DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD

Die Fachredaktion im Resort „Zahnmedizin“ der DZW (Die ZahnarztWoche) leistet sich in den letzten Monaten eine Peinlichkeit nach der anderen. Zuletzt am 19. Juli 2011 schrieb ich hier meinen Artikel: DZW will Esoterik Käse hoffähig machen, weil die DZW gleich eine ganze Serie mit Mittelalter Pseudomedizin in ihre Seiten einschob und dem gemeinen Wald- und Wiesenzahnarzt als neue Heilsbotschaft anzudrehen versuchte.

 

Beim heutigen Fall handelt es sich um einen ganz pikanten. Der Autor unter dem Artikel „CMD und zervikokraniales Syndrom“ in der Ausgabe 35/11 auf der Doppelseite 14 und 15 soll laut dem Blatt heißen: „Prof. Dr. Matthias Beck, Nagold“. Nagold ist ein kleines Nest im Schwabenland, natürlich ohne eigene Universität. Wo steht dann der Lehrstuhl, auf dem Herr M. Beck sitzen will? Anders gefragt, was genau für einen Doktor ist denn Matthias Beck aus Nagold? Auskunft erteilt – wie immer – Google: nagold1„Die Physiotherapiepraxis Beck in Nagold besteht seit über 50 Jahren in der dritten Generation.“ Und schaut man ins Telefonbuch, dann erscheint Herr Matthias Beck unter der Adresse Gerberstr. 9 mit dem Eintrag „Krankengymnastik Praxis“. Unter der gleichen Adresse sind noch 2 weitere Becks erfasst (Roland und Anelise), und unter der Adresse Leipnizstr. 7 wird eine „Praxis Beck für Osteopathie und Manuelle Therapie“ mit wiederum 2 anderen Becks ( Andrea und Anna-Katharina Beck ) gemeldet.

Über den Meister selber, also den gelernten Krankengymnast, der sich selber Professor Doktor med. Matthias Beck nennt, erhalten wir von einer nicht unbekannten (Läkamp) Internet Seite einen Lebenslauf:

Zitat

Prof. Dr. med. Matthias Beckmbeck

1978–1983 Ausbildung als Physiotherapeut
1984–1990 Studium der Osteopathischen Medizin an der Michigan State University, USA
1994 Promotion in Human Anatomy an der California State University (ULC), USA
2003 Habilitation in Klinischer Anatomie und Manueller Medizin an der Landesuniversität Moskau
Seit 1990 Leiter des AVT-College für Osteopathische Medizin in Nagold
Seit 2005 Department Chair des Instituts für Klinische Anatomie am AVT-College für Osteopathische Medizin
Präsident des DVOM e.V.  (Deutscher Verband für Osteopathische Medizin)
Präsident des ERPO e.V.  (European Register for Professional Osteopaths)

Zitat Ende

Nun gehen wir der Frage nach,

zeugnis

womit unser Protagonist (der Schwafelartikel Schreiber) seine Brötchen tagsüber so verdient. Tut er das mit eigenen Patienten, womöglich als Kassenarzt?  Oder sitzt er auf einem schönen Beamtensitzplatz – in der Besoldungsklasse A15 oder mehr –  trocken, warm und sicher in einer Uni? Was einem Prof. Dr. med. doch zweifellos gut zu Gesicht stände. Die Antwort auf beide Fragen lautet nein. Sein Geschäft ist profaner: Über seine „AVT – College für Osteopathische Medizin GmbH & Co KG“ – man beachte die kaufmännisch ausgefeilte Gesellschaftsform des Ladens – verkauft er privat zu zahlende „Ausbildungen“ im Handauflegen (Osteopathie) an angehende Heilpraktiker und ähnliche Zeitgenossen, die gerne alle richtige Mediziner geworden wären, aber nicht gelassen wurden.

Letztere Vermutung dürfte auch für Herrn M. Beck selber zutreffen, der extra aus dem Schwäbischen in die USA umzieht (1984 – 1990), nur um sich dort zum Halbmediziner  machen zu lassen. Was der Lebenslauf hier oben nämlich verschweigt ist, dass die Osteopathie auch in Amerika keine Schulmedizin darstellt, sondern eine Mittelalter [Un]Heilzunft mit eigenen „Universitäten“ ist, die sich an zentralen Punkten mit ihrer unwissenschaftlichen Knochenrückerei elementar von jeder normalen Universität unterscheidet.

