch auch schon wieder mit den Zähnen aufeinanderknalle. Ebenso beim Schlucken, beim Laufen oder beim Versuch leichter Yogaübungen bspw. Für einen Rat wäre ich Ihnen sehr verbunden, ich verstehe nämlich langsam gar nix mehr. Merke nur, dass ich aus dieser Geschichte irgendwie nicht mehr rauskomme … Vielen Dank und viele Grüsse Unglücksrabe

Antwort von Schmitz Hüser

Zu den Kosten: es ist einfach vom Gesetzgeber vorgeschrieben, dass funktionstherapeutische Leistungen nicht Bestandteil der Gestzlichen Krankenkasse sind. Das macht keinen Sinn, ist aber so. Der Zahnarzt, der Ihnen damals neue erhöhte Brücken ohne vorherige Schienentherapie und Funktionsuntersuchenung hergestellt hat, hat ganz offensichtlich einen Kunstfehler begangen, für den er auch juristisch belangbar ist. Ist das der gleiche Zahnarzt, der Sie auch jetzt behandelt? Gruß Peter Schmitz-Hüser

Antwort Unglücksrabe

nein, der verursachende Zahnarzt hat meine weitere Behandlung damals abgelehnt, als er erfahren hat, dass ich über Krankenkasse einen Gutachter eingeschaltet habe. Der Gutachter hatte ein Mängegutachten erstellt, in welchem die Prothetik (14-17 und 24-27) als nicht funktionstüchtig anzusehen sei, empfohlen wurde, dass ich eine Schienentherapie machen müsse und im Anschluß daran überprüft werden müsse, ob eine Neuanfertigung des Zahnersatzes erforderlich sei. – Es wurde dann noch ein Obergutachten durch die KK in Auftrag gegeben Behandlungsfehler, Bisserhöhung 5 mm (anhand Vergleich alter mir vorliegender Abdrücke und der aktuellen Bisshöhe in meinem Mund) da durch die Bissnahme eine unphysiologische Relation etabliert worden sei, und ebenfalls der Hinweis, dass zunächst eine neue entspannte Relation von OK/UK etabliert werden müsse und der Zahnersatz dann neu angefertigt werden müsse. Hatte dann eine Anwältin eingeschaltet, die sich mit der Versicherung des verursachenden ZA´s in Verbindung gesetzt hat, tja und 2 Monate später wurde dann nach Intervention des verursachenden ZA´s der Behandlungsfehler zurückgezogen und die Behandlung verwandelte sich in lege artis Behandlung. – Ich, ohne Rechtschutzversicherung habe mich halt´ dann dran gemacht, die mir zur Verfügung stehenden finanziellen MIttel in die Schienentherapie zu stecken, habe aufgrund dieser Geschichte meinen Job verloren, bin arbeitsunfähig mittlerweile und es ist auch noch nicht absehbar, ob ich jemals wieder fit werde. Mit freundlichem Gruss Unglücksrabe

Antwort von Dr. Eckhard Langer

Lieber Betroffener, schauen Sie doch einfach mal im Internet nach. Dort gibt es eine Vielzahl von Aufbißschienen. Alle, die im Bereich Zahnheilkunde zu Amt und Würden gelangen wollten, haben dort ihre Spuren hinterlassen. Die Vielzahl ist erdrückend, ebenso ihre vollkommene Wirkungslosigkeit. Die Bankrotterklärung wissenschaftlicher Zahnheilkunde auf primitivstem Niveau. Auf grund eines Versprechers meiner Helferin hiessen diese Dinger fortan nur noch Aufschißbienen. Gehen Sie lieber beim Italiener einen Espresso trinken, da wissen sie wofür sie bezahlen!

…..

