Wurzelüberfüllung

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    vienna
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    Mein Bekannter hat sich in Sopron in Ungarn, nahe der österreichischen Grenze in der Korona Klinik bei einer überkronten 4 gliedrigen Zahnbrücke einer Wurzelbehandlung bei Zahn 47 rechtes Unterkiefer, letzter Zahn, unterzogen.
    http://www.kronedental.hu/?lang=de Der Zahnbehandler Elekes Zsolt führte die Wurzelbehandlung durch ohne dass es dafür eine medizinische Notwendigkeit gab. Es lag keine Pulpitis vor.
    Er überfüllte die Wurzel sodass Wurzelfüllmaterial in den Nervus alveolaris inferior gelangte und informierte den Patienten darüber nicht. Mehrmals hat sich der Patient danach an den Zahnbehandler gewandt, doch dieser sagte ihm nie dass er die Wurzel überfüllt hatte. Es kann sein dass wir zu viel Betäubungsmaterial gespritzt haben etc.
    In Wien erkannte man sofort auf dem Röntgenbild dass das Füllmaterial in den 3. Ast des Trigeminusnerv gelangt war. Es wurde mikrochirurgisch durch aufschneiden des Kieferknochens in einer komplizierten Operation entfernt, doch leider konnte der Nerv nicht mehr gerettet werden. Die Nervenfaszikeln sind gerissen. Seit Jahren hat er nun unerträgliche neuropathische Schmerzen und ist arbeitsunfähig. Es wurden zahlreiche Gutachten erstellt die eindeutig ein KRIMINELLES Fehlverhalten des Zahnbehandlers feststellten. Wäre das Fremdmaterial sofort entfernt worden dann hätte der Nerv gerettet werden können. Aus Scham und finanziellen Gründen (es handelte sich um eine 4 gliedrige Zahnbrücke) und außerdem hätte die Zahnklinik die Operationskosten für die mikrochirurgische Entfernung in Vollnarkose bezahlen müssen.
    In dieser kleinen Stadt Sopron gibt es etwa 250 Zahnärzte die es nur auf das Geld der Patienten abgesehen haben. Denen sind doch die Patienten völlig egal wenn es um ihre ihre Haut geht.
    Es sind meist Zahnbehandler aus dem Osten, z.B. aus Rumänien die es an die Grenzorte zieht wie auch in diesem Fall.
    In Ungarn bekommen sie so gut wie keine finanzielle Entschädigung für ein lebenslanges Leiden durch ein Fehlverhalten eines Zahnbehandlers.
    Und bei Gericht sitzen wieder Gutachter die bestechlich sind und gerne Geld nehmen und es gewinnt immer die Klinik. Es werden immer irgendwelche Ausreden erfunden. Sie wissen in der Regel ja nicht ob der sie behandelt überhaupt vom Fach ist.
    Und die Gerichtsprozesse müssen in Ungarn abgewickelt werden. Dafür brauchen sie Dolmetscher die oft nicht so gut sind weil sie das fachmedizinische nicht richtig übersetzen können, sie brauchen einen ungarischen Rechtsvertreter, zahlreiche Gutachten müssen eingeholt werden usw. Ein nicht richtig übersetztes Wort ergibt oft einen ganz einen anderen Sinn.
    Dem Patienten hat dies seine gesamten Ersparnisse gekostet. Etwa 100. 000 Euro.
    Das Leben dieses Mannes wurde völlig zerstört. Er ist depressiv geworden.

    • Dieses Thema wurde geändert vor 1 year, 7 months von vienna.
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