Vermutlich konnte Herr Beck 1984 ohne Numerus Clausus bei dieser Hilfsschulen Universität in Michigan sofort anfangen, im Gegensatz zur Uni für richtige Medizin hier in Deutschland.

Die „Promotion“  (= Schreiben einer Doktorarbeit) an der California State University im Lebenslauf soll den deutschen Doktortitel beweisen. Ganz großes Problem. 1. Kennt der Amerikaner keinen Doktor Titel im Pass. Unser deutscher (und österreichischer) Titelfimmel hat viel mit Renommiergehabe, Tradition und Elitedenken zu tun, dagegen wenig mit echter Leistung. 2. Der Amerikaner hat aber schon Unterschiede zwischen seinen Medizinern. a) Der einfachste Arzt, den jeder mit  „doctor“ anredet, und der nur das Staatsexamen bestanden hat, hat keinen speziellen Titel und heißt daher nur „physician“ = praktischer Arzt. b) Die ehrgeizigeren Exemplare der Mediziner können etwa 4 Jahre nach ihrem Examen und dem Ableisten einer bestimmten Menge von Forschungsarbeit auf universitärem Niveau den Titel „MD“ erhalten, was Medical Doctor bedeutet, auf deutsch also „medizinischer Lehrer“. c) Wer sich wissenschaftlich noch höher hinaus qualifizieren möchte, kann den Ph.D. anstreben, also den Doctor of Philosophy. Das setzt aber Anstrengungen voraus, die letztlich auf eine Professorenstelle an der Universität hinauslaufen.

Angenommen, Herr Beck hat die 4 Jahre nach Examen abgewartet und tatsächlich den „MD“ erworben – was nebenbei auch einen Haufen mitgebrachtes Geld voraussetzt – dann handelt es sich immer noch um einen „Doktor“ der Osteopathie, der in Deutschland nicht einfach in Dr. med. umgemünzt werden kann. Schließlich gibt es in Deutschland aus guten Gründen keine Universität für Osteopathie. Da liegt auch der Grund, warum Herr Beck lieber Kurse in Osteopathie mit seiner GmbH & Co KG verkauft, und nicht selbst Patienten behandelt: Sein Examen wird in Deutschland nicht akzeptiert.

Abteilung Russland

Der Lehrstuhl des Professors Beck soll also in Moskau stehen, da habe er habilitiert, sagt sein Curriculum Vitae (Lebenslauf). Wir hoffen in kyrillischer Schrift, damit seine Studenten die Habilitationsschrift auch lesen können. Was liegt näher für unseren USA fortgebildeten Krankengymnasten, als sich den Professortitel, sozusagen zum Ausgleich, beim Russen zu besorgen? Ist vielleicht auch ginstiger? Die Universität in Moskau soll „Landesuniversität“ *) heißen, was irgendwie seltsam klingt, um nicht zu sagen nach einer kleinen Klitsche, die für eine kleine unbedeutende Spende auch Titel im Angebot …

Titelgeil

Und schreibt die Läkamp Homepage weiter unten im Lebenslauf von Beck:

  • Seit 2005 Department Chair des Instituts für Klinische Anatomie am AVT-College für Osteopathische Medizin
  • Präsident des DVOM e.V.  (Deutscher Verband für Osteopathische Medizin)
  • Präsident des ERPO e.V.  (European Register for Professional Osteopaths)

Da hat er also 3 Top Jobs, der Jung. Der obere Satz soll heißen, dass er irgendwo den Häuptling in seiner AVT GmbH & Co KG macht. Das wußten wir aber schon. Was will uns Herr B. mit dem 2. und 3. Satz sagen? Dazu ein Zitat aus der Satzung des „Deutschen Verbandes für Osteopathische Medizin (DVOM) e.V.: “ (3)  Der 1. Präsident ist der Initiator Herr Prof. Dr. Matthias Beck, geboren am 09. Dezember 1958, derzeit wohnhaft in Nagold. Herr Beck wird auf Lebenszeit zum 1. Präsidenten bestimmt. Der übrige Vorstand … “ Nachzulesen ist diese Satzung der Einfachheit halber direkt auf der Internet Seite der AVT GmbH & Co KG. Zum Mitschreiben für den Langsamdenker: Herr Matthias Beck zimmert sich irgendwann seine AVT GmbH zusammen, ernennt sich später zum Abteilungs Leiter (= Department Chair) von irgendeinem Aktenordner, und hält das für eine mitteilenswerte Meldung. Das gleiche Muster bei seinen Papiervereinen DVOM und ERPO. Er bastelt sich zwei Vereine auf dem Papier und trägt sich selbst dort als Präsident ein. Das rundet den Eindruck vom Kandidaten astrein ab, meine ich (Joachim Wagner, Zahnarzt).

