Schmerzen nach Füllung/Wurzelbehandlung

Startseite Foren Hauptsektion Wurzelbehandlung Schmerzen nach Füllung/Wurzelbehandlung

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 23)
  • Autor
    Beiträge
  • #4420
    Dominik Moos
    Teilnehmer

    Mitte Dezember 2014 wurde am 36er eine defekte Amalganfüllung gegen Kunststoff ausgetauscht. Eine Woche beschwerdefrei, dann nachts wegen starker Schmerzen an dem Zahn aufgewacht. Zahn wurde aufgebohrt. Zahnarzt begann mit einer Wurzelbehandlung, die er auch sofort nach Öffnen des Zahns als notwendig ansah. Ein unangenehmer Dauerschmerz blieb. Über die Weihnachtsfeiertage war ich mehrmals bei Notdiensten. Unter anderem gab mir ein Chirurg eine starke Betäubung (Trigenimus vielleicht getroffen?) außerdem „stocherte“ er recht brutal in dem Zahn rum. Vor zwei Wochen nun wurde die Wurzelbehandlung ausführlichst mit Mikorskop fortgesetzt. Auch danach blieb ein merkwürdiger Schmerz an dem Zahn. Es ist ein leicht stechender, pulsierender Dauerschmerz „von ganz unten“. Beim Reiben an dem Zahn nimmt dieser Schmerz zu. Ich vermutete allerdings, dass die Schmerzen auch mit dem retinierten Weisheitszahn zusammenhingen und ließ mir diesen vor zehn Tagen rausoperieren (38er). Das bei der Gelegenheit aufgenommen 3-D Röntgenbild zeigte, dass der Nervenkanal im betroffenen linken Unterkiefer sehr breit ist und die Zähne wohl auch alle in diesem Nerv münden. Der Dauerschmerz im 36er hält weiter an. Ich reagiere hier allerdings positiv auf Ibuprofen, welches ich in der Regel einmal täglich mit 800 mg einnehme. Eine Wurzelfüllung bekomme ich übrigens in dem Zahn erst noch. Ich frage mich nun, ob hier der entsprechende Zahn einfach Probleme macht oder der Trigenimusnerv, Laut Zahnarzt ist auf dem Röntgenbild keine Entzündung oder irgendwas auffälliges zu erkennen. Beim Neurologen war ich vorstellig vor einigen Tagen. Dieser fragte nicht viel. Sagte nur sofort: Trigenimusneuralgie und verschrieb Gabapentin. Nach der ersten 300 mgTablette musste ich die Einnahme beenden, da eine extreme Müdigkeit und schlimme Benommenheit eintrat.

    #4421
    Kristin
    Teilnehmer

    Hallo,
    Ich bin kein Zahnarzt,aber ich denke der Zahn ist Schuld und der Trigeminus ist gereizt. Zu derartigen Medikamenten wie Gabapentin würde ich nicht gleich greifen… Wenn nix hilft,vielleicht Zahn raus? Es wird immer vergessen :Wurzelbehandlungen sind nur ein Versuch den Zahn zu erhalten. Im röntgen sieht man nicht alles, wenn dann erst nach 6 Monaten.
    Alles Gute!!!
    Viele Grüße
    Missy

    #4422
    Dominik Moos
    Teilnehmer

    Danke für die schnelle Einschätzung. Können solche Reizungen denn auch nach einer gewissen Zeit wieder verschwinden? Das komische ist,dass ich den Zahn grds. schon belasten kann und sich dann kein außergewöhnlicher Schmerz einstellt. Nervend ist halt dieser dauerhafte Schmerz. Das fühlt sich irgendwie auch nach dem Nerv an. Würde bei einer Extraktion der Schmerz dann verschwinden, wenn es vom Trigenimus kommt?

