Zahnmigräne?

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    Nine411
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    Sehr geehrter Herr Wagner, ich wende mich hier an dieses Forum, da ich nicht mehr weiter weiss. Ich habe momentan eine über zweijährige Leidensgeschichte hinter mir.
    Vor ca. dreissig Jahren ist mir durch einen Sportunfall der Zahn 11 abgebrochen. Seit meiner damaligen Zahnspangenbehandlung waren meine Frontzähne im Oberkiefer irgendwie total porös. Mein damaliger Zahnarzt empfahl, alle Frontzähne im Oberkiefer zu überkronen. Die VMK-Kronen waren wunderschön und hatten von Anfang wunderbar gepasst. Da gleichzeitig die Zahnstellung mitoptimiert wurde, war auch die kieferorthopädische Behandlung gleich miterledigt. Im August 2017 wurde am Zahn 12 eine Fistel festgestellt. Es wurde mir empfohlen, ein Frontzahnimplantat zu setzen und in dem Zuge auch die anderen Frontzahnkronen zu erneuern durch Keramikkronen. Bis dato war ich absolut schmerzfrei im Zahnbereich.Durch die Entzündung hatte sich der Kieferknochen etwas abgebaut, mein Behandler fand einen Knochenaufbau jedoch nicht für notwendig und seztze drei Monate später das Implantat. Da ein Provisorium drauf war, sah ich den fortschreitenden Knochenabbau nicht.
    Erst nach Freilegung des Implantats wurde mir das ersichtlich. Nach Entfernen der restlichen alten Frontzahnkronen kam der Keramikzahnersatz, der natürlich nicht passte, da das Zahnlabor meinen Kiefer, der leicht schräg verläuft, gerade vor sich hin positionierte und der Zahnersatz auf dem Modell dann gerade war, in meinem Mund jedoch schief. Nach einigem hin und her brach mein Behandler die Behandlung ab und ich suchte mir einen neuen Zahnarzt, in der Hoffnung auf Erstellen eines Zahnersatzes entsprechend meiner alten Kronen. Der neue Behandler legte mein Implantat schlafend, machte ein freies Bindegewebstransplantat und wollte mit einem Provisorium das Zahnfleisch ( welches mittlerweile natürlich fehlte) formen. Er fertigte zwei Provisorien an: das erste war fiel zu wuchtig aus und das zweite war wie ein Schraubstock, da der Zahnbogen zu eng war und beim Zubiss Eckzahn oben auf Eckzahn unten traf. Ich begann, meinen Unterkiefer irgendwie nach hinten zu verlagern und war total verkrampft. Das sah der Behandler leider anders und als die Keramik kam, war mein Entsetzten groß: der Eckzahnbereich war noch enger und die vorher stimmige Mittellinie sowie meine Zahnachsen der einzelnen Zähne war komplett verschoben. Sprich, mein neuer Zahnersatz war komplett spiegelverkehrt zu meinem bisherigen. Mittlerweile hatte ich bereits Schmerzen im Unterkiefer zwischen Zahn 45 und 46 entwickelt, die mein Zahnarzt nur müde belächelte und eine Salbe draufmachte. Nach mehrmahliger Bitte zur Nachbesserung, die der Zahnarzt nicht machte, habe ich begonnen, mich auf die Suche nach einem Zahnarzt zu machen, der mir dieses Monstrum wieder aus dem Mund entfernt. Das war im Juni 2019. Seit diesem Zeitpunkt esse ich nur noch weiche Kost bzw. Pürriertes. Meine Unterlippe ist wund, da der rechte Eckzahn dort „reinpiekst“ und die ober Mundschleinhaut tut weh, da ich mit viel Druck nur den Mund zubekomme, da die Zähne nun abstehen. Im Laufe de letzen Sommers wurden die Schmerzen unerträglich, sodass ein von mir aufgesuchter Notdienst eine Wurzelbehandlung an Zahn 45 durchführte. die Schmerzen blieben. Ein anderer Endontologe führte mit dem OP-Mikroskop eine Wurzelrevision an Zahn 46 durch. Die Schmerzen blieben. Seit Juni 2019 wurden die Abstände zwischen den einzelnen Schmerzattacken immer kürzer, die Dauer immer länger und die Schmerzen immer schlimmer. Alle gängingen Schmerzmittel schlugen nicht an. Der Endontologe überwies mich dann mit dem Verdacht atypische Odontalgie an einen Spezialisten, der eine Zahnmigräne sowie Trigeminusschmerzen vermutete. Ich bin momentan bei einer Schmerztherapeutin und erhalte seit 8 Tagen Gabapentin 100 mg 1-0-1. Letzes Wochendende hatte ich drei Tage starke andauernde Schmerzen im UK und OK, der seit einiger Zeit mit wehtut. Ein Naratriptan brachte vier Stunden Beserung, dann kam der Schmerz zurück. Jetzt im Moment fängt die Schmerzattacke wieder an. Nach gerade mal einer Woche. Ich bin so verzweifelt. Erst der schmerzende und störende Zahnersatz und nun diese Attacken, die völlig therapieresistent sind. Können Sie mir helfen, was ich machen kann? Vg

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