Neuropathie versus Bakterien im Zahn nach Wurzelbehandlung

Startseite Foren Hauptsektion Wurzelbehandlung Neuropathie versus Bakterien im Zahn nach Wurzelbehandlung

Ansicht von 1 Beitrag (von insgesamt 1)
  • Autor
    Beiträge
  • #9662
    Anja Fisch
    Teilnehmer

    Hallo,
    ich bin neu hier, weiblich, 52 Jahre alt und leide seit über 10 Jahren an chronischen Zahnschmerzen. Im Laufe der Jahre habe ich mir fast alle Backenzähne (bis auf 2) wegen der Schmerzen ziehen lassen und diese durch Implantate ersetzt. Waren die schmerzenden Zähne gezogen, hatte ich meist ca. ein halbes Jahr Ruhe bis dann ein anderer Zahn anfing.Manche Zähne wurden begründet gezogen, andere nur wegen der Dauerschmerzen.Implantate vertrage ich gut. Nun hatte ich letztes Jahr an beiden oberen Eckzähnen eine Wurzelbehandlung. Einer der Eckzähne hatte eine Karies, die zwar zuvor behandelt wurde, sich aber mit der Zeit weiter durchgefressen hat, was schliesslich zu einer Pulpitis führte. Beide Eckzähne geben leider bisher keine Ruhe. Bei dem einen sind die Schmerzen nach nun einem halben Jahr nach korrekter und perfekt durchgeführter Wurzelfüllung (keine Überfüllung, Materialien vorher auf Verträglichkeit getestet, nichts auf dem Röntgenbild zu sehen) zwar sehr viel besser geworden, aber durch eine künstlich geschaffene Zahnfleischtasche durch ein Implantat daneben, die man nicht beheben kann laut mehreren Zahnärzten, besteht weiterhin eine Dauerreizung, die mal stärker, mal weniger schlimm ist. Der andere Eckzahn (der mit der durchgefressenen Karies, Zahngewebe war vor der Wurzelbehandlung im Innern nekrotisch) war nach der Wurzelbehandlung fast ruhig und fing vor ein paar Wochen an, heftig wehzutun. Bin ausserdem starke Knirscherin und trage nachts eine Beißschiene. Der Schmerz in diesem Zahn ist morgens meist nur dumpf wahrnehmbar und steigert sich dann im Lauf des Tages. Schmerzhöhepunkt: Nachmittag/Spätnachmittag. Helles, intensives Stechen wie mit Nadeln und leichtes Pochen. Wenn der Schmerz erstmal anfängt, bleibt er für Stunden in wechselnder Intensität. Nun tut auch noch der linke untere Eckzahn weh, der nachweislich nix hat (eine Mini-Füllung am Zahnhals, Röntgenbild unauffällig). Ich befinde mich wegen einer unguten Nähe des Gleichgewichtsnervs zu einer Arterie und zum Nervus facialis und daraus relsultierende Drehschwindelgeschichten in einer Umschulung. Die ständigen Zahnschmerzen belasten mich und rauben mir meine Lebensfreude. Am 4. Mai habe ich nun wieder einen Termin bei meinem Zahnarzt vereinbart, der mir wegen der Schmerzen die Eckzähne wenn auch ungern ziehen will. Diese werde dann durch Implantate ersetzt. Ich hab so grausige Albträume inzwischen. Angst davor dass es nie aufhört und Angst, eine Zeitlang völlig verschandelt rumzulaufen. Aber ich weiß mir keinen Rat mehr. Carbamazepin hilft auch gegen Drehschwindel, doch wegen meiner Allergien hab eich Angst, das Medikament zu nehmen. In vielen Symptomen erkenne ich mich auf dieser Website wieder. Die Frage ist, ob sich die Trigeminusreizungen nicht auch durch verbliebene Bakterien in den wurzelbehandelten Zähnen verschlimmern können und ob es nicht doch ratsam ist, diese Zähne oder wenigstens einen davon zu ziehen? Hat irgendjemand bereits gute Erfahrungen mit CBD Öl gemacht? Sollen ja auch schmerzlindernd und stresslösend wirken. Insgesamt habe ich 3 wurzelbehandelte Zähne, davon sind 2 nebeneinander (ein kleiner 2er im OK). Ich würde mich über eine Antwort freuen!Freundliche Grüße Anja

Ansicht von 1 Beitrag (von insgesamt 1)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.