Uniklinik Ddorf macht jetzt in CMD und Bruxismus

Man höre und staune: Die Uniklinik Düsseldorf, Abteilung Konserve will jetzt eine wissenschaftliche Untersuchung zu CMD und Bruxismus durchführen. Eine Frau Dr. Ommerborn hat schon Fragebögen zu den Abrechnungsinformationen der KZV Nordrhein mitversandt. Da wagt sich doch tatsächlich die Akademikerriege an das Thema Bruxismus = Knirschen heran. In Köln hat einer meiner verflossenen Assistenten vor ca. 8 Jahren mal versucht, eine Doktorarbeit über das Knirschen anzuregen. Das wurde vom Prof. aber sofort als viel zu heikel abgebürstet, ganz nach dem Motto: Um Himmels willen kein solches Glatteis betreten, da kann man sich doch nur blamieren. Offenbar ist aber jetzt die Zeit reif für vollkommen neue Ideen. Ich zitiere 3 Fragen aus dem Bogen, die der geneigte Praktiker mit Noten von 0 = keine Zustimmung bis 10 = volle Zustimmung bewerten soll:

  • Klinische Depressionen sind nur selten mit CMD zu finden
  • Schlaf-Bruxismus wird vorwiegend durch okklusale Interferenzen verursacht
  • Personen mit Kiefergelenkgeräuschen benötigen grundsätzlich eine Behandlung

Da spürt man ja förmlich die Provokation in den Formulierungen. Es scheint nun möglich, dass in 10 Jahren sich die Ansichten über Knirschen und TMD umgedreht haben werden. Und das ist schließlich kein Fehler.

One Reply to “Uniklinik Ddorf macht jetzt in CMD und Bruxismus”

  1. RE: Uniklinik Ddorf macht jetzt in CMD und Bruxismus
    wobei ja der Prof. Dr. Alfons Hugger schon so einige jahrzehnte an solchen dingen knabbert und auch nicht ganz doof ist: ist aber aus der prothetik.

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