    #4423
    Kristin
    Teilnehmer

    Bei mir ist es ähnlich.Der Schmerz nach der Wurzelbehandlung wurde bei mir erst nach 3 Monaten weniger. Ich hatte auch beim kauen Schmerzen. Das hat sich erst nach 5 Monaten gegeben. Hatte auch alles beim Endontologen behandeln lassen. Nachdem andere nur Mist gemacht haben.
    Du hast Grund zur Hoffnung und bitte bitte ablenken, nicht hinein steigern. Sonst wird das Leben zur Hölle. Zähne sind nicht alles!!!
    Kannst dir meine Geschichte mal durchlesen :unklare Fälle, ich kann nicht mehr. Dauerschmerzen.
    Hatte so viele Symptome…und nach 6 Monaten endlich Besserung.
    Alles hat seine Zeit.
    Lg

    #4424
    Gregor
    Teilnehmer

    Hallo Nik,

    es kann viele verschiedene Gründe für Beschwerden oder Schmerzen geben. Im Endeffekt ist es zwar immer der Trigeminus, da dieser für fast alle Reize im Kopfbereich zuständig ist, auch der Nerv des Zahnes mündet in den Trigeminus. Eine wirkliche Neuropathie hat man aber erst dann, wenn der Nerv einen Reiz ohne Grund „erzeugt“.

    Bis jetzt sehe ich keine alarmierenden Auffälligkeiten in deinem Fall.

    Eine defekte Amalgamfüllung kann Karies verstecken, diese kann bis zum Nerv reichen und diesen absterben lassen. Da man den Nerv in erster Linie erhalten möchte, kommt nach entsprechender Diagnostik immer erst die Füllung in den Zahn und man schaut, ob der Zahnnerv es packt.
    Beschwerden bei absterbenden Nerven sind lästig, können aber normal sein. Oft gibt es Abzweigungen innerhalb des Zahnes, die dann für die bleibenden Beschwerden verantwortlich sind. Aus irgendeinem Grund wirken auch nicht alle Medikamente, die man in den Zahn einbringen kann, bei jedem Fall gleich gut. Hier hilft manchmal einfach nur ausprobieren, was am besten wirkt.

    Wenn auf dem DVT nur die Breite des Nervkanals im Unterkieferknochen auffällig ist, brauchst du dir darum nicht weiter Gedanken zu machen; die ist ziemlich egal. Wichtiger wäre, ob man noch weiter Kanalsysteme innerhalb des Zahnes identifizieren kann. Auch eine Entzündung kann man im Röntgenbild nicht zwangsläufig erkennen. Frisch entzündete Zahnnerven brauchen einige Wochen, bis sie den Knochen um die Wurzelspitze genug aufgelöst haben, dass man es im Röntgenbild erkennen kann.

    Auch können durch die Spüllösungen und Medikamente vorübergehende Reizungen auftreten.

    Zu guter Letzt besteht bei einer Wurzelbehandlung auch die erhöhte Gefahr von Frakturen des Zahnes. Nicht weil dieser spröde wird – das ist ein Märchen – sondern weil man ihn einfach aushöhlt. Auch Maschinenfeilen vergrößern die Gefahr von Frakturen – je größer die Konizität, desto gefährlicher. In aller Regel ist eine Wurzelbehandlung aber ein sicheres Mittel – sofern sinnvoll durchgeführt – den Zahn zu erhalten.

    Ich würde raten, erst einmal die Behandlung am 36 abzuschließen und dem Körper auch ein bischen Zeit zu geben, bevor man mittels Tabletten am Nervenpotential rumschraubt.
    Je nachdem, wie gut du die Ibuprofen verträgst, kann du nochmal über Pantoprazol nachdenken.

    Viele Grüße
    Gregor

    #4427
    Dominik Moos
    Teilnehmer

    Hallo Gregor. Auch für Deine Einschätzung vielen Dank! Also der Nerv im Zahn ist von einem Endodentolgen ja schon Ende Dezember entfernt worden. Vor gut zwei Wochen hat er dann mit Mikroskop die Wurzelbehandlung fortgesetzt. Er meinte, dass er alle Kanäle gefunden hätte und der Schmerz eigentlich nachlassen müsse. Die Wurzelfüllung folgt in knapp zwei Wochen. Wie gesagt, der Zahn schmerzt immernoch. Wobei eigentlich die letzten drei Backenzähne wehtun wobei halt nicht die Zähne selbst, sondern es fühlt sich halt an wie Nervenschmerzen und Ohrenschmerzen (von der Weisheitszahn OP?). Vor zwölf Tagen wurde mir ja auch noch der Weisheitszahn rausoperiert. Mein vor vier Monaten behandelter Backenzahn auf der anderen Seite (47er) schmerzt mittlerweile nun auch durchgehend. Der Arzt meinte, es wäre eine Überlastung, da ich ja quasi nur noch auf der Seite kauen würde. Er hat mir den zahn nochmal abgeschliffen, der Schmerz hält an…Kann das sein?Die Entzündung auf dem Röntgenbild ist noch sichtbar, allerdings nicht mehr so sehr wie vor der Behandlung….Es könnte also sein, dass in der letzten Zeit zu viel an den Zähnen behandelt wurde und die Nerven sozusagen beleidigt sind? Mein Hoffnung ist halt, dass mit genug Geduld sich die Sache erledigt. Zieht sich halt schon länge hin und man kann sich kaum ablenken von den Schmerzen….

