Offenes Loch im Zahn ist besser als undichte Kunststoff Füllung

Lesen Sie auch die Artikel 5 Jahre reichen unter Kunststoff für Matsche und  Kunststoff Füllung sofort für den Müll  aus der Rubrik  Welches Füllungsmaterial

 

Wer hätte das gedacht? Die Herren Sasafuchi, Otsuki, Inokoshi und Tagami veröffentlichten 1999 eine fast wertlose Kunststoff-Füllungs-Studie an Affen. Fast wertlos ist sie, weil die eingesetzten Methoden voraussagbare Ergebnisse erbrachten. Die Affen erhielten Füllungen nach folgenden 3 Vorschriften:

  1. Am Zahnhals ein frisches Loch in den Zahn schleifen, dann ätzen & mit Komposite ohne jeden Bonder füllen
  2. Am Zahnhals …, dann ätzen & leer lassen
  3. Am Zahnhals … , dann ätzen & mit Dentinbonder nach Vorschrift und Komposite füllen

Geätzt wurde mit  37%iger Phosphorsäure für 30 Sek. Nach 30 bzw. 90 Tagen wurden die Tiere geopfert und die Zähne histologisch (für das Lichtmikroskop) aufbereitet.
Wie vorherzusehen war, schnitt dabei die Methode 3 mit Abstand am besten ab.

Jetzt kommt der Clou: Bei vielen Zähnen der Methode 1 wanderten Bakterien tiefer in die Dentintubuli als bei Methode 2. Daraus schlossen die Experten, dass eine undichte Kunststoff-Füllung für den Zahn schlimmer als eine nicht vorhandene ist. Und das wußten wir noch nicht.

3 Kommentare zu “Offenes Loch im Zahn ist besser als undichte Kunststoff Füllung

  1. Oliver W.
    Ist ja im Grunde genommen auch logisch aus meiner Sicht. Ein Spalt in der Füllung bedeutet das Bakterien rein kommen aber nicht mehr raus. Wenn der Zahn offen ist, sind die Stellen zum putzen zugänglich! Man sollte natürlich drauf achten das keine Essensreste zu lange drin bleiben!

  2. RE: Offenes Loch im Zahn ist besser als undichte Kunststoff Füllung
    also haben die affen mit offenem loch halt einfach besser ihre zähne geputzt!!

    lol

    8)

  3. RE: Offenes Loch im Zahn ist besser als undichte Kunststoff Füllung
    Die Methode 3 schnitt mit Abstand am besten ab:

    ätzen & mit Dentinbonder nach Vorschrift und Komposite füllen.

    Das betrifft aber nur Kunststoffüllungen. Interessant wäre aber, wie sich Zemente verglichen damit verhalten

Kommentar verfassen