 

*) Landesuniversitäten sind in Moskau ziemlich knapp. Die richtigen Unis fangen dort alle mit „Staatlich …“ an.

 


 

 

Genug der Personalien

Der eigentliche Grund für diesen Artikel ist ein katastrophal platzierter Literaturverweis in Becks CMD Text bezugnehmend auf Dr. Laskin, dessen Übersichtsarbeit ich hier unlängst übersetzte. Darin stellt Beck das Lebenswerk von Laskin kurz gesagt auf den Kopf. Logischerweise kann ich einen solch großen Fehler nicht unkommentiert durchgehen lassen und schon gar nicht von einem Professor, dessen Titel von nicht sicherer Qualität ist.

Fortsetzung folgt

18 Kommentare zu “DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD

  1. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Ihre Reaktion auf so einen Beitrag ist natürlich – wie nicht anders zu erwarten – abfällig, unflätig und gespickt mit einem hohen Aggressionspotenzial. 😮 Ich zitiere Zahnarzt Dr. Dirlewanger aus Nagold: „Prof. Beck ist Sohn eines Allgemeinarztes aus unserer Stadt. Er hat sich in manueller Therapie und Physiotherapie zum Meister entwickelt und 5 Jahre in San Francisco Osteopathie gelernt und unterrichtet mittlerweile in Californien und hat hier in Nagold ein Fortbildungsinstitut für Osteopatische Medizin mit Unterstützung der Steinbeis-Hochschule aufgebaut. Mittlerweile ist er der erste Juniorprofessor für Osteopathie in Deutschland und hat zusammen mit dem Funktionstherapeuten und Zahnarzt Dr. Nölting eine Fortbildungsserie für CMD-Diagnostik und Therapie interdisziplinär eingerichtet.

  2. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Zitat: „Herr Matthias Beck zimmert sich irgendwann seine AVT GmbH zusammen, ernennt sich später zum Abteilungs Leiter (= Department Chair) von irgendeinem Aktenordner, und hält das für eine mitteilenswerte Meldung. Das gleiche Muster bei seinen Papiervereinen DVOM und ERPO. Er bastelt sich zwei Vereine auf dem Papier und trägt sich selbst dort als Präsident ein. Das nenne ich titelgeil und durchsichtig.“

    So macht man sich einen Namen.
    Diese Struktur mal freizulegen hat was.

  3. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Es ist kaum zu glauben welche tiefe Verletzung der Artikel bei Herrn Wagner ausgelöst haben muss, denn nur so erklärt sich eine derart unsachlich geführte Diskussion. Ich würde mir wünschen, dass Fachartikel mit der gebotenen Sachlichkeit bewertet werden und mangelhafte Kompetenz nicht durch Aggression ersetzt wird.

  4. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Es ist schon sehr merkwürdig in welcher primitiven Form Herr Wagner Beträge der DZW kommentiert. Er verwechselt eine unsachliche und persönlich beleidigende Personenendebatte mit einer fachlichen Diskussion. Der gesamte Beitrag beschäftigt sich nur mit der Person nicht aber mit den Aussagen des Artikels. Solche Beiträge sind krank, Herr Wagner!

  5. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Leev Lück (= Kölsch für Liebe Leute), betrachtet doch den Polemikteil hier als Appetizer für die fachliche Auseinandersetzung, die in Arbeit ist. Momentan habe ich aber gerade anderes zu tun. Also Geduld, Freunde. Viele Grüße Joachim Wagner

  6. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Zur allgemeinen und besonderen INFO von Herrn Wagner: Der Osteopath ist in den USA ein „fully licensed physician“ (siehe American Osteopathic Association unter http://www.osteopathic.org) und arbeitet als Internist, Neurochirurg oder einer anderen medizinischen Fachrichtung wie auch in der US-Army. Er bedient sich dabei unter anderem den Methoden der OMT (Osteopathischen Manuellen Therapie). Ich selbst habe meine Ausbildung hier in Deutschland bei der DGOM gemacht und dafür auch bezahlt. Ich setze diese Techniken sehr erfolgreich in der Behandlung meiner CMD-Patienten ein.

