Myoarthropathie nicht heilbar?!

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  • #4245
    Kristin
    Teilnehmer

    Hallo Peter
    Habe diese Symptome. Was kann man da machen??? Finde es ebenfalls seltsam dass so viele hier Probleme mit der Hws haben.

    #4251
    Julia
    Teilnehmer

    Hi Daniela,

    der Occipitalis ist bei mir erst seit ca. 3 Wochen durchgehend gereizt. Ich habe ja eigentlich diese Dauerschmerzen im Gesicht, also ein permanent vorhandenes Brennen. Die Schmerzen am Hinterkopf hatte ich 2-3x pro Jahr vorübergehend – meist nach langen Autofahrten, wenn ich den Nacken schlecht bewegen konnte; idR ging der Hinterkopfschmerz wieder vorüber, wenn man diesen gewissen Punkt (wie ich jetzt durch einen Neurochirurgen weiß: Austrittspunkt des Occipitalis auf der linken Seite) im Moment des Schmerzes nicht berührte. Die brennenden Dauerschmerzen sind seit Mitte des Jahres verschwunden, bzw. tauchen nur noch ab und an auf. Seitdem hat sich eher eine Art Dauerverspannung im Kopfgelenk manifestiert. Auch knackt mein Kopfgelenk (?) oder zumindest der obere Teil der HWS sehr laut! Komischerweise immer nur in Momenten der Entspannung, wenn ich bspw. in einer „guten Position“ geschlafen habe oder den Kopf in einer halbwegs entspannten Position vor dem Rotlicht halte.

    Vorletzte Woche hatte ich erstmals diese einschießenden Schmerzen – allerdings im Nackenbereich. HORROR! Ist mit Rotlicht jetzt wieder deutlich besser geworden. Auch ist die Austrittsstelle des Occipitalis aktuell druckdolent. Ich kann mir nichtmal die Haare kämmen. Neuropathie, oder dieser atypische Gesichtsschmerz, ist eine andere Baustelle. Wenn du das hast, weißt du es einfach. Eine Art Brennen, das permanent vorhanden ist. Druckdolent war da bei mir nichts. Auch hatte ich mich irgendwie an diesen sog. „atypischen Gesichtsschmerz“ gewöhnt, da er ja sowieso immer da war und mir keiner helfen konnte. Auch verbesserte er sich, seit ich mich vor 1,5 Jahren entschied keine Schiene mehr zu tragen und egal wie stark der Schmerz würde, absolut nichts mehr an den Zähnen machen zu lassen, die Ruheschwebe immer einzuhalten und nur gekochtes Gemüse zu essen.

    Diese stellenweise starken Hinterkopfschmerzen kommen nun aber völlig unkontrollierbar, was mich stark verunsichert, wie damit umzugehen ist. Sport – oder doch nicht. Übungen der HWS – oder doch nicht. Physiotherapie (letzter Physiotherapeutin erzählte ich schon, dass ich am Hinterkopf einen sehr schmerzhaften Punkt hätte, der auf keinen Fall berührt werden dürfe, daraufhin meinte sie, sie müsse die Stelle „ausmassieren“. An diesem Tag bin ich vor Schmerzen regelrecht heimgekrochen. Dass sie mit ihrem willkürlichen, laienhaften Gedrücke meinen Occipitalis weiter gereizt hat, ist mir jetzt im Nachhinein glasklar). :angry:

    Denke die Wandlung des Schmerzes hängt damit zusammen, dass ich aktuell wieder sehr viel sitze, da ich mein Studium wiederaufgenommen habe. Wenn ich mich viel bewege und auf die Haltung achte, bekomme ich den Schmerz irgendwie soweit in den Griff, dass ich sportlich alles machen kann, aber zeitlich ist das aktuell einfach nicht drin.

    Achja, MRT der HWS des Kopfes zeigt bis auf die Steilstellung der HWS natürlich nichts. Ich diagnostiziere selbst. Und ganz ehrlich: wer soll denn sonst eine adäquate Diagnose stellen, wenn nicht der Patient selbst? Ich suche mir gezielt Ärzte und sage dann genau was ich mir vorstelle, aktuell bspw. Neuraltherapie im Bereich der HWS. Sehe äußerlich mittlerweile wie eine Profisportlerin aus, kann es den Ärzten also nichtmal verübeln, dass sie mich stellenweise für eine Simulantin halten. (Ernährung umgestellt, komplett durchtrainiert wg. der ständigen Fitnessstudiobesuche etc.)

