Doku: Gebisszerstörung durch unflexible Fachleute

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Altes BildDer behandelnde Zahnarzt hält von Wurzelbehandlungen oder deren Wiederholungen nicht viel. Damit fängt das Drama an, das zuerst 6 noch erhaltbare Zähne im Oberkiefer dahinrafft. Dann kommt der fatale Plan, die vorhandenen Brücken im Unterkiefer gegen solche aus Zirkon auszutauschen. Die Ausführung läuft in kürzester Zeit derart aus dem Ruder, dass direkt nach dem Einbau der Brücken weitere 2 Zähne entfernt werden. Damit sind die Schmerzen aber nicht beseitigt und besonders der beteiligte Gutachter fällt durch sein Festhalten an alten Zahnarztglaubenssätzen, die hier überhaupt nicht passen, unangenehm auf.

Aktuelles BildDie betroffene Patientin „Bianka1“ schildert ihre akuten Beschwerden nach dem Einbauen der 2 Zirkonbrücken im Unterkiefer auf der Internet Plattform www.symptome.ch , ein Forum, das von Zahnfilm.De nicht weiter empfohlen wird. Vergleicht man Bild 1 mit Bild 2, dann fallen zunächst die fehlenden 6 Zähne (plus 1 Brückenglied) im Oberkiefer auf. Diese wurden im Zeitraum zwischen den beiden Röntgenbildern entfernt, also Ende 2010 und April 2012. Dafür erhielt die Patientin eine herausnehmbare Teilprothese.

Nun zum Highlight

Aktuelles Bild-001Am 14.04.2012, und damit eine Woche nach Einbau der neuen Brücken 38-35 und 48-45 hält es die Patientin vor Schmerzen nicht mehr aus und will vom Behandler Abhilfe geschaffen haben. Der Brückenbau Zahnarzt läßt sich erweichen, den Zahn 48 (im Ausschnittbild 3 ganz links) durch die Zirkonkrone hindurch zu trepanieren (= aufbohren) und beginnt dort eine Wurzelbehandlung unter Verwendung von Calciumhydroxyd. Die Verdunkelung (für die Kollegen: die Aufhellung) um die Wurzelspitze des Zahns 48 dürfte der Grund für das Einlenken des Behandlers gewesen sein. Auf der linken Seite möchte er nichts veranlassen, obwohl die Patientin dort die gleichen Schmerzen spürt.

Leider erweist sich die Behandlung auch rechts als nicht ausreichend wirksam, weshalb die Patientin weitere Fachleute, u.a. eine „kiefer-chirurgische Fachklinik“ bemüht. Dort erfährt sie, dass nach deren unmaßgeblicher Meinung die seit 20 Jahren genau so aussehenden wurzelgefüllten Zähne 45 und 46 (im Ausschnitt rechts) „eine Entzündung an der Wurzel“ hätten und neue Wurzelfüllungen und WSR benötigen würden.

Der Gutachter

Aktuelles Bild-002Weil die Brücken mit Beteiligung der gesetzlichen Krankenversicherung eingesetzt wurden, kann eine Zahnentfernung nicht ohne deren Einwilligung von einem Schmerzbehandler durchgeführt werden. Die Patientin erwirkt deshalb im Eilverfahren einen Gutachtentermin, bei dem der Gutachter zum Schluss kommt, dass die beiden Weisheitszähne nicht hätten überkront werden dürfen. Begründung: Beide hätten eine Entzündung an der Wurzelspitze.

Damit erhält die Schmerz Behandlerin grünes Licht zu Ziehen der beiden Weisheitszähne, welches bereits am 20.04.2012 erfolgt. Auf der rechten Seite deutet sich ein Erfolg der Maßnahme an, links jedoch nicht. Vielmehr konzentriert sich der Schmerz jetzt auf die Zähne 36,35. Die jetzt verantwortliche Schmerz Zahnärztin fertigt ein neues Röntgenbild von 35 und 36 an, auf der sie Entzündungen an der Wurzelspitze sehen will. Daraufhin will die Patientin beide Zähne entfernt haben.

Telefonisch vereinbart die Krankenkasse, dass das neue Röntgenbild erst zum Gutachter gehen muss, bevor erneut die Extraktionszange angelegt werden darf. In dieser Situation läßt sich der Gutachter plötzlich etwas Neues einfallen: a) Liegt seiner Meinung nach keine Entzündung an den Wurzeln vor und b) kommen die Schmerzen von einer Kiefergelenkserkrankung.

