Schulnote 4 – Das Buch über Zahnarztlügen

1 (20%) 1 vote

zahnarztluegenIm Juli 2010, also einige Wochen nach dem Erscheinen des Buchs „Zahnarztlügen“ von Dorothea Brandt und Lars Hendrickson informierte mich der in Luxemburg ansässige Verlag per Email über meine „Beteiligung“ an dem Werk. Schön, dass ich das auch erfahre. Daraufhin erstand ich ein Exemplar für Euro 19,80.

Mein erster Entwurf für die Titelzeile über diese Buchbesprechung ging in die Richtung „Abstauber am Werk“. Wohin auch mein Auge in dem 228 Seiten langen Werk blickt, entdecke ich Ideen, Sätze oder ganze Kapitel aus meinen eigenen Artikeln hier in Zahnfilm DE. Wer Zahnfilm DE regelmäßig liest und dann das Buch, könnte sogar auf die Idee kommen, dass ich persönlich die Finger mit im Spiel hatte. Zur Klarstellung: „Zahnarztlügen“ hat mich nicht einmal um Erlaubnis gefragt, mich namentlich zitieren zu dürfen. Das Buch wurde auf den Markt geworfen und mir dann per Email davon Mitteilung gemacht. So läuft das heute.

Und deshalb erlaube ich mir, die mir unangenehm aufgefallenen Punkte zuerst anzusprechen:

Auf der Umschlag-Rückseite liest man u.a. : Zitat Anfang „Das heillose System „Zahnheilkunde“ hält uns gefangen. Es hält uns krank, es schadet den Zähnen und es ist gefährlich. [Dann Fettdruck] 98% meiner zahnärztlichen Kollegen sind Abzocker “ Lars Hendrickson. Zitat Ende Über den dramatischen (und damit wenig aussagefähigen) Inhalt dieser Sätze überliest jeder – so auch ich – , dass da zahnärztliche Kollegen steht und nicht Kollegen. Ich beginne also dieses Buch zu lesen mit der Information im Hintergrund, dass hier ein Insider (Lars Hendrickson) mit einer deutschen Formulierhilfe (Dorothea Brandt) mit dem System Zahnmedizin abrechnet.

Falsch gedacht. In Wirklichkeit schreibt Frau Brandt hauptsächlich aufgrund meiner Artikel und eigener Drumherum Recherche und der philosophischen Unterstützung durch den Schweden Hendrickson in die Richtung „die Zahnmedizin taugt gar nichts“ das Machwerk. Die Werbung im Internet für das Buch, genau so wie die Umschlagseite wollen glauben machen, dass der Arzt Hendrickson von Zahnmedizin viel wüßte. Das Buch selbst offenbart aber: Herr Hendrickson war in seinem Leben nur eine Zeitlang niedergelassener Allgemeinarzt, hat Medizin und Zahnmedizin studiert, war aber nie als solcher tätig. Wenn der Mann das Wort Zahnmedizin in den Mund nimmt, dann redet er vom Hörensagen. Und genau hier wird das Buch insgesamt unredlich.

Die Gesamtrichtung bleibt problematisch

Ich will jetzt nicht mit Kleinkariertem anfangen, z.B. die wahllose Verteilung des Wortpaares „heillose Zahnmedizin“ über die vielen Seiten des Buchs. Darüber sollen sich andere erregen. Was wesentlich schwerer wiegt: offensichtlich hat  keiner der beiden Schreiber jemals richtige Zahnschmerzen gehabt und gehen deshalb davon aus, keine entsprechende Behandlung zu benötigen. Ich konnte keine einzige Seite finden, die sich ernsthaft mit starken Zahnschmerzen oder Scheinzahnschmerzen auseinandersetzt. Für ein vorgebliches Zahnmedizin Kritikerbuch tut sich eine höchst schmerzhafte Lücke auf in der wir richtigen Zahnmediziner leicht punkten können: dann behandelt euch doch bei starken bis stärksten Zahnschmerzen selbst. Überdeutlich zeigt sich, dass beide Autoren von der Zahnmedizin selbst keine Ahnung haben. Ihnen ist nicht klar, dass die Zahnmedizin nur deshalb einen so großen Anteil an der Humanmedizin  (größenordnungsmäßig etwa 10% aller Resourcen für Medizin) einnimmt, weil der Schmerz, der von den Zähnen über den Trigeminus in das Hirn fließt, so erbarmungslos die Menschen niederringt. Mindestens die Hälfte meiner täglichen Kundschaft sucht mein Etablissement nicht auf, weil ihnen langweilig ist, sondern wegen nicht mehr zu ignorierender Schmerzen irgendwo im Bereich der Kiefer.  Und dagegen helfen die Ratschläge von Hendrickson/Brandt zu mehr CHX, mehr Xylitol und weniger Zucker akut sowieso nicht und bei den Dauerschmerzen meiner Spezialkundschaft Neuropathie des Trigeminus grundsätzlich nicht.