    #4253
    Meier
    Teilnehmer

    Grüß Dich missy,
    knackt deine obere HWS auch manchmal beim Kopfnicken?. Hast Du auch solche Kiefergelenks/muskel Schmerzen?

    #4254
    Meier
    Teilnehmer

    bitte löschen

    #4255
    Julia
    Teilnehmer

    Was soll denn der Tipp von wegen Marihuana? Soll ich vor der Uni nun jeden Tag kiffen? Ich habe medikamentös bereits alles durch, auch bin ich psychisch stabiler als manch anderer. Weiß nicht wie andere drei Jahre des Dauerschmerzes überstanden hätten. Vermutlich wären sie bei den Heroinabhängigen am HBF anzutreffen. Nochmal: ich habe ein orthopädisch/neurologisch/kieferorthopädisch ernstzunehmendes Problem. Auch bin ich ‚erst‘ 28 und würde alles tun, um die Problematik in den Griff zu bekommen, da ich mich nicht aufgebe!

    Ich denke du musst für dich erstmal unterscheiden, bin ich a)verspannt weil ich einfach ein angespannter Mensch bin oder b) weil ich iatrogen geschädigt bin und die Verspannung auf eine Fehlstellung zurückzuführen ist. Dass bei jedem hier die Lebensqualität nicht die geilste ist, dürfte klar sein.

    #4256
    Kristin
    Teilnehmer

    @ Peter.

    Hi,
    ich habe ebenso eine Steilstellung im Bereich der HWS, obere BWS.
    Die HWS knackt im Liegen meist beim Lagewechsel… Sehr ungutes Gefühl.
    Weiterhin strahlt ein Schmerz in die Schulter uas und seit kurzem habe ich Hinterkopfschmerzen, die nach vorn strahlen und ganz nebenbei noch die Trigem.problematik…. 🙁

    deine Gedanken zum Thema Zähne ziehen kann ich nach vollziehen.

    #4257
    Meier
    Teilnehmer

    @julia,
    du bist ja ein HB-Frauchen. Der Tipp mit dem Marihuana war nur gut gemeint und du kannst auch an anderen Orten als der Uni rauchen. Du bist psychisch stabil, sagst den Ärzten auch was sie machen und nicht machen sollen. Sieh doch ein sobald du schläfst verarbeitest du deinen innerlich aufgestauten Stress indem du presst und oder knirschst. Bruxismus ist eine Veranlagung und tief im Stammhirn gefestigt.
    Wünsche dir Entspannung!!!!!!!

    #4258
    Julia
    Teilnehmer

    Ich bin im Rahmen des Normalen entspannt, danke der Nachfrage.

    Ich würde mich an deiner Stelle nicht so sehr auf die Psychoschiene drängen lassen. Es gibt viele Knirscher/Presser, nur haben diese nie Myalgien im Kaumuskelbereich und/oder eine Trigeminusaffektion.

    Ich frage dich: was machen diese Menschen anders?
    Bestes Beispiel mein Onkel vom Lande: hat aktuell noch geschätzte 5 Zähne im Mund, diese sind zu allem Überfluss in einem katastrophalen Zustand. Zudem ist er Hardcoreknirscher. Jetzt frage ich mich, warum hat er kein permanentes Brennen im Gesicht? Keine Schmerzen im Bereich des Masseters? Ganz einfach, weil er genetisch in irgendeiner Form anders programmiert zu sein scheint als ich. Ich scheine in dieser Hinsicht im Gegensatz zu ihm absolut hypersensibel, so erkläre ich mir auch das starke Brennen bei jeglicher Bissänderung. Es ist als würden die Nerven ein permanentes Schmerzsignal senden, das sich jeglicher – wie eigentlich bei Schmerzen angedachten – Warnfunktion entzieht.

    Zudem bin ich schon seit ich denken kann Knirscherin. Ich erinnere mich: Bereits als 8-jährige hatte mich mein damaliger Zahnarzt darauf angesprochen, dass ich knirschen würde. Damals knirschte ich mir hauptsächlich die Eckzähne ab. Da ich durch die erste missratene Schienentherapien nun aber einen frontal offenen Biss habe, kann ich nur noch im Bereich der Molaren pressen, was den Druck immens erhöht, so scheint mir. Auch bekam ich dieses Brennen im Gesicht erst nach der ersten Aufbissschiene. Zuvor hatte ich eher eine Art Verspannung im Gesicht, die schmerztechnisch mit Muskelrelaxan gut auszuhalten war. Deshalb schlussfolgere ich: nicht das Pressen an und für sich reizt den Trigeminus, sondern eine Kombination aus a) ungünstigem Biss und b) genetischer Hypersensibilität.

