Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt

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Frau „OhneHoffnung“ schreibt gestern im Schweizer Forum Symptome.ch einen Hilferuf unter dem Titel „Mein Schicksal ist wohl besiegelt“.

Zitat Anfang

 

Ich habe heute das Buch „Gesund statt chronisch krank“ von Dr. Mutter gelesen.  Ich bin schockiert und hoffnungslos, die Tränen stehen mir in den Augen!  Die Fakten und Fallbeispiele deuten wohl darauf hin, dass ich an Parkinson oder ALS erkrankt bin. Folgende Kriterien treffen bei mir zu:  – erhebliche Quecksilberbelastung (vor allem in Gehirn). –> Quecksilber von der Mutter –> Quecksilber durch 12 Amalgamblomben –> Amalgamblomben wurden vor 10 Jahren falsch entfernt (ohne 3-fach-Schutz) –> ich bin sehr schlank (Schlanke haben wenig Fett, weshalb das Gift bevorzugt im Gehirn eingelagert wird) –> ich war Sportler, der 3-mal wöchentlich hart trainierte (lt. Dr. Mutter wird beim Sport viel gift „umdeponiert“) –> vorhandene oder abgeklungene Borreliose inklusive Co-Infektion (Bartonellen) (Bakterien modifizieren Quecksilber zu einem Supergift) –> totale Fehlernährung (inzwischen umgestellt)  Des weiteren habe ich viele Symptome, die Böses erahnen lassen: –> Das laufen, stehen und aufrechte Sitzen ist schwer möglich –> wenn ich viel laufe, dann fühlt sich anschließend mein Gesicht komisch an und das sprechen fällt mir schwerer –> starke Wortfindungsstörungen –> sehr schlechtes Gedächtnis –> oftmals Probleme beim lesen –> Muskelschwäche –> uvm.  zur Info: Als damals das Amalgam entfernt wurde, bekam ich als einzige Entgiftung 3 DMPS Spritzen. Die ersten beiden Male wurde viel Quecksilber ausgeschieden, beim dritten Mal nichts mehr.   Ich sehe keinen Ausweg mehr. Da ich nicht langsam und qualvoll sterben will, würde ich am liebsten schon tot sein. Ich bin aber erst Mitte 30 und habe eine Familie (2 Kleinkinder), die ich eigentlich nicht in Stich lassen kann …  Ich sehe nur eine minimale Chance in der radikalen Entgiftung (vor allem des Gehirns) und der hohen Gabe von diversen NEM.  Ich habe jedoch niemanden, der mir entscheidend helfen könnte.  * die Schulmedizin ist keine Lösung, da sie mich bisher immer als einbildungskrank abstempelte. Sie behandelt nur mit Anti-Depressiva (so mein Eindruck).  * eine Selbsttherapie ist für einen Laien quasi unmöglich bzw. gleicht einen Selbstmord, da man verdammt viel falsch machen kann (was den Gesundheitszustand dramatisch verschlechtern könnte). Es gibt einfach unzählige Faktoren zu beachten. Außerdem muss der Entgiftungsplan den Patienten zugeschnitten sein. Entgiftungsplan A kann für Person 1 gut sein, für Person 2 schlecht.  Ich hätte wohl nur eine Chance wenn mich Dr. Mutter persönlich behandelte würde. Da er jedoch ein gefragter Mann ist, stehen die Chancen wohl bei NULL. Eine echte Alternative zu finden ist auch fast unmgöglich, da 90 Prozent aller Umweltmediziner und Heilpraktiker zwar Wissen vorgaugekeln, aber letztendlich NULL Ahnung haben (sie wissen um die ausssichtslose Lage des Patienten und wollen sich nur vom Geldbeutel bereichern). Das ist übrigens MEINE Erfahrung, die ich in den letzten 20 Jahren gemacht habe.  Gruß Ohne Hoffnung  PS: wenn man im Forum nach alternativen Ärzten fragt, dann werden die Antworten oft nicht öffentlich ins Forum geschrieben. Stattdessen bekommt man die Empfehlungen ausschließlich per privater Nachricht. Sind hier vielleicht Ärzte registriert, die sich selbst empfehlen wollen?   Ich bin am Ende (körperlich und psychisch)

Zitat Ende

 

Was liegt hier an?

