H. L. verbreitet Unwahrheit

Lesen Sie auch die Artikel Prädikat: Medizinischer Unfug und Sehr problematisch: jeder kann im Netz schreiben, was er will aus der Rubrik Paramedizinisches  

 

 

18.08.2008 Wegen eines laufenden Rechtsstreites muss der Beitrag hier zur Zeit zensiert werden. Ich komme zu gegebener Zeit auf die Angelegenheit zurück. An den farbig gekennzeichneten Stellen befinden sich Auslassungen/Veränderungen.

 


 

Im Internet kann ja jeder schreiben, was er will. Das kann richtig sein, muss es aber nicht. Glatter Unfug darf auch verbreitet werden, solange es sich dabei nicht um strafrechtliche Vergehen handelt.

Bei dem was Doktor H.L. auf einer Webseite über die Versiegelung schreibt, halte ich die Grenze für überschritten. Es fängt damit an, dass der "Experte" H. L. sich rechtlich hinter einem Verein Allergiedingsbums e.V., Köbe Str. ..,  ….. Mös…en versteckt. Dieser juristische Schachzug ermöglicht es dem Meister, ungestraft Sätze wie diesen ins Volk zu streuen: "Die zumeist Fluoridhaltigen nach Verätzung des Zahnschmelzes aufgetragenen Zahnversiegelungen sind im Begriff zu einer der größten Katastrophen zu werden, die die Menschheit je erlebt hat."

Damit beginnt sein Absatz über Versiegelungen. Dann reihen sich unbewiesene Behauptungen an groben Unfug und hanebüchenen Katastrophenszenarien. Der Doktor läßt kein Klischee aus, da sind Versiegelungen ursächlich für "Störfelder", für Allergien und Krebs sowieso. "Meridiane" werden gestört, und Zitat "wird ein schnelles Abrutschen bis zur MCS oder ins Siechtum die sichere Folge für sehr viele sein".

Und wer hätte es gedacht? Wunderbarerweise gibt es die Rettung in Form von " Innerhalb von 6 bis 9 Behandlungen (entsprechend vier bis sieben Behandlungstagen ist es mit der Laser-Resonanz – sofern die jeweils verwendete Versiegelung und Ätzflüssigkeit zur Behandlung beschafft werden konnte – nun doch in über 96% der Fälle gelungen die negativen Auswirkungen wenigstens der Zahnversiegelung – insbesondere bei Kindern – zu beheben."

Gegen Bares natürlich, denn der Meister schafft nicht auf Krankenschein. Und wer ist jetzt der Volksverdummer?

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