Was ganz gut ist

Irgendwo im Buch schildert Hendrickson sein offenbares Schlüsselerlebnis. Eine jüngere Patientin kommt zu ihm in die Sprechstunde und erzählt, dass ihr alter Zahnarzt jahrzehntelange die Zähne für die Kariesfreiheit gelobt habe, aber jetzt plötztlich ein neuer Zahnarzt auf einmal mehrere Kariesstellen gefunden habe. Er (Hendrickson, Allgemeinarzt) gibt ihr den Ratschlag nichts dergleichen zu tun, sondern regelmäßig CHX auf die Zähne zu bringen und statt Zucker Xylitol zu verwenden. Nach vielen Jahren trifft er seine ehemalige Patientin wieder, die berichtet, dass sie a) noch viele andere teure Zahnarztideen mit Inlays und Füllungen aller Art vorgetragen bekommen habe, und b) sich an den Rat von Hendrickson gehalten und deshalb bis heute keine einzige richtige Karies davongetragen habe.

Die Geschichte gefällt mir als Zahnarzt sehr, weil sie nicht nur realistisch klingt, sondern sich Zahnärzte im wirklichen Leben genau so verhalten. Ich betone das in meinem eigenen Blog hier selber: wir werden immer noch für das Falsche, nämlich das Bohren bezahlt, nicht für das Verhindern des Bohrens. Und solange dieser Unsinn anhält, sucht der Zahnarzt überall auf der Welt nach Löchern, oder solchen, aus denen er welche machen kann.

Da liegt die Stärke des Buchs „Zahnarztlügen“. Es ist und bleibt ein Skandal der „modernen“ Zahnmedizin, dass sie es nicht selbst schafft, sich vom Bohren zu verabschieden. Noch immer definiert sich der Zahnmediziner als Bohrer, nicht als ärztlicher Berater gegen Karies, gegen Parodontitis oder CMD oder Schmerzen. Hendrickson zeigt, jedenfalls im Ansatz, was man als reiner Arzt, ohne jedes zahnmedizinische Handwerkszeug, Gutes für die eigenen Patientenmünder tun kann. Und sage keiner, dass das wenig wäre. Es ist genau genommen viel, sehr viel.

 

Zusammenfassung

 

Das reine Einschlagen auf die Zahnmediziner hilft nicht weiter. Es ist keinem Patienten damit gedient, die gesamte Zahnmedizin in Bausch und Bogen als überflüssig und parasitär zu verdammen. Stattdessen sollten die Autoren besser die wunden Punkte in der Zahnmedizin zur Zielscheibe machen, z.B. dem Wahnsinn, auch im Jahr 2010 noch so genannte Funktionsanalysen durchzuführen und damit das Abschleifen von 20 jungfräulichen Zähnen zu „begründen“, oder Wurzelspitzenresektionen bei erkennbar schlechten Wurzelfüllungen durchzuziehen, oder die jetzt sehr in Mode gekommene  „Amalgamsanierung“ , wo alleine schon die Wortwahl eine wissenschaftliche Frechheit sondergleichen darstellt usw. usw. Das aber können die Buchschreiber nicht leisten, weil sie es nicht wissen und schreiben deshalb dreist bei mir ab. Vieles, wie z.b. die Aussagen über Amalgam kommen im Buch aber wiederum derart widersprüchlich und nicht sachgerecht heraus,  so dass ich jedem Leser dieses Buches rate, lieber gleich das Original hier im Blog zu lesen.

Auf der Positiv Seite kann den Buchschreibern Brandt und Hendrickson zugute gehalten werden, der real existierenden Zahnmedizin ihre einseitige Betonung der Bohrtätigkeit als letztlich unärztlich angekreidet zu haben. Diese grundsätzliche Kritik an der Zahnmedizin ist leider nur zu berechtigt.