Das wiederum wird umgehend per „Kiefergelenksdiagnostik“ bei der kieferchirurgen Klinik überprüft, die zum Schluss kommt, dass den Kiefergelenken überhaupt nichts fehlt. Tags darauf konfrontiert die Patientin den Gutachter mit dem Befund der Kieferchirurgen, aber der Mann bleibt dabei: „Der Gutachter aber blieb bei seiner Meinung das meine schmerzen vom Kiefergelenk kommen würden und zu den Zähnen 35,36 ausstrahlen und an den Zähnen keine Entzündung zu sehen sei, ich brächte eine Schiene und die OK Prothese müsste unterfüttert werden.“

Die Geschichte ist übrigens noch im Gange und wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung unter diesen Bedingungen.

Wer ist hier unflexibel?

1. Der ursprüngliche Behandler. Der Brückenbauer zeigt sich an 2 Stellen nicht geschmeidig genug. Zuerst versiebt er die wichtige Gelegenheit, den abgestorbenen Weisheitszahn 48, erkennbar auf Bild 3, mit einer angemessenen Wurzelbehandlung zu retten. Statt den Zahn aufzubohren, sorgfältig von innen zu reinigen und einige Tage halboffen (= mit Schwamm drin) zu lassen, rührt der Mann Calciumhydroxid hinein. Das verschlimmert eine solche Situation vorhersagbar. Mitlesende Kollegen werden einwänden, dass die offizielle Lehre das aber so vorsieht. Selber denken, sage ich dazu.

Und dann geht er nicht auf die starken Schmerzen der Patientin links unten ein. „Ich sehe ja nichts im Röntgenbild“. Damit verliert er die Patientin. Merksatz: Leidet ein Patient unter starken Schmerzen, dann bildet er sich das niemals ein. Und ein Röntgenbild beweist dazu leider gar nichts, weder positiv noch negativ.

2. Die Kieferchirurgen. Am 17.04.2012 sucht die Patientin besagte Chirurgen auf, um deren Meinung zu den Schmerzen rechts und links unten zu hören. Peinlicherweise wollen die Kieferchirurgen dafür die Zähne 45 und 46 verantwortlich machen, die angeblich  Entzündungen an der Wurzelspitze aufweisen würden. Das geschieht gemäß der amtlichen Lesart von Wurzelbehandlungen, die dann als ungenügend zu betrachten sind, wenn sie mit ihrer sichtbaren Ausdehnung im Röntgenbild nicht bis in das apikale (Wurzelspitze nahe) Drittel reichen.

Tatsächlich hätten diese Chirurgen besser ihren Mund gehalten. Die Zähne 45 und 46 erhielten ihre Wurzelfüllung nachweislich vor mehr als 20 Jahren, haben sich in dieser Zeit kein bißchen unangenehm gerührt und zeigen – soweit im OPG überhaupt beurteilbar – keine Entzündung an ihren Wurzelspitzen. Der akute Weisheitszahn 48 ist zu diesem Zeitpunkt das Hauptproblem.

3. Der Gutachter. Die erste Begutachtung am 19.04.2012 geht so aus, dass

  • das sofortige Eingliedern der Brücken ein Fehler gewesen sein soll (Ja 48, Nein 38)
  • der Biss nicht stimmen würde (Unwichtig)
  • der Zahn 46 wohl unschuldig ist und deshalb so bleiben könne (Ja)
  • beide Weisheitszähne 38 und 48 an der Wurzelspitze entzündet wären und deshalb gezogen werden sollten (Ja 48, Nein 38)

In der zweiten Begutachung (nach der Extraktion der 2 Weisheitszähne) äußert er, dass

  • das Kiefergelenk links erkrankt sei und von da die Schmerzen auf die Zähne 35 und 36 ausstrahlen (Unsinn)
  • die richtige Therapie also eine Schiene und das Unterfüttern der OK Prothese wäre (Unsinn)

Meine (Joachim Wagner, Zahnarzt) Meinung dazu lesen Sie in den Klammern dahinter.