    #4437
    Dominik Moos
    Teilnehmer

    Nachdem ich nun Ibuprofen weggelassen habe, kann ich den Schmerz doch recht genau lokalisieren. Es scheint der wurzelbehandelte Zahn 36 zu sein. Wie gesagt, der Nerv ist raus, mit Mikroskop wurden alle Kanäle gesucht und angeblich gefunden, provisorische Füllung ist noch drin. Es ist ein leicht stechender Schmerz. Mit Ibuprofen hab ich meistens stundenlang einigermaßen Ruhe. Was soll ich machen, wenn die Wurzelfüllung (kommenden Montag) drin ist und es weiter schmerzt. Wurzelspitzenresektion oder Extraktion wird nichts bringen,oder? Ist es doch einfach der gereizte Trigenimus? Der Chirurg im Notdienst vor vier Wochen hat in dem Zahn recht brutal rumgestochert. Es fühlte sich an,als wenn er eine Spülbürste reinstecken würde….Seitdem in etwa sind die Schmerzen so da, wie jetzt..Wi lange kann erfahrungsgemäß dauern, bis sich der Trigenimus beruhigt? An andere tolle habe ich von Zeiträumen bis zu einem Jahr gehört….

    #4441
    Kristin
    Teilnehmer

    Hallo Nik,

    wenn der Endo das gemacht hat, dann wird das sicher gut geworden sein.

    Gib dem Zahn noch Zeit, wenn da so viel gemacht wurde, dann braucht das Zeit. Wie gesagt bei mir 6 Monate.
    Der tat mit vorläufiger Füllung weh und mit endgültiger Füllung. Wer weiß woran das liegt, welche kleinen Nervchen da leiden…
    Zeiten kann man da nicht sagen. Manche merken nix, andere etwas und wir alle hier meistens sehr viel.
    Über die Dauer kann man nur philosophieren.

    LG
    Missy

    #4445
    Gregor
    Teilnehmer

    Hallo Nik,

    der Endodontologe wird sich die Kanäle ja sicherlich nochmal anschauen, wenn in der Zwischenzeit jemand anderes dran war. Passiert ja z.B. manchmal, dass die „Stocherinstrumente“ brechen.
    Eventuell könnte man auch nochmal ein anderes Medikament probieren. Er wird bisher ja bestimmt Calciumhydroxid genommen haben, auch wenn es kontrovers diskutiert wird, könnte man mal z.B. CHKM ausprobieren. Wenn du das googelst, wirst du die Diskussion um das Mittelchen bestimmt finden, meiner Erfahrung nach wirkt es manchmal aber einfach Wunder, wenn Calciumhydroxid nicht anschlägt.

    Also, wenn der Schmerz wirklich vom Trigeminus kommt, würde eine Extraktion nicht helfen.

    Bei der Nervleitung wird ja – wenn man sich z.B. in Finger sticht – von den Nervenenden ein Signal gemeldet. Dieser Nerv läuft aber nicht alleine bis zum Gehirn, sondern auf dem Weg zum Hirn noch auf andere Nerven umgeschaltet. Damit der nächste Nerv auf dem Weg zum Hirn den Reiz weiterleitet, muss eine bestimmte Reizschwelle überschritten werden, sonst würde gar nichts passieren. Hier setzen auch die meisten Antiepileptika an, in dem sie die Reizschwelle für die Weiterleitung hochsetzen.

    In deinem Fall glaube ich aber noch an zahnverursachte Schmerzen.