17 Replies to “Schulnote 4 – Das Buch über Zahnarztlügen”

  1. RE: Schulnote 4 – Das Buch über Zahnarztlügen
    Na da bin ich ja froh, dass ich das Buch nicht gelesen habe, bzw. mein Geld nicht dafür verschwendet habe.

    Ich weiß zwar nicht was über Xylit so berichtet worden ist, aber leider ist es so, dass Xylit in der Zahnmedizin kaum „interesse“ findet. Aber gut, das liegt wohl auch daran, dass man nur „gut“ bezahlt wird, wenn man zum Bohrer und Co. greift. Also ein hoch auf alle Zahnärzte, die nicht gleich bohren.

    Tolle und informative Seite. Noch mehr Beiträge bitte 😉

  2. RE: Schulnote 4 – Das Buch über Zahnarztlügen
    Lesen Sie ruhig das Buch, die 20 Euro halte ich – wirklich im Gegenteil – für keineswegs verschwendet. Der völlig andere Blick auf die Zahnmedizin ist: sagen wir erfrischend. Viele Grüße Joachim Wagner

  3. Maja
    Ich kenne ihre Seite ein wenig und ich finde das gut, was Sie machen. ABER: Ich hab das Buch gelesen und ich denke MIR IST DAMIT GEHOLFEN. Es geht ziemlich genau um die ganzen Wunden Punkte, die dazu geführt haben, dass ich mit 30 kaum noch unbehandelte Zähne im Mund habe. Seit der Entfernung meines Weisheitszahnes hab ich sogar ein Taubheitsgefühl, der Zahn war eigentlich total gesund. Ich hab mich nur vom Zahnarzt überreden lassen. 😥

    Mir hat das Buch geholfen. Ich versteh jetzt den Zusammenhang zwischen Zucker und Bakterien und Karies erst richtig. Durch Chlorhededin geben meine 2 Zahnfleischtaschen endlich Ruhe. Das Zahnfleisch an der Krone ist auch endlich angewachsen. Xylit find ich wirklich superklasse, weil ich seitdem bewusster esse. Zucker ist vom Speiseplan weg und zwar 100%. Und ich bin die größte Naschkatze der Welt, doch das Buch hat das bei mir geschafft. Das ist besser als diese ganzen Nichtraucher-Ratgeber. Denn rauchen tuh ich noch immer!! 😀

  4. PK Publishing
    Wer verantwortet die karieskranken Menschen in Deutschland, während es Länder ohne eine solche bohrende Zahnarztzunft gibt und ohne Massenkaries? Die Hochschulprofessoren, die das verantworten, mögen zwar tot sein, aber ihre Saat ist aufgegangen.

    Mit welchem Recht erdreiste ich mich, Xylit zu nutzen, meine Zahnbeläge loszuwerden und wieder einen gesundheitlich förderlichen ph-Wert im Mundspeichel zu haben? Was für eine Frechheit! Die mikroskopisch kleinen Löcher werden remineralisiert und die angefaulten Stellen unter den Füllungen und Kronen stabilisiert, versteckte Entzündungen gestoppt. Das schlägt dem Faß endgültig den Boden aus!

    Als ich beim letzten Zahnarztbesuch ein Inlay neu festkleben ließ, verwandten ZMF und Zahnarzt persönlich ziemlich viel Zeit darauf, mir allen möglichen Kram schmackhaft zu machen, den ich inzwischen als gesundheitsschädlich entlarve.

  5. RE: Schulnote 4 – Das Buch über Zahnarztlügen
    [quote name=“Hans Kolpak“]
    Mit welchem Recht erdreiste ich mich, Xylit zu nutzen, [/quote]

    Herr Kolpak, da verdrehen sie aber was. Sie verhökern und bewerben vor allen Dingen Xylit.
    Was Sie da veranstalten nennt man virales Marketing.

