anhaltender Ohrendruck und Ohrenschmerzen nach Zahnextration

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    Sanistra
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    Sehr geehrter Herr Dr. Wagner,

    durch Zufall bin ich auf Ihre Website gestoßen und hoffe nun auf eine bzw. Ihre Einschätzung meines Leidensweg.

    Seit März 2019 litt ich unter Dauerschwindel. Ende Mai wurde ich dann vom Hausarzt ins Krankenhaus Neurologie überwiesen.

    MRT und auch CT waren unauffällig, dennoch betonte ich, dass ich immer mal wieder unter Zahnschmerzen litt. Der Chefarzt sagte mir, dass der Schwindel nichts mit immer mal wiederkehrenden Zahnschmerzen zu tun haben könnte.
    Ich machte mich sodann auf den Weg zu verschiedenen Fachärzten.

    Der Orthopäde röntgte die HWS, auch diese war ohne Befund.
    Der HNO machte diverse Schwindeltests, konnte aber weder Dreh,- noch Lagerungschwindel feststellen. Allergietests , Prick und auch Bluttest waren ebenfalls unauffällig.

    Gynäkologisch bin ich ebenfalls untersucht, auch hier gab es keine Auffälligkeiten.

    Augenärztlich wurde nur eine leichte altersbedingte Sehschwäche festgestellt, welches ich mit einer Brille ausgleichen kann.

    Zu diesem Zeitpunkt litt ich zunehmend an Panikattacken.
    Panikattacken wirkten sich bei mir wie folgt aus. Starkes Zittern, Herzrasen, Atemnot und Angstzustände.

    Ende Juni ging ich dann zum Zahnarzt, dort stellte man fest, dass sowohl links obenliegender Weisheitszahn, sowie der davor liegende letzte Backzahn dringend gezogen werden müssen.
    Beide Zähne wurden dann Anfang Juli 2019 gezogen und der Schwindel wurde von Woche zu Woche immer weniger.

    Etwa zwei bis drei Wochen nach der Zahnextration ( die Wundheilung war sehr schlecht ) stellten sich bei mir folgende Symptome, die bis heute leider anhalten. Seitdem leide ich unter „dichte“ Ohren ( ich muss oft Druckausgleich machen – es fühlt sich an wie ein andauernder Landeanflug im Flugzeug ) kaum auszuhaltende Ohrenschmerzen, „dichte“ Nase – es fühlt sich an wie eine Dauererkältung, Kopfschmerzen, immer wiederkehrende Schmerzen in den Gliedern.
    Zudem leide ich bei extrem dichter Nase und Ohren kurzzeitig wieder an Schwindel.

    In einer anderen Zahnarztpraxis, die ich auf Empfehlung besuchte, wurde dann ein 3 D Scan meines Kiefers gemacht. Herr Dr X stellte fest, dass sich oberhalb des gezogene Backenzahn kein Kieferknochen neu gebildet hat, was auf einem 2 D Bild nicht ersichtlich sei. Ich außerdem unter Parodontose leide
    Dieser „fehlende Knochen“ aber keine Auswirkungen bezüglich meiner Ohren haben dürfte.
    Hier wurde mir jetzt angeraten eine Kariesbehandlung durchführen zu lassen, sowie fehlender Zahn durch ein Implantat aufzubessern. Im Endeffekt bekam ich einen Kostenvoranschlag von rund 18.000 Euro.

    Nach Rücksprache mit meiner Hausärztin überwies diese mich erneut zum Orthopäden wegen einer Knochendichtemessung.
    Der behandelnde Orthopäde stellte keine Osteoporose fest.

    Ich habe seit dem 05.11.19 eine Jigschiene , die ich Nachts tragen soll, bisher verspüre ich weder eine Verbesserung noch eine Verschlechterung, ausserdem mache ich 2x täglich Nasendusche mit Nasensalz, nehme 2x bis 3x täglich Gelomyrtol Forte, benutze wenn die Schmerzen im Ohr sehr stark sind und ich kaum Luft bekomme – abschwellendes Nasenspray, bei starken Kopfschmerzen IBUPROFEN 400, Kopfschmerzen habe ich fast täglich, kommt stechend und verschwindet in der Regel nach ein paar Minuten wieder.

    Zur Zeit bin jetzt seit 5 Wochen krankgeschrieben, da ich mich zunehmend im Straßenverkehr unwohl fühle ( ich arbeite im Außendienst) und auch nicht die Kraft aufbringen kann zu arbeiten.
    Ich fühle mich täglich sehr müde und kraftlos, zudem habe ich starke Stimmungsschwankungen und immer wieder innere Unruhe.

    Außerdem leide ich sehr unter meinem andauernden starken Ohrendruck und die immer wiederkehrenden Panikattacken.

    Am kommenden Donnerstag habe ich einen erneuten Termin beim Neurologen, doch mittlerweile gebe ich die Hoffnung fast auf jemals wieder Beschwerdefrei zu sein, denn die Symptome belasten mein Leben schon sehr.

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