Welche Medikamente überbrücken Einreise nach Deutschland und Weiterbehandlung?

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  • #9735
    georgschipper
    Teilnehmer

    Sehr geehrter Herr Wagner,
    meine Ehefrau leidet seit Februar diesen Jahres, ausgelöst vermutlich durch eine Wurzelbehandlung des Zahnes 16, an einer Trigeminus-Neuropathie. Nachdem diverse Zahnärzte eine unterschiedliche Anzahl Zähne/Implantate entfernen wollten (4 Ärzte – 5 Meinungen) ist sie inzwischen bei Neurologen und Neurochirurgen gelandet (Röntgenbilder und 2 MRTs liegen vor), ebenfalls mit unterschiedlichen Ansichten. Neuerdings soll zunächst zusätzlich eine Wurzelspitzenresektion an Zahn 12 durchgeführt werden. Die Implantate (gesetzt 2013/14 in Deutschland) ragen in die Nebenhöhle und die Wurzel Zahn 12 sei durch das Implantat 13 beschädigt. Probleme gab es vorher dort nicht. Meine Ehefrau hält sich Corona-bedingt und wegen der Erkrankung noch in Sankt Petersburg (Russland) auf, wir suchen jedoch eine Behandlungsmöglichkeit in Deutschland.

    Mit Tabletten kommt sie etwa 8 – 10 Tage aus, danach erfolgt wieder eine Injektion. Von Tabletten hält sie nicht viel, weil sie eine vorgeschädigte Leber hat. Sie hält mehr von Chirurgie, zumal ihr Sohn Urologe und Allgemeinchirurg in einem Krankenhaus ist. In seinem Bekanntenkreis gibt es leider keine Ärzte, die mit Informationen weiterhelfen können. Auch für unsere Hausärztin benötige ich Informationen, weil nach der Einreise nach Deutschland, der Quarantäne und einem Behandlungsbeginn (wo auch immer) Zeit schmerzfrei überbrückt werden müßte. Behandlungsmöglichkeiten würden wir überall nutzen (vorzugsweise allerdings Norddeutschland), Hauptsache ist, daß der Schmerz verschwindet.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bernd

    #9736
    georgschipper
    Teilnehmer

    Wurzelspitzenresektion wurde inzwischen durchgeführt. Der deutsche Zahnarzt hat tatsächlich mit dem Implantat die danebenliegende Zahnwurzel beschädigt. Die Implantate sollen zunächst bleiben.
    Zu den gegenwärtigen Medikamenten: gegen die Schmerzen 1 x alle 2 Wochen Injektion Hydrocortison 25 mg / Lidocain 5 mg, ansonsten Pregabalin 75 mg je 1 morgens und abends, wahlweise Carbamazepin (dann ist sie den ganzen Tag müde und hat hochgradig Aufmerksamkeitsdefizit), keine weiteren Tabletten o. a. Trotzdem empfindet sie Pregabalin bereits als belastend für die Leber.
    Gibt es eventuell die Möglichkeit, den gereizten Nerv mit Biochemie oder Homöopathie zu beruhigen (könnte wegen der Potenzierung die Leber weniger belasten)? Ansonsten könnte man vielleicht zusätzlich ein Medikament zum Schutz der Leber geben? Hat jemand Erfahrung damit (Leberschäden sollen doch weit verbreitet sein)?

    Gruß
    Bernd

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