Vollnarkose für Milchzähne ?

Dazu passt auch die Alebe Traubensaft Geschichte und auch der Bericht über ein Todesopfer in der Vollnarkosenbehandlung

Noch ein unschöner Fallbericht  mit Vollnarkose ist hier.

sturz.jpgMit einem Sturz bei 10 km/h fangen mitunter sehr unerfreuliche Zahngeschichten im zarten Alter von 4 Jahren an. Die Zahnnerven der stark bewegten Schneidezähne überleben solche Gewaltakte teilweise nicht. Das äußert sich im Dunkelwerden der Zähne etwa 2 Wochen nach dem Ereignis und leichten Schmerzen beim Kauen/Berühren der Zähne.

 

 


frontplatt.jpgEs geht auch ohne Sturz und Gewalt. Dieser Fall hier ist auf den Dauereinsatz einer Nuckelflasche mit Apfelsaftschorle zurückzuführen. Das Kind ist zu diesem Zeitpunkt 2 1/2 Jahre alt und hat im Oberkiefer bereits 5 von 10 Zähnen platt = zerstört. Deutlich zu sehen ist hier eine akute Schwellung an der Wurzelspitze des rechten oberen mittleren Schneidezahns. Wenn man darein piekst, läuft Eiter heraus.

 

 


itn.jpgWas ist in solchen Fällen zu tun? Bei Erwachsenen mit bleibenden Zähnen sind die Optionen klar: a) Ziehen, b) Wurzelbehandeln. Also die Wahl zwischen Pest und Cholera. In diesen Fällen reden wir aber von Kleinkindern unter 5 Jahren und von Milchzähnen, die mit 6 Jahren ohnehin ausfallen.

 

 

 Neuerdings macht jeder „Kinderzahnarzt“ Behandlungen in Vollnarkose. Ist das gerechtfertigt?

 

 


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So sähe eine Extraktions- behandlung in Vollnarkose dann aus. Das ist schön einfach für den Behandler, schnell gemacht, und wunderbar zu begründen: er will Infektionsgefahren vermeiden, sanieren, komplett aufräumen … 

 

 

 

 

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