    Ich war heute übrigens nochmal bei einem anderen Neurochirurgen. Es ist nicht der Occipitalis Major, sondern minor und wohl noch irgendein Nerv, der vom Trigeminus abgeht werde ihn bei Gelegenheit mal ergooglen. Er hat mir ganz ehrlich gesagt, dass man da nichts machen könne. Er würde mir bei Bedarf Cortison und Bupivacain spritzen und ich solle halt wieder medikamentös eingestellt werden. Es gebe einfach Menschen, die hätten das und ich gehöre halt dazu.

    #4277
    Daniela
    Teilnehmer

    Zum Thema HANF

    nun ich habe mir jetzt die Meinung von Julia sowie von Peter durchgelesen.
    Um es jetzt mal ganz popelig auszudrücken: lassen wir den ganzen Psychokram mal weg ist ja im endeffekt egal und betrachten nur mal das Kiffen oder die Medis

    nehmen wir Kiffen: Hanf hat die Eigenschaft nicht nur zu entspannen sondern auch Schmerz zu reduzieren.
    Wenn man jetzt ganz genau wissen will wie Hanf auf die Nerven wirkt und aufs Gehirn dann gibt es dazu unendliche weiten des Internets!

    nehmen wir Medis: was letztendlich immer wieder darin endet man soll Medis nehmen ist der gleiche Versuch. Es geht um Schmerzreduktion und um Entspannung. Sorry und es ist nunmal so das man durch die Schmerzen verspannt gereizt etc ist.

    Man sollte es nicht glauben aber sogar bei Herr.Dr Wagner hier im Forum findet man ein paar Einträge zu Hanf.
    Wer daran Interesse hat soll dich Meinung halt mal lesen.

    So dann nehmen wir mal die Nebenwirkungen:
    Medis ganz klar haben viele
    Kiffen je nach dem wie oft hat auch so sein tücken. Soviel mal dazu.

    Und zu guter letzt Kiffen ist illegal da kann man sich nun aufregen oder auch nicht. Warum das so ist usw.
    Diskussionen darüber möchte ich vermeiden

    ABER zu guter letzt:
    Medis und Drogen in dem Fall nehmen wir an der Patient nimmt Medis. Wie sieht es dann mit dem Kiffen aus?
    Wer sich wirklich mit Hanf auskennt wird schnell feststellen das es keine großartigen Grundlagen gibt die darauf schließen lassen das der Konsum von Hanf+Medis zu einer Drogenpsychose führen kann.Dummerweise ist es aber mit dem Gegenteil das Hanf nicht dafür verantwortlich ist auch nicht gerade gut aufgestellt an Beweisen.
    Was daran liegt das viele Menschen nicht nur beim Kiffen bleiben und man einfach keine genauen Studien erheben kann,da dann auch noch andere Drogen konsumiert werden die dann zur Psychose führen können.

    Rein theoretisch dürfte Kiffen nicht zu einer Drogenpsychose führen da die Botenstoffe von Hanf im Hirn woanders anknüpfen.

    Bei den Medis ist es bei einigen Medis ja auch so das man wenn die Veranlagung zu Psychosen besteht eine Psychose begünstigen könnte. Also auch nicht viel besser sollte man meinen

    @Peter: trotzdem frage ich Dich wie gut kennst Du Dich mit dem oben beschriebenen aus?Kiffen+Medis etc.
    Und das jetzt bitte nicht nur aus Selbsterfahrung!
    Nicht das ich was gegen das Kiffen hätte ABER es gibt hier viele Menschen die was weiß ich schon für Medis in sich rein schütten und dann hier locker luftig zum Kiffen raten find ich nun auch nicht so angebracht.

    Außer Du kannst es mit beweisen und Pro+Kontra untermauern!

    #4298
    Julia
    Teilnehmer

    Die Diskussion Hanf/Medikamente ist m.E. völlig schwachsinnig. Dronabinol, heißt THC, gibt es bereits auf Rezept. Wer will, kann’s ja nehmen.

    @Daniela: Bist du jetzt in kieferorthopädischer Behandlung? Wie ist der aktuelle Stand der Dinge?

    @Peter: Hab ich es richtig verstanden, dass du aktuell eine feste Spange trägst? Falls ja, welche Auswirkung hatte diese auf deine Schmerzen im Kieferbereich?

