DiaFragNeuroTrig wird erstaunlich gut angenommen

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Wider Erwarten liegen 3 Tage nach der Veröffentlichung des Diagnostischen Fragebogens der Neuropathie des Trigeminus (DiaFragNeuroTrig) bereits die ersten 10 vollständig ausgefüllten – und dadurch auch auswertbaren – Fragebögen vor. Wenn man bedenkt, dass alle Kandidaten/innen zuerst die Hürde auf sich nehmen mußten, sich mit ihrer richtigen Email-Adresse bei einem Computer-Erfassungssystem registrieren zu lassen und dann auf eine Einladung des Systems zur Teilnahme zu warten, ist die Nachfrage um so erstaunlicher.

Für die Mutigen am Anfang dafür an dieser Stelle ein ausgesprochenes Dankeschön. Eine erste Sichtung der Ergebnisse sieht so aus:

    1. Die meisten Erkrankten leiden seit 1 bis 5 Jahren
    2. Betroffen ist ganz überwiegend der Oberkiefer,  rechts und links zu gleichen Anteilen vertreten
    3. Etwa die Hälfte aller Betroffenen leiden an einer erheblichen Einbuße ihrer Lebenslust
    4. Beim Schmerzniveau gibt es eine Zweiteilung: 2 Drittel bewegen sich um die Stärke 3 herum, 1 Drittel um die 6
    5. Der „dumpfe Dauerdruck“ wird als überwiegende Schmerzqualität angegeben
    6. Die Teilnehmer geben an, dass vorwiegend Wurzelbehandlungen und Zahnentfernungen als nicht schmerzmindernde Maßnahmen durchgeführt wurden
    7. Interessanterweise leiden ein Viertel der Befragten unter Psoriasis (Schuppenflechte) und jeweils ein Drittel unter Migräne bzw. Depression (Mehrfachangabe möglich).

Für die Teilnehmer

In Planung ist die Erweiterung des Fragebogens im Sinne einer vollautomatischen Sofortauswertung bzw. -beratung. Dann soll nach der Beantwortung jeder einzelnen Frage eine Hinweisseite erscheinen, die die Bedeutung der angekreuzten Antwort auseinandersetzt. Damit soll der Betroffene in die Lage versetzt werden, a) seine Antwort noch einmal zu überprüfen und b) die damit verbundenen Konsequenzen vor Augen geführt zu bekommen.

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