Mit seiner angelernten Ansicht über das Kiefergelenk und dessen Beteiligung an den Schmerzen entfernt sich der Gutachter jedoch so weit von der Realität, dass man ernsthafte Zweifel an seiner Bodenhaftung hat. Zumal er auch noch extra vorher über den Befund weiterer Kollegen (Kieferchirurgen) informiert wurde, dass das Betasten der Kiefergelenke keinerlei Auffälligkeiten ergeben hätte.

Zwischendiagnose

Meiner (Joachim Wagner, Zahnarzt) Meinung nach liegen hier folgende Diagnosen zugrunde

a) Unerkanntes Absterben des Zahnnerven 48 VOR der Neuversorgung. Deshalb Akutwerden der bereits vorhandenen apikalen Entzündung kurz nach dem Schleifen am Zahn 48. Angemessene Behandlung: Wurzelbehandlung nach der „Timbuktu“ Methode oder Extraktion.

b) Vermutlich ein Schleiftrauma am 35 oder 36 links unten. Einer der beiden Zahnnerven hat das starke Bearbeiten für die Zirkonkrone nicht unbeschadet überlebt. Das erklärt die Schmerzen jetzt. Angemessene Behandlung: Zahn 38 in Mund lassen und Vitalexstirpation (= Entfernung des lebenden Zahnnerven) 35 oder 36 je nach Wahrscheinlichkeit.

Fazit

  • 1. Rechne mit Schwund beim Abschleifen für neue Kronen. Das zeigt sich am Beispiel der Zähne 35 und 36
  • 2. Vermeide blödsinnige Verblockungen, wie hier am 35 zum 36 und 45 zum 46, denn dann würde jetzt die Diagnose der Pulpitis 35 oder 36 viel leichter fallen.
  • 3. Glaube keinem Fachmann blind, der z.B. dem Zahn 46 eine akute Entzündung an der Wurzelspitze andichten will. So geschehen durch die Angestellte der kieferchirurgischen Fachklinik.
  • 4. Verlasse dich niemals auf OPG Aufnahmen zur Diagnose. Bekanntermaßen zeigen OPGs (= die in Bild 1 und 2 dargestellten Übersichtsaufnahmen) aus physikalischen Gründen IMMER gewaltige Fehler und Ungenauigkeiten. Einzelaufnahmen sind grundsätzlich präziser.
  • 5. Gutachter sind auch nur Menschen. Leider oft genug aber solche, die sich einbilden, den großen Überblick zu haben. Unberechtigterweise. Dem Gutachter hier hat irgendein Fortbildungsguru eingeredet, dass Kiefergelenkserkrankungen auf Zähne ausstrahlen können. Deswegen findet der solche Erkrankungen. Leider gibt es die so gut wie nie. Umgekehrt schon. Starke zahnverursachte Schmerzen strahlen dermaßen, dass der Patient nicht mehr weiß, ob er Männchen oder Weibchen ist, ob der Schmerz vom Ober- oder Unterkiefer oder Ohr = Kiefergelenk kommt.  Die betroffene Patientin „Bianka1“ schüttet darum auch ihren Hohn und Spott über den Fachmann aus. Zu Recht.

21 Replies to “Doku: Gebisszerstörung durch unflexible Fachleute”

  1. RE: Doku: Gebisszerstörung durch unflexible Fachleute
    Statt den Zahn aufzubohren, sorgfältig von innen zu reinigen und einige Tage halboffen (= mit Schwamm drin) zu lassen, rührt der Mann Calciumhydroxid hinein. Das verschlimmert eine solche Situation vorhersagbar.

    Bis zu diesem Satz, war der Beitrag richtig, aber diese Aussage ist durch ihre Verallgemeinerung „gequirlter Käse“
    Sorry für die direkten Worte.
    Nur in Ausnahmesituationen sind Zähne offen zu lassen, ansonsten findet sich über die Speichelkontamination die gesamte Mundflora im Zahn. Und CaOH ist nur unter den Timbukarianern Unsinn, aber da scheiden sich eh die Geister.
    Also bitte sachlich bleiben mit den Formulierungen. Ein gereinigter Zahn und genau da liegt die Crux, benötigt keine „offengelassene Phase“ außer bei massiver nicht stillbarer Suppuration.

    Viele Grüße von der Endo-Front

  2. Gebisszerstörung
    Sehr interessanter Artikel.

    Der Weg zur Vollprothese ist geöffnet. Und hat dieser Patientin den Preis eines Mittelklassewagens gekostet. Besonders hübsch sind die Brückenglieder, die vierhöckerige Sechser ersetzen sollen.