  6. Dirk Meyer
    Entlarvter Entlarver Kolpak! Oder „Wunderheiler“? Ein Außenseiter, der die Wissenschaft revolutioniert? Nein, ein Fischer im Trüben! Ein Quacksalber ohne fachliche Qualifikation; gut recherchiert von Kidmed. s. u.
    [quote name=“Hans Kolpak“]
    Mit welchem Recht erdreiste ich mich, ..[/quote]
    Genau, erdreisten ohne Qualifikation!!!
    Die seriösen Wissenschaftler rütteln selbst immer wieder an Erkenntnissen und Methoden, aber qualifiziert.
    Hierzu ein sehr empfehlenswertes Buch, besonders für Herrn Kolpak:
    Die Wissenschaftslüge: Wie uns Pseudo-Wissenschaftler das Leben schwer machen von Ben Goldacre, 9,95 €.
    Dieses Geld ist gut investiert gegen den Schwachsinn, der uns aus dem Internet, aus jeder Gazette und Talkshow, leider auch aus einigen TV-i4th parrestsSendungen mit Medizinthemen entgegenwabert.

  7. RE: Schulnote 4 – Das Buch über Zahnarztlügen
    Um meine Meinung mal kurz kundzutun: Ich habe das Buch gekauft und finde es gut. Das sieht man auch schon daran, welche Reaktionen es unter Zahnärzten auslöst – und da meine ich jetzt nicht jene von Dr. Wagner, der in Wahrheit als einziger ein wirkliche Berechtigung hätte, sich zu beschweren.
    Um es kurz zu machen: Würde es in meinem Land einen Zahnarzt wie Herrn Dr. Wagner geben, wäre ich in der Sekunde dort. Hierzulande ist es allerdings so, daß man in dreister Art und Weise bevormundet wird und über extreme Angstmache die Geldbörse erleichert werden soll (Lieblingsspruch: Wenn die dieses oder jenes nicht machen lassen, dann wird etwas furchtbares passieren…). So daß man schon meint, es geht um die Zähne des Zahnarztes und nicht um die eigenen. Trotz intensiver Suche habe ich leider noch nichts anderes erlebt. Und meine Zähne haben es im großen und ganzen ganz gut überlebt, denn ich gehe nur zu einem Zahnarzt, wenn es absolut notwendig ist.

  8. RE: Schulnote 4 – Das Buch über Zahnarztlügen
    Teil 1

    Letztes Jahr hatte ich ein bzw. mehrere Zahnprobleme: Karies unter 2 Hinterer-Backenzahn-Pfeilern von zwei wichtigen Brücken. Und das, obwohl ich seit 30 Jahren alles getan habe, um Karies zu verhindern: Ernährung (kein Zucker) und Pflege (man hat meinen excellenten Pflegestatus immer gelobt). Und dann sowas!
    Da fing ich an, mich selber mal schlau zu machen.
    Natürlich stieß ich im Internet auf die Amalgamkritiker. Aber die Aussicht, alle verbliebenen Zähne „ausräumen“ zu lassen und dann noch den Kiefer auszufräsen, empfand ich als Verstümmelung. Die in Aussicht gestellten Folgen, falls ich eine solche Maltraitierung nicht ertragen wollen würde, empfand ich schlicht als Drohung. Bevor ich das erkannte, war die Welt nach dieser Lektüre nur noch schwarz, düster, unheilvoll und ohne jede Hoffnung.

  9. RE: Schulnote 4 – Das Buch über Zahnarztlügen
    Teil 2

    Dann stieß ich auf diese Seite hier, das war dann das volle Kontrastprogramm. Aber ich erhielt hier bodenständig und anschaulich und rational begründet Antworten auf viele Fragen zu allem möglichen Behandlungen und verwendeten Materialien.
    Vor allem erfuhr ich hier, wie robust und anpassungsfähig doch letztlich die meisten Menschen sind.

    Dann stieß ich noch auf Wikipedia:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Karies
    In dem Artikel wird von einer Untersuchung aus Finnland berichtet, nach der durch täglich 5-10 g Xylit der Karies wirksam vorgebeugt werden kann. Diese Untersuchungsergebnisse liegen seit 30 (!!) Jahren vor!
    Ich fragte alle Freunde, Bekannte, Kollegen, niemand wußte davon oder wurde mal von seinem Zahnarzt darauf hingewiesen. Auch ich nicht.
    Warum wurde mir das 30 Jahre lang verschwiegen?
    Obwohl ich immer wieder nachgefragt hatte, was ich sonst noch an Prophylaxe tun könnte…..