Eine Vergiftung? Eine Unterversorgung mit Dr. Mutter – ähnlichen – Vergiftungsärzten? Oder ganz was anderes? Frau OhneHoffnung wäre am liebsten schon tot, weil sie sich langsam und qualvoll sterben sieht. Und jetzt nach der Lektüre von Dr. Mutters Buch erst recht. Aus den Amalgam Gift Geschichten des Doktors liest unsere Kandidatin heraus, jetzt auch noch Parkinson und ALS krank zu sein. Bravo, unser Umweltmediziner trifft voll ins Schwarze, nämlich in die übelste Fantasie der sowieso schon kirre (= rheinisch für verrückt) gemachten Frau.

Das Stichwort

zum Einordnen der Lage hier lautet: Wahn. Sehen wir es doch mal nüchtern: Frau OhneHoffnung schreibt dem staunenden Publikum, dass sie mit 30 Jahren ein wandelndes Wrack darstellen täte und das dass alles ausschließlich dem in ihrem Mund seit 10 Jahren nicht mehr vorhandenen Amalgam zuzuschreiben sei. Das kann glauben, wer sich die Unterhose mit der Kneifzange anzieht, wir auf Zahnfilm.de tun es jedenfalls nicht.

Das Problem

dabei bleibt aber ein vertracktes. Was, meine lieben Kollegen Zahnis, glauben Sie, ist leichter zu behandeln? Die angebliche Amalgam Vergiftung oder der Wahn? Noch genauer gefragt, womit wird Doktor Schönundreich wohl in diesem Fall arbeiten? Wohl Caum (WC) mit dem Wahn. Und jetzt sage ich Ihnen, warum es für alle so verführerisch ist, sich gerade nicht der Wirklichkeit zu stellen

  • Der Patientin bleibt es erspart, sich mit sich selbst auseinander zu setzen
  • Der „Umwelt“doktor bekommt Arbeit nach seinem Geschmack und eine Existenzberechtigung
  • Alle Amalgam Hysteriker – und davon gibt es in Deutschland ziemich viele – bestätigen sich bei solchen Gelegenheiten gegenseitig ihr „Wissen“.
  • Unheilpraktiker, Atlastechniker, Osteopathen und ähnliche Gewerbetreibende verdienen sich die Nasen golden
  • Willfährige Zahnmediziner ohne Gewissen sind beim Verdienen auch dabei
  • Und alle sind sich einig: die Schulmedizin taugt nichts.

 

Der fade Nachgeschmack

bleibt jedoch. Alle lügen sich mächtig in die Tasche.

18 Replies to “Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt”

  1. hansi
    Herr Wagner,

    genau hier liegt das Problem, würde die Schulmedizin Amalgam und ihre Folgen anerkenn müssten Menschen nicht so leiden.
    ich kenne einige Menschen die durch die Atlastherapie nach Schümperli eine deutliche Besserung ihres Gesundheitszustandes erhalten haben auch das CMD löste sich von alleine, die Ursache der Probleme wurde bei den Zähnen sei es wurzelbehandelt ,Amalgam, falscher Biss usw gefungen.
    Würde die Schulmedizin auf diese Probleme eingehen, würden es den Krankenkassen und Staat entlasten.
    Aber was hilft wird in Deutschland bekannter Weise nicht aktzeptiert.