    Gedankenexperiment: Was wäre passiert, wenn diese Patientin nie zu einem deutschen Zahnarzt gegangen wäre? Sondern zum Beispiel in den USA oder gar in Timbuktu leben würde?

  3. RE: Doku: Gebisszerstörung durch unflexible Fachleute
    Andererseits: bevor ich mir neue Brücken anfertigen und eine ganze Reihe von Zähnen ziehen lasse, würde ich mir so einige Meinungen einholen. Was weg ist, ist weg und kommt nie wieder. Aber einfach mal die Oberkieferfront ziehen und durch Plastik ersetzen, tolle Sache.

  4. RE: Doku: Gebisszerstörung durch unflexible Fachleute
    Natürlich hat die „Endo-Front“ recht.

    Oder auch nicht.

    Hier wurde ein Gebiß in kürzester Zeit vollkommen ruiniert. Das ist der Punkt hier. Und nicht, ob man mit CHKM einen Zahn bedingt offen lassen kann.

    Es gibt uralte Veröffentlichungen, die zum Thema „bedingt offen lassen“ unter CHKM sagen: beweisbar erfolgreich.

    http://www.tarzahn.de/Timbuktu%20Methode/Historisches.htm

  5. Fazit
    [quote name=“Horst P.“]Natürlich hat die „Endo-Front“ recht.

    Oder auch nicht.

    Hier wurde ein Gebiß in kürzester Zeit vollkommen ruiniert. Das ist der Punkt hier. Und nicht, ob man mit CHKM einen Zahn bedingt offen lassen kann.

    Es gibt uralte Veröffentlichungen, die zum Thema „bedingt offen lassen“ unter CHKM sagen: beweisbar erfolgreich.

    http://www.tarzahn.de/Timbuktu%20Methode/Historisches.htm%5B/quote%5D

    Fazit:

    Wir wollen implantieren. Was Patienten wollen, hat uns immer gestört. Wir sind Herr des Rechnungswesens. Und nötigen Patienten a priori, gewisse Abtretungserklärungen an Inkassounternehmen zu unterschreiben.

    Gibt es da Meinungen, die meiner nicht oder auch doch widersprechen?

    Gute Besserung.

  6. Brückenglieder
    [quote name=“Horst P.“]Sehr interessanter Artikel.

    Der Weg zur Vollprothese ist geöffnet. Und hat dieser Patientin den Preis eines Mittelklassewagens gekostet. Besonders hübsch sind die Brückenglieder, die vierhöckerige Sechser ersetzen sollen.

    Gedankenexperiment: Was wäre passiert, wenn diese Patientin nie zu einem deutschen Zahnarzt gegangen wäre? Sondern zum Beispiel in den USA oder gar in Timbuktu leben würde?[/quote]

    Dann halt nochmal:

    Besonders hübsch sind die Brückenglieder, die vierhöckerige Sechser ersetzen sollen.

    Fachleute unter sich.

  7. Good luck to all of us
    [quote name=“Markus T“]Statt den Zahn aufzubohren, sorgfältig von innen zu reinigen und einige Tage halboffen (= mit Schwamm drin) zu lassen, rührt der Mann Calciumhydroxid hinein. Das verschlimmert eine solche Situation vorhersagbar.

    Bis zu diesem Satz, war der Beitrag richtig, aber diese Aussage ist durch ihre Verallgemeinerung „gequirlter Käse“
    Sorry für die direkten Worte.
    Nur in Ausnahmesituationen sind Zähne offen zu lassen, ansonsten findet sich über die Speichelkontamination die gesamte Mundflora im Zahn. Und CaOH ist nur unter den Timbukarianern Unsinn, aber da scheiden sich eh die Geister.
    Also bitte sachlich bleiben mit den Formulierungen. Ein gereinigter Zahn und genau da liegt die Crux, benötigt keine „offengelassene Phase“ außer bei massiver nicht stillbarer Suppuration.

    Viele Grüße von der Endo-Front[/quote]

    Komisch. Die Endo Front halte ich eigentlich nur für gefährlich. Stichwort WSR. Auch wenn das unsachlich ist.