  10. Zwei Anmerkungen
    Den Wikipedia-Artikel „Professionelle Zahnreinigung“ habe ich von einer „Halbwahrheit mit Halblüge“ befreit und durch folgende Worte ergänzt, die noch freizuschalten sind: „Die medizinisch-therapeutische Wirksamkeit der Professionellen Zahnreinigung wird von Dr. Lars Hendrickson, dänischer Arzt im Ruhestand und Mitautor des Buches Zahnarztlügen, bestritten: „Eine professionelle Zahnreinigung schützt Patienten nicht vor Karies. Nur 24 Stunden nach der vermeintlichen Vorsorgemaßnahme bilden sich wieder bakterielle Beläge auf den Zahnoberflächen, die zu Karies führen.“ … Dr. Lars Hendrickson studierte Medizin und Zahnmedizin in Europa und den USA. Der Arzt und Zahnarzt praktizierte als Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde in eigener Praxis. [4]“

  11. Die zweite Anmerkung
    Auf meiner Wikipedia-Benutzerseite „HansKolpak“ steht: „Als Autor von Pressetexten stehe ich vor der Herausforderung, mich in Sachverhalte hineinzudenken, für die ich weder eine Professur noch sonst irgendeinen akademischen Grad erworben habe. Das macht mich angreifbar und schwächt meine Überzeugungskraft in den Augen derer, die Menschen ohne Abitur die Lernfähigkeit für geistige Themen absprechen möchten. Nur Mut! Ich ernte Widerspruch, Zuspruch und Gleichgültigkeit, auch wenn der Sack Reis in China stehen bleibt wie das Ei des Columbus. Ich verrate den Trick: Es ist ein schlaffer Sack und kein prall gefüllter!“

  12. RE: Schulnote 4 – Das Buch über Zahnarztlügen
    Herr Wagner, können Sie persönlich mit Untersuchungsfakten an einem Patienten den Beweis erbringen, dass bei diesem Fall aufgrund einer Funktionsanalyse jungfräuliche Zähne überkront wurden? Eine seriös durchgeführte Therapie wird mit Sicherheit nicht das Überkronen von gesunden Zähnen zur Zielsetzung haben. Bei einem solchen Behandlungsvorschlag sollte der Patient schnellstens die Flucht ergreifen.
    Eine Behauptung verlangt Fakten. Gerade im Hinblick auf die Funktionsbehandlung vermischen Sie Äpfel mit Birnen, ohne dass Sie ein konkretes Bespiel liefern. Wer ist der ominöse Pat. bei dem die behauptete Behandlung in dieser Weise umgesetzt wurde? Um welchen Behandler geht es? Kann es korrekt sein, allgemein allen Funktionstherapeuten invasive Behandlungen anzudichten, ohne dass Sie den tatsächlichen Beweis für Ihre These liefern? Untersuchungen zeigen, dass Pat. die von mehreren ZÄ untersucht wurden, in den seltensten Fällen einen befundangemessenen Behandlungsplan erhalten haben!

  13. RE: Schulnote 4 – Das Buch über Zahnarztlügen
    Wirklich guter,glaubwürdiger und sachlich bezogener Bericht. Sie haben mich überzeugt dieses Buch zu kaufen und im gegenastz zu kidmed haben sie wie wir es alle in der Schule mal gelernt haben Pro- und Kontras eingebracht.
    Vielen Dank dafür

  14. Schulnote 4 – Das Buch über Zahnarztlügen
    Alle Zahnerkrankungen entstehen immer noch durch Bakterien. Daher ist die Zahn- und Mundhygiene besonders wichtig.
    Ich habe hier die beste Erfahrung mit der patentierten Ultraschallbürste ( keine Schallbürste!)gemacht. Seitdem ich die benutze ist bei mir alles besser geworden und meine Zahnarztbesuche und -kosten reduzieren sich nachhaltig…

  15. emmi-dent Ultraschallreinigung
    Herr Liebsch,
    den emmi-dent Ultraschallzahnreiniger nutze ich ebenfalls, allerdings nur alle paar Tage. Eine ursächliche Behandlung zielt auf den ph-Wert im Speichel ab und auf die vorhandenen Bakterienkulturen. Die Reichweite von gelöstem Birkenzucker ist einfach weiter als die Reichweite von den Mikropartikeln, die durch Ultraschall zerplatzen und dabei das Gebiss reinigen.

Kommentar verfassen