  2. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    mir fällt auf, dass nichts Positives mehr vorkommt. das halte ich zunächst mal für erstaunlich.
    ich kenne auch menschen mit angeborenen schweren handicaps, die sich genauso auf ihre Symptome fokussieren könnten, dies aber gezielt nicht tun, sondern sich im rahmen ihrer möglichkeiten auf das stützen was gut ist und sich lebensqualität erringen.
    mfg

  3. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    Den faden Nachgeschmack habe ich allerdings auch, wenn ich sehe, wie wenig Zahnärzte von Medizin allgemein überhaupt verstehen. Ich bin bestimmt nicht gegen Schulmedizin, da es viel Gutes gibt, aber auch hier gibt es wie überall nicht nur „weiß“ sondern auch viel „schwarz“.
    Es bleibt allerdings die Frage, warum die Schulmedizin in so vielen Fällen eben nicht helfen kann? Für mich ist das im Grunde nur der „Futterneid“, weil andere besser sind und man denen den Erfolg nicht gönnt. Es läuft doch etwas ganz gehörig schief, sonst müsste man bei den guten Umweltmedizinern nicht teilweise 1 Jahr und mehr auf einen Termin warten. Daran sieht man doch, wie unzufrieden die Menschen teilweise mit der Schulmedizin sind. Lachhaft ist es genauso, wenn solche Umweltmediziner verunglimpft werden, wenn sie nicht Wunder wirken und allen Mist beheben können den andere verzapfen. Aber was zählt….der Erfolg gibt den Verunglimpften doch recht.

  4. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    Guten Abend, ich kann aus meiner Sicht nicht so ganz nachvollziehen, warum in der Diskussion dem beschriebenen Beschwerdebild eine Amalgamvergiftung mit hirnorganischen oder neurologischen Auswirkungen zugrunde gelegt wird. Wenn man tatsächlich an derartigen Auswirkungen leidet, ist man nicht imstande einen derartigen Forumbeitrag überhaupt zu erstellen, geschweige denn,sich aufgrund erheblichster Konzentrationsausfälle sich überhaupt auf das Lesen eines Buches zu konzentrieren. Vielmehr versucht man, den zunehmenden Leistungsausfall mit allen Mitteln zu kaschieren.
    Diese Beschreibung scheint tatsächlich eine Form der Depression mit Katastrophendenken zu sein, dennoch können offenbar auch Schulmediziner nicht die Ursache des Dramas für die junge Frau eruieren ,wobei auch noch alle denkbaren Behandlungsansätze scheitern. Mutmaßungen und Verzweiflung sind eine Gefahr für weitere Schädigungen durch unsachgemäße Behandlungen. Allerdings gestatte ich mir hierzu keinerlei Vorurteile!

  5. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    Warum fragt man eigentlich nicht danach, was den Gehirnstoffwechsel verändert und Depressionen auslöst? Wie will man all die subklinischen Symptome u. Beschwerden erfassen die Amalgam auslösen kann? Vergiftungen, egal welcher Art, lösen doch in der Regel auch begleitend Depressionen aus!Die Schulmedizin revidiert doch auch immer wieder Lehrmeinungen und lernt dazu.
    Jetzt weiß man, dass z.B. Autoimmunerkrankungen Schizophrenie auslösen können, warum soll ein gestörter Hirnstoffwechsel durch Amalgam nicht Depressionen auslösen können?

  6. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    Hallo Manuela, in der Tat muss man bei einer Depression die Frage nach Auslösefaktoren stellen. Es ist nach dem heutigen Stand der Wissenschaft jedoch nicht möglich, Quecksilber durch ein diagnostisches Verfahren im Gehirn z. B. durch eine Substanz, die sich nur an diesem Element anheftet, bildgebend darzustellen. Wäre es möglich, alleine die Anwesenheit von Amalgam diagnostisch zu bestätigen, dann kann man daraus nicht zwingend eine Depression oder Schizophrenie ableiten, weil diese Erkrankungen nicht spezifisch für eine Amalgamintoxikation sind, sondern sowohl exogen und endogen durch vielerlei Ursachen ausgelöst werden können. Mir bereitet es sehr viel mehr Sorge, dass der Mensch sich selbst durch den sorglosen Umgang mit der Natur den Boden für Erkrankungen schafft.Mit Blick auf Japan kann man sagen, dass sich die Auswirkungen einer Amalganfüllung verlieren. Ich hatte selbst auch schon Amalgam im Mund. Ich werde mir aber deshalb keine Sorgen aufgrund von Hypothesen machen.