  8. Good luck to all of us
    [quote name=“Markus T“]Statt den Zahn aufzubohren, sorgfältig von innen zu reinigen und einige Tage halboffen (= mit Schwamm drin) zu lassen, rührt der Mann Calciumhydroxid hinein. Das verschlimmert eine solche Situation vorhersagbar.

    Bis zu diesem Satz, war der Beitrag richtig, aber diese Aussage ist durch ihre Verallgemeinerung „gequirlter Käse“
    Sorry für die direkten Worte.
    Nur in Ausnahmesituationen sind Zähne offen zu lassen, ansonsten findet sich über die Speichelkontamination die gesamte Mundflora im Zahn. Und CaOH ist nur unter den Timbukarianern Unsinn, aber da scheiden sich eh die Geister.
    Also bitte sachlich bleiben mit den Formulierungen. Ein gereinigter Zahn und genau da liegt die Crux, benötigt keine „offengelassene Phase“ außer bei massiver nicht stillbarer Suppuration.

    Viele Grüße von der Endo-Front[/quote]

    Bei welchen Zähnen hätten Sie sich hier um Zahnerhalt bemüht?

    Wäre bei Ihnen dieselbe Ruine entstanden?

  9. H. P.
    [quote name=“Horst P.“]Natürlich hat die „Endo-Front“ recht.

    Oder auch nicht.

    Hier wurde ein Gebiß in kürzester Zeit vollkommen ruiniert. Das ist der Punkt hier. Und nicht, ob man mit CHKM einen Zahn bedingt offen lassen kann.

    Es gibt uralte Veröffentlichungen, die zum Thema „bedingt offen lassen“ unter CHKM sagen: beweisbar erfolgreich.

    http://www.tarzahn.de/Timbuktu%20Methode/Historisches.htm%5B/quote%5D

    Nicht lesen ist auch keine Lösung.Von Herrn Walkhoff ist posthum viel Positives zu lesen.

    Es hat noch nie ein Zahnmediziner den Nobelpreis für Medizin erhalten.

    Aus gutem Grund.

    Kann man da okklusales Trauma von Parodontitis unterscheiden?

    Persoenliches Erleben: nein.

  10. Unsinn
    [quote name=“Markus T“]Statt den Zahn aufzubohren, sorgfältig von innen zu reinigen und einige Tage halboffen (= mit Schwamm drin) zu lassen, rührt der Mann Calciumhydroxid hinein. Das verschlimmert eine solche Situation vorhersagbar.

    Bis zu diesem Satz, war der Beitrag richtig, aber diese Aussage ist durch ihre Verallgemeinerung „gequirlter Käse“
    Sorry für die direkten Worte.
    Viele Grüße von der Endo-Front[/quote]

    CaOH ist deswegen Unsinn, weil E. Faecalis das nicht interessiert. Überlebt im alkalischen Umfeld.

    Viele Grüße aus Timbuktu.
    Walkhoff CHKM dürfte autosteril sein. Wie Jod.

    Viele Grüße an die Endo Front!

    LG

    H. P.

  11. Das sind meine Zähne
    Hallo!

    Also erstmal vorweg, ich finde ich es nicht in Ordnung das hier einfach mein Fall mit meinen Bildern veröffentlicht wird, ohne mich vorher davon in Kenntnis zu setzen bzw. um Erlaubnis zu fragen.

    Es wären hier dann so einige Ungereimtheiten erspart geblieben, den meine Zähne die Extrahiert wurden sind hat niemand hier gesehen und auch nicht gerochen, lediglich nur das Röntgen Bild habt ihr beurteilen können.

    Ich finde es gut das Zahnärzte miteinander reden so wie hier, nur wäre es schön gewesen wenn mir mal ein Zahnarzt aufmerksam zugehört hätte, dann wäre mir einiges erspart geblieben ich meine damit nicht die Extraktionen.

    Einen Mittelklasse Wagen hat es mich bis jetzt noch nicht gekostet, eigentlich noch nichts.
    Implantieren lasse ich mir sicher nichts.
    So nun bin ich hier und man kann mich fragen.

