Backenzahn ziehen

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    Beiträge
  • #2563
    Jürgen Dagenbach
    Teilnehmer

    Hallo Herr Wagner,

    habe leider permanente Probleme mit Backenzahn 27. Besagter Zahn wurde bereits zweimal wurzelbehandelt. Nach weiteren Problemen mit dem Zahn ließ ich mich zu einer WSR hinreissen, jedoch war das wenig hilfreich (warum ist mir jetzt klar). Der Kieferchirurg kann auf der neuesten Röntgenaufnahme keine Zyste oder dergleichen entdecken, würde den Zahn nun ziehen, da ich seit Monaten starke Gesundheitsprobleme (Magen/Darm) habe und trotz zahlreicher Untersuchungen nichts gefunden wurde (Gewichtsabnahme bis heute 15 kg). Heute habe ich mir eine Zweitmeinung bei einem weiteren Zahnarzt geholt, der ganzheitlich orientiert ist. Der würde den Zahn auch ziehen, jedoch auch den Knochen ausfräsen. Nach dem was ich hier gelesen habe, bin ich nun völlig verunsichert. Es sollte doch genügen, den nervigen Zahn einfach zu ziehen, oder etwa nicht. Nächsten Freitag habe ich noch eine CT des Kopfes, wo der Oberkiefer mit abgebildet werden soll. Erst nach dieser Untersuchung werde ich entscheiden, wie es mit dem Zahn weitergeht. Sollte man den Zahn auf jeden Fall ziehen, da die beiden Wurzelbehandlungen nicht funktioniert haben und der Zahn weiterhin keine Ruhe gibt?

    Gruss,

    Jürgen

    #2567
    Joachim Wagner
    Teilnehmer

    HalloJürgen,

    Ich beurteile WSRs mit ganz ganz seltenen Ausnahmen durchgehend negativ. Das soll heißen, dass der WSR Zahn mit ziemlicher Sicherheit eine bakterielle Infektion der Wurzelspitzen aufweist.

    Eine Entfernung des Zahns kommt als Ursachenbeseitigung dieser bakteriellen Infektion in Frage – aber auch eine fachmännische Desinfektion der Wurzel nach dem „Timbuktu“ Protokoll. Näheres bei „www.tarzahn.de“.

    Das Ausfräsen der Extraktionswunde ist gefährlich, wissenschaftlich durch absolut Null Evidenz (= Beweise) gedeckt und meiner persönlichen Meinung nach nur für Gläubige bestimmter bayrischer Doktores geeignet.

    Viele Grüße

    #2596
    Jürgen Dagenbach
    Teilnehmer

    Hallo Herr Wagner,

    hatte nun am Freitag im Rahmen der CT-Schädel auch die Möglichkeit Aufnahmen des Ober- und Unterkiefers zu bekommen. Laut dem Radiologen ist im besagten Bereich von Zahn 26 weder eine Zyste oder ähnliches , noch am Knochen was zu sehen. Nun die Gretchenfrage: Raus oder zuwarten? Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß an der Wurzel von Zahn 27 eine bakterielle Infektion vorliegt, auch wenn auf dem CT nichts zu sehen ist. Das gleiche Problem hatte ich an Zahn 26, den ich nach zwei Wurzelbehandlungen und einer WSR schlussendlich ziehen ließ, danach war Ruhe. Leider würden dann beide Backenzähne fehlen, ein Implantat kommt in diesem Bereich nicht in Frage, der Knochen ist zu schlecht.
    Ihre Meinung?

    Gruss,

    Jürgen

    #2600
    Jürgen Dagenbach
    Teilnehmer

    Hallo Herr Wagner,

    Nachtrag des CT-Befundes:
    Chronische Schleimhautschwellung Kieferhöhlen basal beidseits und Schleimhautpolyp rechte Kieferhöhlenwand medial.
    Kein Anhalt für Granulom oder Zyste im Ober- und Unterkiefer. 10×5 messender, verkalkter Speichelstein links. Ansosten unauffällige Darstellung und Konfiguration von Ober- und Unterkiefer. Zustand nach WSR Oberkieferzähne beidseits.
    Den Speichelstein gibt es schon lange, macht keine Probleme.
    Nun kommt die Gretchenfrage: Kommen die Beschwerden an den Zähnen von den Schleimhautschwellungen im Oberkiefer, oder haben die wurzelbehandelten Zähne und die WSR zu den Problemen im Kiefer geführt. Beide WSR-Zähne raus oder die Beschwerden im Kieferhöhlenbereich versuchen abzustellen. Wer war zuerst da, die Henne oder das Ei?
    Über Vorschläge freue ich mich.

    Gruss,

    Jürgen

    #2733
    Jürgen Dagenbach
    Teilnehmer

    Hallo Herr Wagner,

    so nach langem Hin und Her ist der Zahn seit gestern raus. Es hat sich herausgestellt, dass bei der vor einem Jahr duchgeführten WSR die Wurzel zwar abgeschnitten wurde, aber nicht mehr verfüllt wurde, der Zahn so also wohl kaum abgedichtet war. Eiter oder Granulom wurde nicht gefunden.
    Bin gespannt, wie es mir gesundheitlich nach Abheilen der Wunde nun gehen wird. Der Zahnarzt wollte noch eine WSR machen, hat sich unter Berücksichtigung meiner gesundheitlichen Probleme aber bereit erklärt zu ziehen. Auf der anderen Seite des Oberkiefers gibt es noch einen Zahn mit WSR, der laut Zahnarzt noch schlechter aussieht als der extrahierte Zahn. Den wollte er aber nicht gleich mitziehen, da hätte ich dann wohl auch Probleme beim Essen bekommen. Nun meine Frage: Da mir nun im rechten Oberkiefer beide Backenzähne nach WSR extrahiert wurden, könnte man nach Unterfütterung wohl ein Implantat setzen. Macht das Sinn?
    Meiner Meinung nach könnte man auf der Gegenseite den WSR-Zahn ziehen um danach einen herausnehmbaren Zahnersatz machen.Stellt ein Implantat nicht wieder eine Belastung für den Kiefer dar?
    Vielen Dank für Ihre Meinung.

    Gruss,

    Jürgen

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