  7. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    ich finde es eindimensional gedacht, eine Depression ausschließlich mit Entgiftung heilen zu wollen. Wenn zudem alle Hoffnungen aber genau darauf gelenkt werden, die gleichzeitig jedoch unerfüllbar sind, wird der Betroffene in eine aussichtslose Situation gebracht. Ob eine Depression durch Entgiftung tatsächlich verschwindet, auch wenn sie sich über Jahre bereits gefestigt hat, ist unsicher. Vor allem sollten mit dem Thema Entgiftung nicht die gängigen Behandlungsformen ausgeschlossen werden. Das finde ich unverantwortlich, denn Depression ist eine ernste Erkrankung und kann tödlich enden (durch Selbstmord).

  8. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    Hallo Sven, die Patientin hat als Erste die Diagnose Depression in die Runde gebracht, ich stelle dagegen jedoch meine eigene Hobby-Psychiater Diagnose, die da lautet: schizoider Typ = das Leben verläuft zum Teil im Wahn, der durch kein Beweis des Gegenteils zu erschüttern ist. Hier ist es der Vergiftungswahn, der dem Verfolgungswahn stark ähnelt. Versucht man einem Verfolgungswahn Opfer logisch zu erklären, dass seine Überzeugung nicht stimmen kann, dreht letzteres nur die Argumente um und behauptet schließlich, alle außer ihm steckten unter einer Decke.
    Wer das am eigenen Leib erlebt hat – und ich habe das – kann mit dem Wort Schizophrenie etwas sehr konkretes anfangen. Viele Grüße Joachim Wagner

  9. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    Hallo Sven, ich habe ja nichts davon geschrieben, dass man eine Depression ausschließlich mit einer Entgiftung heilen kann. Aber was spricht dagegen, eine Entgiftung bei der Therapie miteinzubeziehen. Ich finde es verkehrt, wenn z.B. Herr Wagner hier von „Wahnvorstellungen“ spricht. Ich hatte z.B. bei meinen Beschwerden nie an Amalgam gedacht, habe immer schön brav alle schulmedizinischen Therapien mitgemacht und es ging mir nicht besser sondern immer schlechter. Amalgam wurde erst Thema bei einem Zahnarztwechsel. Heute bin ich diesem Zahnarzt sehr dankbar. Mich haben Fakten und Logik überzeugt. Seit der Zahnsanierung und Entgiftung sind 90 % der vorher schulmedizinisch festgestellen schlechten Laborwerte in verschieden Bereichen verschwunden oder zum großen Teil besser geworden. Diese Werte waren fast 10 Jahre konstant schlecht. Mit jetzt besseren Laborwerten sind auch viele Beschwerden verschwunden oder besser geworden. Welches Fazit kann man jetzt logischerweise ziehen?

  10. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    Hallo Manuela, ich würde hier kein Fazit ziehen wollen, das können nur ihre behandelnden Ärzte. Auch ihren Fall verallgemeinern auf alle anderen Fälle, würde ich ich auf keinen Fall. Das wäre so, wie hinzugehen, und das gleiche Medikament zu nehmen, das Bekannte genommen haben, weil es denen geholfen hat. Solange das Heil nicht ausschließlich in der Entgiftung gesucht wird und derart darauf fokussiert wird, dass alles andere ausgeblendet wird, kann von mir aus jeder entgiften, soviel er will – und bezahlen kann.
    Ich persönlich würde ohne Not keine Celatbinder schlucken wollen, weil diese auch lebensnotwendige Stoffe (Zink, Eisen u.a.) ausschwemmen, und ein deutlicher Mangel an diesen Stoffen eine ungünstige Stoffwechselrichtung einläuten oder verstärken kann.