  7. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Ich kann nicht verstehen warum man andere Menschen beleidigen muss um einen Beitrag in der DZW zu kommentieren. Weiterhin halte ich es aus datenschutzrechtlichen Gründen für sehr bedenklich eine Prüfungsbesscheinigung mit voller Anschrift der Person als Beleg für eine Gesellschaftsform zu verwenden die jeder im Handelsregister einsehen kann.

  8. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Mir hat die Osteopathie bei meinen langjährigen Nackenschmerzen sehr geholfen egal was Herr Wagner darüber denkt. Es war noch nie richtig seine Meinung dadurch zu begründen indem man sich über andere Menschen lächerlich macht.

  9. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Die Hintergründe, Zusammenhänge und das Zustandekommen von Titeln, kritisch anzureißen und mal auf den Zahn zu fühlen, ist eine völlig legitime Sache. Ich für mein Teil bin froh, dass die völlig kritiklose Übernahme der Meinungen von Titelinhabern die eigene Meinung nicht mehr ersetzen muss und auch „Autoritäten“ kritisiert werden dürfen. Wo Kritik nicht mehr erlaubt sein soll und tabu ist, sowas ist immer in Sekten zu beobachten. In anderen Zusammenschlüssen, egal welcher Coleur, ist und sollte kritisches Hinterfragen erlaubt sein.

  10. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Lieber Sven, das kritische Hinterfragen von Titeln kann und darf keineswegs, wie hier durch Herrn Wagner geschehen, auf der Basis von Mutmaßungen und möglichen Unterstellungen geschehen. Es ist offenkundig, dass Herr Wagner alles und jeden angreift, der Cmd behandelt oder darunter leidet. Das ist für mich kein sachlicher Bericht, sondern, wie man in Bayern sagt „Ratschweiberniveau“.

    Mfg Ertl

  11. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Ja, liebe Frau Ertl, das verstehe ich. Aber ist es nicht so, dass man jede Meinungsäußerung oder Diskussion als „Ratschweiberei“ abtun kann?

    Nach meinem Dafürhalten hat man es dann mit Ratschweiberei zu tun, wenn substanziell keine Inhalte und Fakten und auch keine klugen Fragen oder Gedanken aufkommen. Das vermisse ich in der bisherigen Diskussion. Die bloße Empörung darüber, dass nicht untertänigst vor Titel und Vertreter bestimmter Richtungen gekniet wird, erlebe ich auch gelegentlich in der Nachbarschaft, wenn sie sich mal wieder über jemand aufregen.

    Ich finde, man sollte mit Verallgemeinerungen vorsichtig sein.
    Auch wenn man eine bestimmte Methode schätzt, können gewisse Vertreter davon durchaus weniger respektabel sein, wie sie vorzugeben versuchen.

  12. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    konkret:

    – Die Frage, worauf nun dieser Doktortitel beruht, kann ja mal gestellt werden, wenn es sich um eine unübliche „Landes…“ in Moskau handelt.

    – Vereine und ihre Satzungen dürfen hierzulande keinen Argwohn erregen hinsichtlich der Frage, dass es demokratisch in dem Verein zugeht.
    Vorstand und Präsident werden deshalb aus guten Gründen in einem vorher festgelegten Turnus neu gewählt.
    Sich selbst zum Präsidenten von mehreren Vereinigungen zu bestimmen – und das auf Lebenszeit – ist in dieser Hinsicht in jedem Fall fragwürdig.

  13. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Lieber Sven, das Problem liegt darin, das sich die Ausführungen des Herrn Wagners eben nicht ausschließlich auf die Titel des Herrn Prof. Beck beziehen, sondern dass der komplette berufliche Werdegang des Herrn Prof. Beck auf eine sehr perfide Art durch Behauptungen „ins Blaue hinein“ angegriffen wird. Eine private Unterhaltung ohne öffentlichen Rahmen lässt natürlich Überlegungen in alle Richtungen zu. Dies ist aber eine öffentlich zugängige Internetplattform und ich weiß nicht, warum Herr Wagner für sich in Anspruch nimmt, andere ihm persönlich unbekannte Menschen in dieser Weise an den Pranger zu stellen.
    Mal davon abgesehen, macht Herr Prof. Beck aus seinem beruflichen Werdegang kein Geheimnis. Ob die von ihm ins Leben gerufenen Institutionen strukturell mit einem Verein verglichen werden können weiß ich nicht. Am Ende wissen wir nicht einmal, ob der Moskauer Professorentitel tatsächlich minderwertig ist oder ob ggf. nachvollziehbare Gründe zu einer Habilitation in