    Gruß Bianka1

  12. Das sind meine Zähne
    [quote name=“zahni“]Andererseits: bevor ich mir neue Brücken anfertigen und eine ganze Reihe von Zähnen ziehen lasse, würde ich mir so einige Meinungen einholen. Was weg ist, ist weg und kommt nie wieder. Aber einfach mal die Oberkieferfront ziehen und durch Plastik ersetzen, tolle Sache.[/quote]

    Das hab ich und ich war nicht nur bei einem Zahnarzt, ich hatte 2 Jahre vorher immer wieder Beschwerden schmerzen, Antwort der Zahnärzte,,,Da ist nichts, evtl. eine kleine Entzündung nehmen sie Antibiotika,warten wir mal ab.
    Dann fand ein Kieferchirurg eine Nette schöne große Zyste im OK Links (ist aber nicht auf dem Röntgen Bild hier zu sehen ), diese wurde entfernt der Zahn bekam eine WSR und musste dann doch raus.

  13. Hallo Bianka
    [quote name=“Bianka1″][quote name=“zahni“]Andererseits: bevor ich mir (…) Aber einfach mal die Oberkieferfront ziehen und durch Plastik ersetzen, tolle Sache.[/quote]

    Das hab ich (..) Antwort der Zahnärzte,,,Da ist nichts, evtl. eine kleine Entzündung nehmen sie Antibiotika,warten wir mal ab.
    (…) der Zahn bekam eine WSR und musste dann doch raus.[/quote]

    ich bin kein Zahnarzt. Habe nur zuviel Ärger mit Zahnärzten. Und das ist keine schöne Arbeit von Zahnarzt und Zahntechniker. Als letztes wollte ich Ihnen persönlich zu nahe treten.

    Meine Bilder schauen weniger schlimm aus. Und dennoch ich quäle mich ohne Ende. Ich beiße mich irgendwie durch mit meinem einseitigen Kreuzbiß.

    Auch die Uniklinik Erlangen hilft nicht wirklich weiter. Sondern verweist mich an einen niedergelassenen Herrn Schöttl.

    Nochmal: Das Letzte, was ich wollte, war Ihnen persönlich zu nahe zu treten.

    H.P. Kein Zahnarzt.

    LG

  14. Das sind meine Zähne
    Hallo!
    Das Sie keine vernünftige Hilfe wegen ihrem Kreuzbiss finden ist frustrierend. Aber dann wissen sie ja noch um so besser wie es vielen Patienten beim Zahnarzt geht.

    Für mich ist das schlimmste der Vertrauensverlust den ich jetzt habe.
    Ich hatte dem Zahnarzt der mir die Zirkon Kronen eingesetzt hat zu 100% vertraut.

    Jetzt hat mich schon wieder ein Zahnarzt verarscht hat mir den äußeren unteren Kieferknochen weg gefräst bei der Extraktion ohne mich davon in Kenntnis zu setzten……………

  15. Das sind meine Zähne
    Auf meine Frage warum es so komisch aussieht meinte er das wäre eine Anatomische Auffälligkeit bei mir.
    Bis mir zwei andere Zahnärzte (bei denen ich aufgrund Beschwerden nach der EX war) mitteilten bzw. mich fragten warum soviel Knochen weggenommen wurde ob der Zahn porös war oder gebrochen sei bei der Ex.

    Nichts von beiden war der Fall.

    Zur Zeit trau ich keinem Arzt mehr am liebsten würde ich es alles selber machen, was aber ja nun mal nicht geht.

    Ich wünschte mein alter Zahnarzt wäre noch hier aber der ist schon seit Jahren wieder in England, bei ihm hatte ich nie Probleme.

    lg Bianka

  16. Herzlich Willkommen.
    [quote name=“Bianka1″]Auf meine Frage warum es so komisch aussieht meinte er das wäre eine Anatomische Auffälligkeit bei mir.
    Bis mir zwei andere Zahnärzte (bei denen ich aufgrund Beschwerden nach der EX war) mitteilten bzw. mich fragten warum soviel Knochen weggenommen wurde ob der Zahn porös war oder gebrochen sei bei der Ex.

    Nichts von beiden war der Fall.

    Zur Zeit trau ich keinem Arzt mehr am liebsten würde ich es alles selber machen, was aber ja nun mal nicht geht.

    (…)
    Hallo Bianka,

    Herzlich willkommen. In der Hölle der zahnmedizinischen Abrechnungsnotwendigkeiten.

    Mindestumsatz ohne was auch immer.

    Und dann auch noch Praxislabor.

    Ich habe einen Zahnpaß.

    36 VMK

    Wegold H.
    Verblendet mit Vita Omega.