  11. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    Gerade in der Amalgamentgiftung gibt es unter den Vertretern soviele Fragen und Widersprüche, dass ein Laie da nicht mehr durchsteigen kann.
    Einmal heißt es, da muss ein Celatbinder her, dann heißt es, das nützt nichts, weil dieser das eingebaute Amalgam gar nicht ausschwemmen kann.
    Dann heißt es, es müsse erst herausgelöst werden, um ausgeleitet werden zu können, dann heißt es aber, genau das Lösen (ebenso wie lösende Lebensmittel wie z.B. Lauch) würden die Stoffe dann ins Hirn transportieren und dort zur Verblödung führen.
    Dann gibt es viele Menschen, die nachweislich belastet sind (Umweltunfälle, Industrieunfälle) und ein glückliches Leben führen.
    Offenbar haben diese Menschen die Fähigkeit, sich auf das Positive zu beziehen, auf das was an ihnen gut ist und gesund, und ihrem Leben Qualität zu geben. Ich persönlich finde es viel spannender, diese Fähigkeiten zu stärken.
    Aber das kann jeder halten wie er mag.

  12. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    Hallo Sven, ja Du hast schon recht, es gibt „viele Widersprüche und Fragen“ und Laien können da kaum noch durchblicken. Aber das ist nur so, weil die Schulmedizin die Leute hier im Stich lässt. Auch aus der Pharmakologie weiß man, dass Medikamente nicht bei jedem gleich wirken.
    Die Menschen die „nachweislich belastet sind“ (wäre zu klären was du darunter verstehst) müsstest du mir erst mal zeigen, die tatsächlich keine Beschwerden haben. Genau wie es genetische Dispositionen gibt, koronare Herzkrankheiten zu erleiden, gibt es eben auch Dispositionen die die Entgiftungsfähigkeit beeinflussen. Es ist deshalb nicht damit getan sich nur auf „das Positive zu beziehen“ und dann kann einem das alles nichts anhaben. Wenn dich eine giftige Schlange beißt, nützen dir auch keine positiven Gedanken sondern nur das Gegengift.

  13. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    Ich bin der Auffassung, dass diese Widersprüche von denen aufgeklärt werden müssen, die ein Heilsversprechen (und oft ein Alleinseligmachens-Versprechen) an ihre widersprüchlen Thesen und Behandlungsformen knüpfen.
    Solange sie aber ihre Thesen mit einem Zirkelschluss vertreten, der zwar oberflächlich logisch scheint, aber keineswegs logisch ist, halte ich diese damit gezüchtete Verunsicherung für unverantwortlich.
    Es gibt vielfältige Krankheiten und Unfälle, die natürlich behandelt gehören, das setze ich voraus!
    Aber es bleibt, neben der angemessenen Behandlung die Frage, wie jemand mit seiner Erkrankung und ggf. einer zurückbleibenden Beeinträchtigung umgeht. Manche zerbrechen an einem angeborenen Schaden, andere sprühen soviel Lebensfreude, dass sich mancher grisgrämige Gesunde eigentlich für seine chronisch schlechte Laune schämen müßte.
    Es läßt sich nicht alles heilen, und was dann aus einem Schicksal wird, bestimmt die eigene Einstellung dazu.