    Viele Grüße
    Gregor

    #4454
    Dominik Moos
    Teilnehmer

    Nochmals vielen Dank für die Einschätzungen. Die Sache lässt mir keine Ruhe. Der Dauerschmerz ist auch schlimmer geworden. Die Entfernung des Nervs vor vier Wochen wie auch die begonnene Wurzelbehandlung vor zwei Wochen mit dem Mikroskop wurden durch einen Endodentologen durchgeführt. Momentan ist der Zahn provisorisch verschlossen. Die Schmerzen sind im Grunde (jetzt nach Abklingen der Schmerzen durch die Weisheitszahn-OP kann ich das wieder besser beurteilen) gleichartig bzw. ähnlich wie um Weihnachten herum genau wie nach Entfernung des Nervs. Die Schmerzen scheinen von besagtem Zahn auszugehen. Dauerhaft stechend, pulsierend, aber „von tief unten“. Kann es denn sein, dass trotz Entfernung des Nervs und Reinigung sämtlicher Kanäle (also der Spezialist meint,er hätte alle Kanäle gefunden und wundert sich übe meinen anhaltenden Schmerz) weiter Schmerzen bestehen? Ich habe wohl an dem Zahn ziemlich „krumme“ Wurzelkanäle, die er aber wohl alle gründliche gespült/gereinigt hat.Kann evtl. eine Entzündung an der Wurzel bestehen, die auf dem Röntgenbild (noch) nicht sichtbar ist. Aufbissempfindlich ist der Zahn nicht und auf den Kältetest reagiert er auch nicht. Ich frage mich, ob es halt ein neurologisches Problem oder doch Zahnproblem ist. Wie soll ich weiter vorgehen? Am Montag soll eigentlich die Wurzelfüllung folgen. Sollte ich also doch vorher nochmal darauf bestehen, eine Einlage mit CHKM auszuprobieren? Dies hat ein Notdienst um Neujahr herum probiert und ich meine, dass sich der Zahn dadurch zumindest etwas beruhigt hätte. Mein Zahnarzt hatte allerdings bei Wechsel der Einlage dann wieder Calciumhydroxid genommen, was dann nicht viel /nichts gebracht hat. Die Praxis, in der ich bin, hat einen guten Ruf und es sind wie gesagt Endodentologen….Aber bei mir weiss man auch nicht weiter und sagte, ich solle dann doch besser mal zum Neurologen….Ich würde mir den Zahn auch ziehen lassen, habe aber angst, dass die Schmerzen dann bleiben. Momentan bin ich seit gut zwei Wochen krankgeschrieben, da ich mich kaum ordentlich konzentrieren kann. Und ich bin bisher eigentlich nicht sehr empfindlich gewesen. Ich wäre echt nochmals dankbar für Eure Einschätzungen, da ich echt das Gefühl habe, Zahnarzt weiss nicht weiter….Die Oralchirurgin, die mir den Weisheitszahn rausoperierte vor zwei Wochen vermutete eine Reizung des Trigenimus, da auch die Betäubung nicht so gut anschlug….Ergänzung:Habe momentan auch echt das Gefühl,dass es unter dem provisorischen Verschluss brodelt. Vielleicht bilde ich mir das ein, habe aber einen Druck im Kopf. Weiss nicht, ob das eher noch von der Weisheitszahn OP kommt (Ohrenschmerzen hab ich auch noch) oder ob echt mit dem 36er zusammenhängt….

    #4457
    Gregor
    Teilnehmer

    Hallo Nik,

    also klassischerweise wird ein symptombehafteter Zahn nicht gefüllt, da möchte ich dem spezialisierten Kollegen jetzt aber nicht reinreden.

    Also man findet immer nur die Hauptkanäle in einem Zahn, das gesamte System ist aber deutlich komplexer als ein Rohr. (https://wurzelspitze.wordpress.com/tag/wurzelkanalsystem/)
    Die feinen Abzweigungen erreicht man halt nur übers Spülen.

    Bestehen kannst du natürlich auf eine CHKM-Einlage, aber wie gesagt, es wird kontrovers diskutiert und zwingen kannst du ihn nicht, wenn er aus seiner Ausbildung heraus nichts von CHKM hält. Ich setzt aber auch immer erst auf Calciumhydroxid und nur, wenn ich nicht mehr weiterkomme, wechsele ich durch; allein schon aus der Überlegung heraus, dass dem Zahn ja nichts Schlimmeres passieren kann, als das er immer noch nicht ruhig wird.

