Kollegen gibt es, entzückend

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Dieser Artikel ist nur für Kollegen/innen. Wer einen Apfel als Praxislogo einsetzt und womöglich noch einen grünen dazu verwendet, kann demnächst mit Post von der Kollegin Kieferorthopäde Dr. Laupheimer rechnen. Diese ist es, die hinter dem aktuellen Artikel der ZM (Zahnärztliche Mitteilungen) mit dem Titel „Eine neue Abmahnungswelle rollt an“ steckt.

Aus zuverlässiger Quelle ist zu hören, dass es wirklich Kollegen gibt, denen – Zitat „der Spaß mit Frau Laupheimer 10.000 € gekostet hat“. Um welchen Spaß geht es?

Über ihre Rechtsanwälte macht die Kieferorthopädin geltend, dass sie auf ihrer Homepage mit einem „Apfel in Granny-Smithfarben“ wirbt, den sie sich beim Deutschen Patent- und Markenamt hat schützen lassen.

Wenn nun Zahnärzte einigermaßen ähnliche Äpfel auf ihrer Homepage verwenden, sehen diese Juristen darin die Gefahr einer Verwechselung. Sie behaupten, dass die „beteiligten Verkehrskreise“ das Leistungsangebot des abgemahnten Zahnarztes mit dem der Kieferorthopädin verwechseln können.

Es wird dann die Unterschrift unter eine Erklärung verlangt, dass der abgemahnte Zahnarzt künftig einen solchen Apfel nicht mehr verwenden wird. Außerdem soll er die behaupteten Kosten der beauftragten Rechtsanwälte in Höhe von rund 4.000 Euro tragen und alle sonstigen der Kieferorthopädin angeblich entstandenen Schäden ersetzen. Für den Fall, dass die Erklärung nicht in der meist sehr kurzen Frist abgegeben wird, wird mit gerichtlichen Schritten gedroht.


Kommentar: ist hier eigentlich nicht nötig.

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