Der zahnärztliche Psychiater hat ein Gesicht

Lesen Sie auch die Artikel  Elektrosmog – Amalgam – Wohngift Fall läuft aus dem Ruder   und  Die Prothetik wird es nicht richten

Dr. Samuel F. DworkinProfessor emeritus (nicht mehr aktiv) Dr. Samuel F. Dworkin steht seit mindestens 15 Jahren für die Psychiatrisierung der Zahnmedizin. Dr. Dworkin erwarb im Jahr 1958 am New York University College of Dentistry sein Examen in Zahnmedizin und arbeitete 16 Jahre als Allgemeinzahnarzt in Manhattan. Er studierte dann in New York Psychologie und bekam 1974 ein weiteres Examen (Ph.D.) in Psychologie. Danach entschied er sich für eine weitere Laufbahn als Wissenschaftler im Grenzbereich von Zahnmedizin und Psychologie/Psychiatrie.

Herausgekommen sind mehr als 30 Jahre sehr fruchtbarer Forschertätigkeit mit mehr als 140 wissenschaftlichen Arbeiten, viele davon mit der Kollegin Dr. L. LeResche und Dr. E. Truelove. Darunter befinden sich die wegweisenden „Research Diagnostic Criteria for Temporomandibular Disorders“ aus dem Jahr 1992, which has become the standard diagnostic classification system used in scientific TMD research worldwide.

Dr. Dworkins Arbeit ist speziell in Deutschland noch nicht angekommen, obwohl sie große Bedeutung vor allem in der Behandlung der TMD (Schmerzen im größeren Bereich um die Kiefergelenke) hat. Das wird sich – auch durch die Veröffentlichungen hier – in den nächsten Jahren ändern.

Kommentar verfassen