    Dumm ist, daß die metallische Basis nicht goldgelb ist. Was Wegold H als hochgoldhaltige Legierung wäre. Sondern blechweiß.

    LG

    HP.

  17. Herzlich Willkommen.
    Zur Zeit trau ich keinem Arzt mehr am liebsten würde ich es alles selber machen, was aber ja nun mal nicht geht.

    Ich wünschte mein alter Zahnarzt wäre noch hier aber der ist schon seit Jahren wieder in England, bei ihm hatte ich nie Probleme.

    lg Bianka[/quote]

    Hallo Bianka,

    das ist meine Zahngeschichte. Oder ein Teil davon.

    http://dentalife.wordpress.com/2010/04/23/fehlbehandlung-arzt-soll-schmerzensgeld-zahlen-patient-schliff-sich-selbst-die-zahn-fullungen-gerade/

    Viel Glück. Vielleicht finden wir ja persönlichen Kontakt. Würde mich freuen.

    LG

    HP.

  18. Hallo Bianka!
    [quote name=“Bianka1″]Hallo!

    Also erstmal vorweg, ich finde ich es nicht in Ordnung das hier einfach mein Fall mit meinen Bildern veröffentlicht wird, ohne mich vorher davon in Kenntnis zu setzen bzw. um Erlaubnis zu fragen.

    Einen Mittelklasse Wagen hat es mich bis jetzt noch nicht gekostet, eigentlich noch nichts.

    (…)

    Implantieren lasse ich mir sicher nichts.
    So nun bin ich hier und man kann mich fragen.

    Gruß Bianka1[/quote]

    Herzlich willkommen.

    In der UK Erlangen kriege ich meine Rö Bilder seit 2012 nicht mehr. Ich würde mich freuen, an die im web zu kommen.

    Forensik zieht nicht mehr. Bin beim Bundesverfassungsgericht aufgelaufen.

    LG

    HP

  19. RE: Doku: Gebisszerstörung durch unflexible Fachleute
    Herr H.P. , geht es Ihnen denn sonst gut? Sie schreiben vom Bundesverfassungsgericht. Die haben sich sicher wochenlang mit Ihrem Fall beschäftigt, smile … Was ich sagen wollte: wenn Sie mir zuviel hier senden, setze ich Sie auf die automatische Löschliste.
    Viele Grüße Joachim Wagner

  20. Meine Hauptpresspunkte wadern nach mesial.
    [quote name=“j.wagner“]Herr H.P. , geht es Ihnen denn sonst gut? (…) Viele Grüße Joachim Wagner[/quote]

    Allgemeinmedizinisch und psyschosozial geht es mir bestens.

    Bin auf der rechten Kreuzbißseite nicht mehr weit von einer funktionierenden Front-Eckzahnführung entfernt. Knirsche nicht mehr auf Molaren.Sondern auf die kleinen Backenzähne. Im Mai war 17 spontan LG 3. Mal wieder. Der ist wieder fest. Mal wieder.

    So schnell ist das Bundesverfassungsgericht nicht. Diese Geschichte hat meiner RA Kanzlei eine Mißbrauchsgebühr eingebracht. 1BvR648/11.

    Wenn Sie nicht hören wollen, was ich von mir gebe (geht vielen so – ich bin best in class im Sammeln negativer Bewertungen), bin ich natürlich auf einer automatischen Löschliste richtig aufgehoben.

    LG

    H. P.

  21. Einfache Arithmetik
    [quote name=“Horst P.“]Natürlich hat die „Endo-Front“ recht.

    Oder auch nicht.

    Hier wurde ein Gebiß in kürzester Zeit vollkommen ruiniert. Das ist der Punkt hier. Und nicht, ob man mit CHKM einen Zahn bedingt offen lassen kann.

    Es gibt uralte Veröffentlichungen, die zum Thema „bedingt offen lassen“ unter CHKM sagen: beweisbar erfolgreich.

    http://www.tarzahn.de/Timbuktu%20Methode/Historisches.htm%5B/quote%5D

    Bewertungen: Aktuell zusammengezählt. Es gibt mehr Zahnärzte, die nix verstehen, als solche, die schon mal von Herrn Walkhoff gehört haben.

    Herr Walkhoff hat nicht nur das Röntgen in die Zahnmedizin gebracht.

    Aber Fakten stören da. Leider. Noch schlimmer stören natürlich Patienten.

    LG

    HP

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