  14. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    Hallo Sven, man sollte aber nicht die Opfer zu Tätern machen und den Patienten vorwerfen, sie gingen nicht gut genug mit ihrer Krankheit um. Niemand macht sich doch die Mühe zu eruieren, wieviel Amalgamgeschädigte z.b. in Psychatrien eingeschlossen sind!Oder macht man sich Gedanken, warum Alzheimer zum Problem wird? Gerade jetzt kommt die Generation mit Alzheimer zum Tragen, die mit Amalgam zugestopft wurde, besonders noch mit dem gamma-2-haltigen Amalgam.
    Gerade in den Dritte-Welt-Ländern u. Schwellenländern, wo man kein Amalgam verwendet, gibt es keine geistesschwachen alten Menschen, dort sind alte Menschen hoch geachtet und aus deren Erfahrungsschatz lernen die Jungen. Verunsicherung ist lange nicht so schlimm, wie Menschen in falscher Sicherheit wiegen.

  15. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    [quote name=“Manuela“]..man sollte aber nicht die Opfer zu Tätern machen und den Patienten vorwerfen, sie gingen nicht gut genug mit ihrer Krankheit um.
    Niemand macht sich doch die Mühe zu eruieren, wieviel Amalgamgeschädigte z.b. in Psychatrien eingeschlossen sind!
    Oder macht man sich Gedanken, warum Alzheimer zum Problem wird? ….
    Gerade in den Dritte-Welt-Ländern u. Schwellenländern, wo man kein Amalgam verwendet, gibt es keine geistesschwachen alten Menschen, dort sind alte Menschen hoch geachtet und aus deren Erfahrungsschatz lernen die Jungen. Verunsicherung ist lange nicht so schlimm, wie Menschen in falscher Sicherheit wiegen.[/quote]
    Teil 1
    Wer macht denn hier eventuell Geschädigte zu Opfern oder zu Tätern??? Es ist doch fatal, das so eindimensional zuordnen zu wollen. Neulich bei Lanz war ein Junge mit seinen Eltern – ohne Beine geboren. Er war glücklich. Warum wohl?

  16. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    Teil 2

    zu Amalgam-Geschädigte in Psychiatrien:
    – vielleicht, weil es sich bei geistigen Störungen um MULTIKAUSALE Ursachen handelt und nicht um MONOKAUSALE Ursachen. Es wäre zu schön, wenn es eine Ursache für das ganze Elend gäbe. Auch Menschen ohne Amalgam können diese Erkrankung erleiden.

    zu Alzheimer:
    – Auch diese Erkrankung erleiden Menschen ohne Amalgam. Somit kann es nicht DIE Ursache schlechthin sein.

    der Vergleich mit Dritte-Welt-Länder:
    – diese Menschen werden nicht so alt wie in der ersten Welt. Und haben ganz andere Sorgen.

    Fazit:
    Panikmache mittels irrationaler Argumente kann nicht überzeugen. Es wirkt hysterisch. Ein Wunder, dass die meisten Zahnärzte trotzdem kein Amalgam mehr einbauen.

  17. RE: Crashkurs Psychiatrie für den Zahnarzt
    Das ist genau das wieso ich sage wenn etwas nicht 1000% stimmt und das auch nicht belegt ist dann sollte man so scheiß Gerüchte nicht streuen.

    Wie mit Zähnen die das Herz krank machen und die Nieren usw.

    Wieviel Menschen haben jetzt noch mehr Ängste als vorher? Zum einen die Angst vorm Zahnarzt und dann kommt noch die Angst vorm plötzlichen Herztod.

    Wieso? Weil 20 Zahnärzte gesagt haben man müsse unbedingt behandeln weil das alles tödlich enden kann.

    Wieso sagen die das? Eh kloar mit kaputten Zähnen lässt sich Kohle machen vor allem wenn der ganze Mund voll damit ist und bitte nur kein Amalgam wissen Sie HR/FR Patient/in das ist dann nämlich schlecht aber das zahlt dann die Kasse nicht.

    Möchte nicht wissen wie viele Menschen starke Depressionen deswegen haben und jeden Tag mit den Leben abschließen vor Angst.

    LG Ein Betroffener!

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