    Ich habe einfach auch starke Verspannungen im Kieferbereich und kann den Kiefer nur schlecht bewegen.

    #4304
    Daniela
    Teilnehmer

    nein ich bin nicht in Kieferorthopädischer Behandlung.
    Ich bin wieder beim Schmerztherapeuthen gelandet.
    Ich bin einfach nicht überzeugt das ich mit einer Kieferbehandlung meine Schmerzen kontrolliert bekomme.
    Dazu sind die Schmerzen einfach total anders. Ich könnte nicht sagen das ich solche Beschwerden habe wie Du oder Verspannungen im Kiefergelenk etc.
    Bei mir sind es einschießende Schmerzen

    #4305
    Daniela
    Teilnehmer

    ach und die Diskussion finde ich bei deinem Posting auch Schwachsinnig genau aus dem Grund hatte ich es aufgegriffen weil du da eh drüber stehst. Aber wer weiß andere Mitleser evtl nicht

    #4306
    Julia
    Teilnehmer

    @Peter, neue Idee:

    Vielleicht sollte man die subokzipitale Muskulatur gezielt unter Anleitung aufbauen und in Kombination Clonidine nehmen, falls man knirscht. :S
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16553016

    #4307
    Bobo
    Teilnehmer

    Hallo zusammen!

    Ich leide seit etwa 2,5 Jahren an massiven HWS-, Kiefergelenks- und Geschichtsschmerzen. Zu mir: Ich bin 25 Jahre alt, Student.
    Ich habe diesen Ort für meine Vorstellung gewählt, da Julias Beschwerden zu 100 % mit meinen identisch sind.

    Meine Geschichte:

    Seit vielen Jahren habe ich von verschiedenen Zahnärzten einfache Knirscherschienen erhalten. Es hieß, es seien Abrasionen an meinen Zähnen zu erkennen, welche das nächtliche Tragen einer solchen Schiene notwendig machen würden. Diese Schienen, die ich etwa seit dem 16. Lebensjahr unregelmäßig (da ich keine weiteren Symptome hatte) trug, wurden, wie ich heute weiß, laienhaft und meist von irgendeiner Angestellten des Zahnarztes im ansässigen Labor hergestellt. Da die Schienen nie eingeschliffen wurden, gehe ich von einer iatrogenen Schädigung durch diese Schienen aus.

    Auf Drängen des Zahnarztes wurden mir im jugendlichen Alter alle noch nicht durchgebrochenen Weisheitszähne entfernt. Seit etwa diesem Zeitpunkt knackte es in meinem linken Kiefergelenk öfter; ein Phänomen, welches laut verschiedener Zahnärzte und eines HNO-Arztes nicht behandlungsbedürftig sei. Heute vermute ich, dass die fehlende posteriore Abstützung meine CMD ausgelöst hat. Eine kierferorthopädische Behandlung erhielt ich trotz mehrmaligen Anratens nicht, da meine Eltern in dieser eine Modeerscheinung sahen.Kieferorthopädisch relevant sind zwei verschachtelt stehende Frontzähne.
    2009 wurden mir meine Mandeln entfernt.

    Es ist anzunehmen, dass bei der Extraktion der Weisheitszähne, welche unter Allgemeinanästhesie stattfand, meine Kiefergelenke belastet wurden. Gleiches gilt für die Ektomie der Mandeln.

    Von Anfang bis Mitte 2012 wurden bei mir Füllungen an den Zähnen 14, 15, 16 und 26 durchgeführt. Es stellte sich später bei anderen Zahnarztbesuchen heraus, dass diese als teure, mehrflächige Füllungen abgerechnete Eingriffe lediglich Fissurenversiegelungen waren. Eine Karies hat bisher kein Zahnarzt bei mir feststellen können, zudem bin ich voll bezahnt (bis auf die 8ter).

    Kurz nach den „Füllungen“ bekam ich massive HWS-Beschwerden: Blockaden der unteren und oberen HWS, Schwindel, stechende und dumpfe Schmerzen. Mein damaliger, übereifriger Zahnarzt hat dies mit Stress assoziiert und war ratlos. Einen Zusammenhang mit seinen Eingriffen konnte er zu keinem Zeitpunkt erkennen. Es fiel der Begriff CMD.

    Ich ging daraufhin zu einem Orthopäden, welcher sich angeblich auf CMD spezialisiert habe. Nach mehreren erfolglosen Sitzungen (kurzzeitiger Erfolg von einigen Stunden gab es) wurde ich an einen Physiotherapeuten verwiesen, welcher ebenfalls durch Fortbildungen spezialisiert auf CMD sein sollte.