Was in diesem Fall imponiert, ist die Hartnäckigkeit immer wieder die selben Fehler zu machen, sowohl seitens der Patienten leider aber auch auf seiten der Zahnärzteschaft. Letzteres ist der wirklich üble Aspekt dieser Angelegenheit. Sofern nicht krasse Gründe für eine Änderung der Relation zwischen Ober- und Unterkiefer sprechen, halte ich eine Bisserhöhung in der vertikalen Dimension um 5 mm als eindeutigen Behandlungsfehler, noch dadurch getoppt, das dieser Misstand durch eine Aufbisschiene verbessert werden soll. Mir ist kein einziger Fall bekannt wodurch mittels Aufbisschienen eine Bissenkung erzielt wurde, allerdings nicht selten, eine weitere nicht unerhebliche Bisserhöhung, mit der völlig unausweichlichen Verschlechterung der Situation! Wie ein Gutachter, bei festgestellter Bisserhöhung eine solche Möglichkeit in Erwägung ziehen kann, widerspricht ganz sicher sogar den Erkenntnismöglichkeiten zahnärztlicher Laien. Ihr Zustand kann und wird sich so niemals verbessern, was ja auch Ihre compliance und Vertrauen in das Handeln der Zahnärzte bestätigt. Anstatt Ihnen zu helfen, wurde Ihr Leiden verstärkt, eine krasse ärztliche Fehlleistung. Sie erkennen ja teilweise selbst, was alles daneben gegangen ist, ziehen aber die falschen Schlüsse. Eine weitere funktionstherapeutische Maßnahme (ich höre schon den Gesichtsbogen in der Baisch-Schublade klappern), wird ohne gesicherte Erkenntnisse, eindeutige Diagnose und befundbezogener Behandlungsweise ganz sicher im günstigsten Fall nur sehr teuer werden! Es ist an Ihnen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen und sich in Hände zu begeben, deren vordergründiges Streben, eben nicht die Rechnungsstellung ist und da kommt eigentlich nur eine Uniklinik in Betracht. Auch wenn dies mit viel Aufwand verbunden ist. Ich gebe Ihnen den dringenden Rat, die alten Brücken nicht entfernen zu lassen, denn damit würden Beweismittel vernichtet, die im Falle einer Klage auf Schmerzensgeld, eine conditio sine qua non sind. Mit freundlichen Grüßen Dr. Eckart Langer

….

Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass etwa seit Anfang der 90iger Jahre, ein probatorisches Tragen von festsitzendem Zahnersatz zwingend vorgeschrieben ist. Als angemessener Zeitraum werden mindestens drei Monate angegeben. Qellen hierzu kann ich Ihnen mitteilen. Wenn, wie in Ihrem Fall, mindestens zwei Brücken definitiv zementiert wurden, gilt dies bereits als Behandlungsfehler, mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen. Sie mögen sich selbst ein Urteil über die Qualität des erstellten Gutachtens bilden. Ich hoffe, der Kaffee beim Italiener schmeckt Ihnen nun besser. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich in diesem Forum nicht mehr poste. E. Langer

 


Der Kommentar

Gottseidank, endlich tutet auch einmal ein anderer Kollege außer mir in das gleiche Horn: Aufbißschienen sind beim Unglücksraben nur schlichter Unsinn. Und die FunktionsTherapie gleich dazu. Herzlichsten Dank, Herr Kollege Langer, für die offenen und eindeutigen Worte.

Und falls Sie – Frau Unglücksrabe – hier hereinschauen. Sie schrieben diese beiden Sätze höchstpersönlich hin: „Danach konnte ich nicht mehr gerade stehen und gehen, hatte erstmals Kiefergelenksschmerzen, vorher v. a. Sehstörungen links, Schwindelattacken und HWS-Probleme, Kopfschmerzen,..“ und „… habe aufgrund dieser Geschichte meinen Job verloren, bin arbeitsunfähig mittlerweile und es ist auch noch nicht absehbar, ob ich jemals wieder fit werde“ . Glauben Sie selbst wirklich, dass ein Zahnarzt – und dazu ausgerechnet auch noch ein allgemeinmedizinisch teilgebildeter FunktionsProthetiker *) – den Hauch einer Chance hat, Ihnen daraus heraus zu helfen? Ich glaube das nicht.

 

*) Bei der Erwähnung des Wortes „Schwindel“ greifen unsere Funktionsfreunde nur im kostenpflichtigen Erstberatungsgespräch noch entzückt zum Kugelschreiber und nehmen dieses wichtige und häufig auftretende Leitsymptom von TMD (in Deutschland noch hartnäckig „CMD“ genannt) zu Papier. Sobald das – grundsätzlich immer – weibliche Opfer den Behandlungsvertrag unterschrieben hat, interessiert sich kein Schwein mehr für die Beschwerden über Schwindel oder auch Tinnitus. Und warum? Weil instinktiv auch unsere Funktions Zahnärzte ahnen, dass sie sich beim Schwindel und Tinnitus an etwas versuchen würden, von dem sie keine Ahnung haben und das meilenweit über ihre allgemeinmedizinischen Kenntnisse hinausgeht, egal welche großen Versprechungen sie dem Patienten auch immer dazu machen.

One Reply to “Aus Aufbißschienen werden Aufschißbienen”

  1. RE: Aus Aufbißschienen werden Aufschißbienen
    Eigentlich hat die bedauernswerte Patientin nur 2 Brücken gebraucht, und wenn die Anfertigung dieser Brücken sich an ihrem ursprünglichen Biss orientiert hätte, wäre alles im Rahmen geblieben.

    Aber, stattdessen wird der Biss gleich mal erhöht um 5 mm – das ist ein halber Zentimeter!!!
    Ist doch klar, dass sie dann einen offenen Biss hat!
    Und um den Biss noch weiter zu erhöhen (statt wieder auf Normalniveau zu gehen) meint der Gutachter, dass sie eine Schiene tragen soll :-*

    Welch ein Unfug!!!!

Kommentar verfassen