  14. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Moskau geführt haben; zeigt sich doch aus der Gesamtsicht, dass Herr Prof. Beck sein Studium ziegerichtet an eine fundierte physiotherapeutische Ausbildung angeknüpft hat, wobei sich hier ihm möglicherweise in den USA eine bessere Ausbildung angeboten hat.
    Ich persönlich halte sehr viel vom Berufstand der Physiotherapie. Keineswegs kann eine seriöse osteopathische Behandlung mit Esoterik oder Handauflegung verglichen werden.
    Mit Sicherheit ist Herr Prof. Beck aufgrund seiner Ausbildung ein hervorragender Physiotherapeut, soweit er denn als solcher noch tätig ist.Über seine Titel würde ich mir als Patient keine Gedanken machen.

    MfG Ertl

  15. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Ja, liebe Frau Ertl, der Diskussionsgegenstand ist ja auch nicht die Frage, ob er ein guter Physiotherapeut ist, sondern, warum er sich, im Gegensatz zu anderen guten Physiotherapeuten es nötig hat, derart ziegerichtet mit Titeln selbst zu schmücken. Das tun andere gute Physiotherapeuten nicht. Offensichtlich deshalb nicht, weil sie Menschen gut behandeln wollen, und nicht aufgrund von selbstgeschaffenen Titeln es darauf anlegen, Image zu produzieren und in der Folge Kohle etwa durch Ausbildungen zu machen.
    Nichtsdestotrotz finde ich es mal interessant, wie sowas ablaufen könnte, denn dieses Phänomen trifft man ja in vielen Sparten an.

    Die wirklich guten Physiotherapeuten sind dabei die Dummen, denn ihre gute Arbeit verblaßt leicht neben dem schönen Schein der Luftnummernakrobaten.

  16. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Man staunt und wundert sich.

    Wenn nicht alles kritiklos hingenommen wird und selbst gedacht wird, kommt das bei bestimmten User (ich vermute bei den Dauervotern, die die Inhalte erst gar nicht mehr zur Kenntnis nehmen) nicht gut an. Fazit: 20 Minuspunkte.

    Wozu soll man da gratulieren? Dass nicht geprüfte Ideologien oder solche, die einer Überprüfung nicht standgehalten haben, weiter kursieren dürfen, zwecks weiterer Abzocke leidender Menschen? Na Bravo!

  17. RE: DZW Blamage: Krankengymnast mit russischem Prof. Titel schwafelt über CMD
    Es mag auf den ersten Blick seltsam sein, wenn jemand einen Prof.Dr. im Ausland erworben hat. Das kam mir auch komisch vor als ich in den ersten “ Vorlesungen “ saß.
    Die Qualität dieser Verasntalltungen in Kombination der praktischen Anteile aber -sind dennoch überzeugend. Als ich die Prüfungsfragen einer Dr. Neurologin und einem Dr.Chirurgen vorstellte, wurde mir versichert, daß es sich hier um eine hochwertig(st)e Asubildung handelt. Seit ich die am AVT erlernten Kenntnisse in meine Behandlungen einfließen lasse, hat sich mein Erfolg in jeder Hinsicht erheblch gesteigert. Die Osteopathie dürfte aber gerne nach meiner Ansicht nach insofern Manuelle Medizin heißen, denn das hat sie verdient. Was Deutsche Schulmedizin nicht verdient hat, ist- das die Bevölkerung zusehens schlechter über sie redet, und über Ärzte. Gute Manual Mediziner -und so einer ist Beck – helfen der Medezin gewiss in ihrer Gesamtheit, denn er hat keinen Dünkel -sondern Leidenschaft für die Wissenschaft.

    1. Auch ich saß schon in mehreren Fortbildungen bei Herrn Beck und bin über den ersten Kommentar echt erschrocken. Herr Beck ist ein äusserst kompetenter Behandler mit unglaublich großem Wissen -und nebenbei bemerkt -überhaupt nicht eingebildet. Wer es nötig hat so über ihn zu schreiben ohne sich genau zu erkundigen was und wie er arbeitet, sollte sich besser nicht so abfällig äussern. Ich habe diese Kommentare schon mehrmals gelesen und mir jedes Mal vorgenommen etwas dazu zu schreiben, heute musste es einfach mal gesagt werden.

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