    Da mein Studium aus zeitlichen Gründen keine weiteren Behandlungen zuließ, musste ich das Studium ein Jahr lang unter massiven Schmerzen bis zum Ende weiter führen. Hiernach recherchierte ich im gesamten deutsch-, englisch- und spanischsprachigen Web nach Informationen. Schnell war zu bemerken, wie aussichtslos eine Heilung ist, da die CMD nicht nachvollzogen ist. Zu dem kommt eine Flut an Behandlern, welche sich die Not des Patienten zu Nutze machen und ihnen für tausende Euro völlig nutzlose Gerätschaften und Therapien andrehen, für die es keine wissenschaftliche Evidenz gibt.

    Würde ich hier schildern, welche Rechnungen ich abgewehrt habe und wie viele Anwaltsschreiben ich bekommen habe, obwohl ich zu Recht die Rechnungen beanstandete, würde das hier den Rahmen sprengen. Hier kann ich nur zusammenfassen, dass Ärzte die letzten Menschen sind, die heilen wollen. Ärzte können aufgrund eines Gesundheitssystems, welches sie beschützt und quasi zum Betrug und zur Abzocke auffordert, nicht heilen. Es mag Ausnahmen geben, die ich aber nicht kenne.

    Ich habe mehrere Schienen getragen. Einschleifen nach Physiotherapie; alles habe ich probiert. Atlasrichten nach Arlen. Ich treibe 2-3 mal die Woche Sport im Fitnessstudio, was meine HWS völlig unbeeindruckt. Kurz nach dem Sport geht es mir besser, was wohl nur auf die Dehnung der verkürzten Muskeln
    zurück zu führen ist.

    Ich habe Nortriptilin, welches der aktive Metabolit des Amitriptilins ist, probiert. Meine Idee dazu war, dass es vielleicht am nächtlichen Pressen liegt. Da Amitriptilin unter Verdacht steht, die REM-Phasen zu unterdrücken und Pressen/Knirschen in diesen stattfindet,war es ein Versuch wert. Es hat leider nichts außer Müdigkeit gebracht.

    Ich selbst doktore an mir rum, nachdem ich zahreiche Orthopäden und Zahnärzte konsultiert habe. Die Diagnosen reichten von „psychosomatischen Überlagerungsschmerzen“ bis hin zu „Das Kiefergelenk hat doch nicht mit der HWS zu tun!“. Ein Neurologe, der keine Tests mit mir machte, verschrieb mir sofort Cymbalta. Dieses Medikament kostet mehrere 100 Euro und ist nicht ungefährlich. Ich habe das Rezept nicht eingelöst. Meine selbst diagnostizierte Occipitalis-Neuralgie hat er dann in den Befundbericht an meine Hausärzten reingeschrieben, ohne je einen Test durchgeführt zu haben!

    Zusammenfassend: Ich bin am Ende. Ich bin jung und sonst fit, auch geistig. Zu meinen HWS-Blockaden sind Hüftschmerzen und Knacken in der Hüfte hinzu gekommen. Per MRT wurde eine mäßige Kiefergelenkarthrose links mit zerklüftetem Diskus festgestellt, ohne Reposition. Rechts beginnende Arthrose. Meine M. Masseter sind beide sehr dick und schmerzhaft. TENS bringt kurzzeitg Erleichterung. Ich überlege auch Clonidin auszuprobieren, habe aber irgendwann etwas negatives darüber gelesen. Falls ich die Quelle nicht mehr finde, werde ich es ausprobieren. Momentan nehme ich 3x täglich 600 mg Gabapentin, welches die Nervenschmerzen dämpft. Zusätzlich bin ich mit einem amerikanischen Unternehmen im Kontakt, welches CMD mit Ohrkanalröhrchen therapiert, welche das zu weite Einrücken des Condylenköpfchens in die Fossa verbessern soll..vielleicht nur eine neue Abzocke.

    Ich hoffe wir kommen in einen regen Austausch und werden gesund.

    Gruß
    Florian

    #4318
    Julia
    Teilnehmer

    Hallo Florian,

    ich kann dir leider auch keinen Tipp geben, da ich meine Schmerzen selbst nicht in den Griff bekomme.
    Dass du deinem Studium trotz der Schmerzen nachgehen kannst, finde ich bewundernswert. Bei mir geht das künftig aus finanziellen Gründen nicht mehr. Bin mit diesen Schmerzen auch nicht sonderlich leistungsstark.

    LG Julia

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