    Hast du in der Zeit mal ein Antibiotikum bekommen?

    Ich glaube nicht, dass man dir böse sein wird, wenn du den Zahn nicht verschlossen haben möchtest und lieber nochmal eine Medikamenteneinlage probieren willst.

    #4458
    Dominik Moos
    Teilnehmer

    Also ein Antibiotikum hatte ich tatsächlich in den letzten Wochen mehrmals…Zuletzt nach der Weisheitszahn OP mit 1800 mg pro Tag.

    Also ausschließen, dass irgendwas im Zahn trotz sorgfältiger Spülung/Ausmessung und Reinigung übersehen wurde, kann man also nicht??? Vielleicht doch eine Entzündung an der Wurzelspitze? Das letzet Röntgenbild ist drei Wochen alt. Ob ein neues Bild sinnvoll wäre?

    Der Hinweis, dass ein symptombehafteter Zahn nicht gefüllt wird, ist nachvollziehbar. Ich werde meinen Zahnarzt nochmal bitten, eine neue Medikamenteneinlage zu machen. An den Trigenimusnerv glaub ich immer weniger, da dieser Druck im Kopf und die Kopfschmerzen sicherlich dafür eher weniger ein Indiz sind. Vielleicht kommt das auch durch die Weisheitszahn Op….

    Ich komm mir halt schon selbst sehr blöd vor, da ich alle paar Tage in der Zahnarztpraxis vorstellig werde….

    #4461
    Gregor
    Teilnehmer

    Hallo Nik,

    es gibt in der Medizin leider keine Garantien, daher kann man eher nicht von übersehen sprechen, da die Reste – wenn sie denn da sind – so fein sind, dass da selbst die Vergrößerung vom OP-Mirkoskop nicht ausreicht.

    In der Zeit, in der du das Antibitoikum genommen hast, gab es auch keine Besserung? Wie lange hast du denn das Antibiotikum mit den 1800mg genommen? War Clindamycin, oder?

    Viele Grüße
    Gregor

    #4469
    Dominik Moos
    Teilnehmer

    Also das Antibiotikum (es war glaube ich das Clindamycin)hab ich zuletzt nach der Weisheitszahn OP für 4 Tage genommen (ist jetzt zwei Wochen her). Ob gegen den ursprünglichen Schmerz am 36er geholfen hat weiss ich nicht, da der Schmerz nach der Weisheitszahn OP diesen einige Zeit so überlagert hat, dass ich ihn in der Zeit nicht so gemerkt habe.

    Nachdem ich jetzt echt ein paar Tage kein Ibuprofen oder sonstiges Schmerzmittel genommen habe, fühlt es sich echt so an, dass es ein punktueller Schmerz am entsprechenden Zahn ist. Ist es denn nicht komisch, dass der Zahn trotzdem nicht aufbiß- oder klopfempfindlich ist?Habe nur das Gefühl, ,dass wenn ich mit der Zunge an den Zahn gehe, der Schmerz irgendwie intensiver wird..So unterschwellig…

    Ich habe doch massive Angst, dass es sich um eine Neuropathie handelt, die durch die Wurzelbehandlung ausgelöst wurde. Herr Wagner beschreibt ja hier auf der Seite, dass sowas wohl öfters vorkommt….Bin mir auch deshalb nicht sicher, ob ich den Zahn wenns nicht besser wird ziehen lassen soll oder nicht….

    #4476
    Kristin
    Teilnehmer

    Hallo Nik,
    Was genau das ist, wird keiner sagen können.
    Wenn der Zahn nicht auffällig ist beim klopfen und beißen -gut!!! Gib dir noch etwas Zeit. Manche Menschen reagieren sensibel und je mehr Angst im Spiel ist umso schlimmer wird das ganze.
    Sieh es als gereizt durch die Behandlung.
    Wenn es eine Neuropathie wäre, geht es auch weiter und selbst das kann vergehen.
    Ich verstehe dich wirklich und möchte das nicht runter reden. Ich kenne die schmerzen.
    Viele Grüße
    Missy

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 23)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.